So, 15:58 Uhr
16.08.2015
ICAN Triathlon Nordhausen 2015
Peter siegt, Katja diesmal Zweite
Nach Platz Drei im letzten Jahr in meiner Heimatstadt gewinnen, das ist mein Ziel. Sollte es diesmal noch nicht klappen, dann aber 2016, so Nordhausens Lokalmatador Peter Seidel vom Tri-Team vor der dritten Auflage des ICAN Nordhausen Germany 2015. Es hat in diesem Jahr schon geklappt...
Strahlender Sieger: Peter Seidel (Foto: Uwe Tittel)
Nach einer tollen Aufholjagd auf der abschließenden 21 Kilometer langen Laufstrecke holte er sich in neuer Rekordzeit von 3 Stunden, 59 Minuten und 39 Sekunden noch mit deutlichem Vorsprung den Sieg.
Seine Zeit aus dem Vorjahr unterbot er dabei um über sieben Minuten und war rund fünfeinhalb Minuten schneller als Vorjahressieger Marcus Liebelt, der diesmal nach langer Verletzungspause nicht um vordere Plätze kämpfen konnte. Wann er denn daran geglaubt habe, dass er gewinnen könnte, wurde er nach dem Rennen gefragt. Schon bald, denn auf den vier Laufrunden sei es von Beginn an gut gelaufen und der Rückstand kontinuierlich geschmolzen.
Am Ende der dritten Runde hatte er zum bis dahin Führenden aufgeschlossen, übernahm wenig später selber die Führung und gab diese nicht mehr her.
Während Peter Seidels strahlendes Gesicht den fehlenden Sonnenschein und die zwischenzeitlichen Regentropfen locker verschmerzen ließ, war Vereinskameradin Katja Konschak mit sich unzufrieden. Dabei hatte sie als Zweite nach 4 Stunden, 34 Minuten und 34 Sekunden ihre Vorjahresrekordzeit um über acht Minuten unterboten. Doch nach gutem Schwimmen sei es schon mit dem Rad sehr schwer gewesen. Und im Laufen, ihrer Schokoladendisziplin, kam sie auch lange nicht richtig in die Gänge. Erst nach zwei Bananen am Ende der dritten Runde lief es endlich rund. Doch die fast sechs Minuten Rückstand nach der Raddistanz auf die Potsdamerin Suse Werner, ohnehin als härteste Rivalin für die Nordhäuserin gehandelt, waren diesmal zu viel.
Werner gewann in tollen 4:32:09 Stunden, hatte am Ende noch knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung. Ich muss mehr trainieren, so Katja Konschak lapidar und denkt dabei schon an den ICAN im nächsten Jahr. Da will sie wieder die Erste sein. Doch die Konkurrenz wird sicher nicht schwächer, denn Triathlon-Nordhausen hat mit Scheunenhof am Sonnabend und dem auch international gut besetzten ICAN 2015 weiter tüchtig gepunktet und für beste Werbung gesorgt.
Durchweg gab es ein positives Echo von den Athleten. Sehr gute Organisation, beste Bedingungen im klaren Wasser des Sundhäuser See, eine anspruchsvolle Radstrecke durch eine schöne Natur und eine Laufrunde die es in sich hat. Ein Sieg in Nordhausen, der zählt schon etwas. 225 Athletinnen und Athleten beim ICAN 2015. Dieser Rekord dürfte den ICAN 2016 kaum überstehen. Die Mund-zu-Mund-Werbung und die überregionale Berichterstattung auch durch das MDR-Fernsehen werden ganz sicher für weiteren Zuwachs sorgen.
Bei den Wettkämpfen des Scheunenhof-Triathlon am Sonnabend gab es mit fast 300 Teilnehmern ebenfalls eine neue Rekordbeteiligung. Eine ausführliche Ergebnisübersicht mit weiteren Fotos natürlich in der nnz.
Uwe Tittel
Autor: red
Strahlender Sieger: Peter Seidel (Foto: Uwe Tittel)
Nach einer tollen Aufholjagd auf der abschließenden 21 Kilometer langen Laufstrecke holte er sich in neuer Rekordzeit von 3 Stunden, 59 Minuten und 39 Sekunden noch mit deutlichem Vorsprung den Sieg.
Seine Zeit aus dem Vorjahr unterbot er dabei um über sieben Minuten und war rund fünfeinhalb Minuten schneller als Vorjahressieger Marcus Liebelt, der diesmal nach langer Verletzungspause nicht um vordere Plätze kämpfen konnte. Wann er denn daran geglaubt habe, dass er gewinnen könnte, wurde er nach dem Rennen gefragt. Schon bald, denn auf den vier Laufrunden sei es von Beginn an gut gelaufen und der Rückstand kontinuierlich geschmolzen.
Am Ende der dritten Runde hatte er zum bis dahin Führenden aufgeschlossen, übernahm wenig später selber die Führung und gab diese nicht mehr her.
Während Peter Seidels strahlendes Gesicht den fehlenden Sonnenschein und die zwischenzeitlichen Regentropfen locker verschmerzen ließ, war Vereinskameradin Katja Konschak mit sich unzufrieden. Dabei hatte sie als Zweite nach 4 Stunden, 34 Minuten und 34 Sekunden ihre Vorjahresrekordzeit um über acht Minuten unterboten. Doch nach gutem Schwimmen sei es schon mit dem Rad sehr schwer gewesen. Und im Laufen, ihrer Schokoladendisziplin, kam sie auch lange nicht richtig in die Gänge. Erst nach zwei Bananen am Ende der dritten Runde lief es endlich rund. Doch die fast sechs Minuten Rückstand nach der Raddistanz auf die Potsdamerin Suse Werner, ohnehin als härteste Rivalin für die Nordhäuserin gehandelt, waren diesmal zu viel.
Werner gewann in tollen 4:32:09 Stunden, hatte am Ende noch knapp zweieinhalb Minuten Vorsprung. Ich muss mehr trainieren, so Katja Konschak lapidar und denkt dabei schon an den ICAN im nächsten Jahr. Da will sie wieder die Erste sein. Doch die Konkurrenz wird sicher nicht schwächer, denn Triathlon-Nordhausen hat mit Scheunenhof am Sonnabend und dem auch international gut besetzten ICAN 2015 weiter tüchtig gepunktet und für beste Werbung gesorgt.
Durchweg gab es ein positives Echo von den Athleten. Sehr gute Organisation, beste Bedingungen im klaren Wasser des Sundhäuser See, eine anspruchsvolle Radstrecke durch eine schöne Natur und eine Laufrunde die es in sich hat. Ein Sieg in Nordhausen, der zählt schon etwas. 225 Athletinnen und Athleten beim ICAN 2015. Dieser Rekord dürfte den ICAN 2016 kaum überstehen. Die Mund-zu-Mund-Werbung und die überregionale Berichterstattung auch durch das MDR-Fernsehen werden ganz sicher für weiteren Zuwachs sorgen.
Bei den Wettkämpfen des Scheunenhof-Triathlon am Sonnabend gab es mit fast 300 Teilnehmern ebenfalls eine neue Rekordbeteiligung. Eine ausführliche Ergebnisübersicht mit weiteren Fotos natürlich in der nnz.
Uwe Tittel






















