eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 08:01 Uhr
15.08.2015
Landespolitik

SPD lehnt Sachleistungen ab

Zu dem Vorschlag des Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) von Geldzahlungen zu Sachleistungen für Flüchtlinge zurückzukehren erklärt Diana Lehmann, Sprecherin für Migration der SPD-Landtagsfraktion in Thüringen...


"Die Abschaffung von Sachleistungen wie z. B. "Wertgutscheinen", war ein wichtiger Schritt hin zu einer menschenrechtsorientierten Flüchtlingspolitik, wie sie Rot-Rot-Grün anstrebt. Bei der Rückkehr zu Sachleistungen riskieren wir eine beliebige Kürzung der Leistungen. Schon das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Asylbewerber grundsätzlich auch Anspruch auf Leistungen in Höhe von Hartz IV haben. Wir sollten aufgrund aufgeheizter Debatten jetzt nicht anfangen, einmal Errungenes wieder in Frage zu stellen."

Anzeige symplr (1)
Vielmehr müsse man fragen, wie wir Menschen außerhalb des Asylrechts eine Perspektive in Deutschland geben. "Gerade junge Menschen, die eine Ausbildung suchen oder bereits bestimmte Qualifikationen mitbringen, könnten davon profitieren. Es kann doch nicht sein, dass die Kammern für viel Geld Recruiting-Center in der Ukraine oder in China unterhalten, um dort Fachkräfte anzuwerben, wenn hunderte Qualifizierte Menschen wie z. B. aus dem Kosovo, die nebenbei bemerkt häufig exzellent Deutsch sprechen, wieder aus Deutschland weggeschickt werden", betont Lehmann.

Einwanderer seien für Thüringen unverzichtbar. Die bis zum Jahr 2025 gebrauchten rund 280 000 Fachkräfte können nicht allein durch hiesigen Nachwuchs und Förderprogramme abgedeckt werden. Deshalb unterstützen wir die Vorschläge für mehr Arbeitsmöglichkeiten für Menschen vom Westbalkan. Durch kurzfristige Maßnahmen wie die Einführung von Arbeitsvisa können wir das Asylsystem entlasten und gleichzeitig Fachkräfte gewinnen", so die SPD Abgeordnete und fährt fort: "Gleichzeitig müssen wir Wege finden, Abschlüsse von Zuwanderern schneller anzuerkennen. Denn häufig scheitert es genau daran, dass gut ausgebildete und fähige Menschen bei uns Arbeit aufnehmen."
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Zukunft
15.08.2015, 09:25 Uhr
Immer der gleiche Singsang...
Fachkräfte, Fachkräfte immer fehlen Fachkräfte. Noch vor einigen Jahren waren Unternehmen bestrebt, ältere Arbeitskräfte loszuwerden, durch Modelle wie Altersteilzeit. Sie wollten jüngere, "billigere". Jetzt finden sie keine "geeigneten Bewerber." Flüchtlinge sollen es jetzt richten. Aber diese Fachkräfte fehlen doch in ihren eigenen Ländern. Wie und wer soll diese von militärischen Auseinandersetzungen zerstörten Länder wieder aufbauen? Sind wir Egoisten und denken nur an uns? Wir müssten sie ausbilden und dann könnten sie wieder in ihre Heimatländer.

Die NATO hat sich gegen Russland gestellt. Wirtschaftssanktionen sind verhängt worden. Könnte sich jetzt nicht die "Wertegemeinschaft" gegen diese Länder stellen, die durch militärische Auseinandersetzungen diese Menschen zur Flucht treiben? Alle Menschen auf der Welt müssen ein menschenwürdiges Leben führen können und dafür sollte sich Politik einsetzen.
Micha123
15.08.2015, 09:40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
mario63
15.08.2015, 12:44 Uhr
sachleistungen
ich find den vorschlag mit den sachleistungen nicht verkehrt, aber mal wieder stellt sich die spd quer. überall muss diese unfähige partei sich querstellen. der anreitz für asylbewerber muss geringer werden. liebe spd dann bezahlt sie doch aus eurer eigenen tasche.
Paulinchen
15.08.2015, 18:33 Uhr
Es kann ganz einfach nicht sein,
dass Zuwanderer aus dem Kosovo, welche keine Berufsausbildung haben, hier Sozialleistungen bekommen, die in ihrer Höhe, der eines Polizisten im Kosovo gleich sind. Kein Wunder, dass sie dann hier wie Fliegen ankommen. Genau hier muss das Bargeld drastisch reduziert werden. Eine Gleichstellung mit einem ALG II Empfänger, ist für mich eine Diskriminierung desselben. Es soll hier keiner bis zur Bleiberechtsentscheidung hungern, nur fällt diese für den Zuwanderer negativ aus, so sollte er binnen 7 Tagen die Grenze von Deutschland, in Richtung Heimat, passiert haben. Sollen sie doch ihr Wissen und ihre Arbeitskraft ihrem Heimatland zur Verfügung stellen und somit die Lebensbedingungen dort verbessern. Ohne Fleiß, kein Preis. Wenn ich den ganzen Tag einen Fleischspieß gen Himmel halte, landet darauf leider keine gebratene Taube.

Sorry – einem deutschen Auswanderer ergeht es nicht anders in Kanada, Spanien, Australien und anderswo.
murmeltier
15.08.2015, 21:18 Uhr
Ströme
Ich habe heute in der Tagesschau die Flüchtlingsströme gesehen. Diese Ströme scheinen nicht abzureißen. Auf Kos scheint die Lage dramatisch zu sein. Aber Griechenland scheint nur ein Durchreiseland zu sein. Griechenland hat ja auch selbst riesen Probleme. Die in den letzten fünf Jahren nicht gelöst werden konnten und die wahrscheinlich auch in den nächsten fünf Jahren nicht gelöst werden können. Der Euro ist für so eine geringe Wirtschaftskraft zu stark.

Da kommen ja große Aufgaben auf uns zu . Diese Menschen müssen untergebracht und versorgt werden. Aber es könnten noch mehr Probleme durch die Klimaveränderung hinzukommen. Wie man lesen konnte steht eine Änderung des Weltwetters bevor. Meteorologen warnen vor Super-El-Niño. Im Spiegel ist es so zusammengefasst: "An der Oberfläche des Pazifiks breitet sich warmes Wasser aus, der Osten des Ozeans ist bereits zwei Grad wärmer als normal - ein starker El Niño stehe bevor, warnen Meteorologen. Das Wetterphänomen verändert die Witterung in vielen Teilen der Welt. Doch es gibt Verwirrung über unzutreffende El Niño-Prognosen." Hurrikans, Dürren...Weitere Menschen müssen vielleicht auf Wanderschaft gehen...
Wolfi65
16.08.2015, 09:58 Uhr
Hurricans, Dürren und Völkerwanderungen
Um der Endzeitstimmung noch einen oben drauf zu setzen, könnte man doch hypothetisch annehmen, dass wir Deutschen vielleicht auch bald auswandern müssen.
Fragt sich bloß wohin und wer uns dann so unbürokratisch wie jetzt in Deutschland eine Bleibe mit Verpflegung usw. stellt?
Geld und oder Sachleistungen werden uns dann wohl nicht so einfach zu teil werden.
Aber vielleicht gibt es ja vom Amerikaner wieder Car-Pakete.
Diesmal für ganz Deutschland bzw. was davon übrig geblieben ist.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)