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Mo, 18:31 Uhr
17.08.2015
Neue Flüchtlingsunterkunft

Förderantrag für Umbau gestellt

Der Landkreis Nordhausen hat jetzt beim Land Thüringen den Förderantrag gestellt, um ein kreiseigenes Wohngebäude in der Innenstadt von Nordhausen für die Unterbringung von Asylbewerbern umzubauen. Darüber hat die 1. Beigeordnete Jutta Krauth heute im Kreisausschuss informiert...


Das Gebäude steht seit wenigen Jahren leer, zuletzt lebten hier Spätaussiedler. Entstehen soll hier nun in mehreren Wohnungen Platz für 37 Asylsuchende. Das Land stellt für solche Umbaumaßnahmen eine Pauschale von 7.500 Euro pro Platz zur Verfügung.

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Das Antragsverfahren für die Fördersumme von insgesamt 277.500 Euro läuft jetzt. Gibt der Freistaat grünes Licht, soll die Service Gesellschaft des Landkreises den Umbau des Gebäudes in die Hand nehmen. Denn aufgrund des baulichen Zustandes des Gebäudes reicht die Pauschale vom Land allein nicht aus. Investiert werden müssen insgesamt rund 450.000 Euro, um das Haus als Unterkunft herzurichten. Über die Unterbringungspauschale vom Land für Flüchtlinge werden die restlichen Kosten des Umbaus sowie der laufende Unterhalt refinanziert.

Aufgrund der finanziellen Situation kann der Landkreis aktuell den Umbau nicht allein schultern. Deshalb ist geplant, das Gebäude an die Service Gesellschaft zu verkaufen. Die Einnahme über 90.000 Euro ist bereits im Haushaltsplan des Landkreises für dieses Jahr veranschlagt. Mit der nun geplanten Unterbringung von Asylsuchenden, für die das Gebäude bereits die baurechtlichen Voraussetzungen mitbringt, wird nun eine neue Nutzungsmöglichkeit des momentan leerstehenden Wohnhauses realisiert.

„Verursacht durch die momentan akute Situation, kurzfristig auch größere Gruppen von Asylsuchenden unterzubringen, müssen wir jetzt handeln“, sagt Jutta Krauth. „Mit diesem Gebäude in der Nordhäuser Innenstadt können wir ein eigenes, zentral gelegenes Objekt vor dem weiteren Verfall bewahren und wiederbeleben. Gleichzeitig können wir so dem Engpass bei der Unterbringung von Flüchtlingen zumindest ein Stück weit begegnen. Geplant sind nun beispielsweise notwendige Reparaturen am Mauerwerk und Arbeiten im Inneren des Gebäudes.“

Wenn der Freistaat den Umbau des Gebäudes zur Flüchtlingsunterkunft fördert, wird sich der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 22. September mit den erforderlichen Beschlüssen dazu befassen.
Autor: red

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Kommentare
stillewasser
17.08.2015, 19:31 Uhr
Für uns wird nichts getan
Hallo.


Für die Unterbringung für Asylaten wird so viel Geld ausgegeben, aber für Kinder wird hier sowenig getan.
Ein großer Spielplatz im Park der immer überfüllt ist.
Man sollte sich mal fragen wo das noch hinführen soll.
Die Deutschen werden immer unzufriedener, weil für alles Geld aus gegeben wird nur nicht für das eigene Volk.
Es wird irgend wann mal richtig nach hinten los gehen.
Mal fühlt sich in der eigenen Heimat nicht mehr wohl.
Ickarus
17.08.2015, 20:16 Uhr
Das ist die Realität
@ stillewasser, Sie bringen es auf den Punkt!

Der Deutsche Bürger rückt in die zweite Reihe und steht aus den Augen der Politiker weit hinter, ich nenne sie mal Asylanten!

Wenn die Tagespresse vor kurzen in einem Artikel über die fehlenden Kindertagesplätze berichtet, warum wird dann seitens der Stadt diesbezüglich nichts unternommen? Und wenn ich mich richtig entsinne war die Rede von 100 Kita Plätzen, welche im Südharz fehlen!! Einhundert, dass muss man sich mal vorstellen!!

Diese Politik ist eine Schande für die Stadt und eine Schande für das ganze Land!!
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