Do, 10:15 Uhr
13.08.2015
Zahl der Geburten 2014 gestiegen
Trotzdem 9.000 Thüringer weniger
Im Jahr 2014 wurden in Thüringen 17 887 Geburten und 26 957 Sterbefälle registriert. Das sind 461 Geburten mehr (+2,6 Prozent) und 636 Sterbefälle weniger (-2,3 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2013. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden in Thüringen so viele Kinder geboren wie seit 1991 nicht mehr...
Grafik (Foto: TLS)
Die ansteigende Zahl an Geburten bei gleichzeitigem Rückgang an Sterbefällen führte im Jahr 2014 zu einer leichten Verminderung des sogenannten Geburtendefizits in Thüringen. Dieses lag mit 9 070 Personen um 1 097 Personen niedriger als noch 2013. Damit wurde der Trend des wachsenden Geburtendefizits, welcher seit 2010 erkennbar war, gestoppt.
Von den 17 887 in Thüringen geborenen Kindern wurden in der Stadt Erfurt mit 2 150 Geburten die meisten registriert, gefolgt von der Stadt Jena (1 198 Kinder) und dem Landkreis Gotha (1 094 Kinder). Die Städte Suhl (244 Kinder) und Eisenach (342 Kinder), sowie der Landkreis Sonneberg (427 Kinder) wiesen die wenigsten Geburten im Jahr 2014 auf.
Die meisten Sterbefälle wurden wie auch im Vorjahr mit 2 233 gestorbenen Personen in Erfurt erfasst, gefolgt vom Landkreis Gotha mit 1 727 Gestorbenen und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 618 Gestorbenen. Die wenigsten Sterbefälle wurden in der Stadt Suhl (487 Personen), in der Stadt Eisenach (525 Personen) und in der Stadt Weimar (706 Personen) registriert.
Grafik (Foto: TLS)
In 20 Kreisen sind weniger verstorbene Personen als im Vorjahr erfasst worden. Den höchsten Rückgang 2014 verzeichnete der Unstrut-Hainich-Kreis, in welchem 104 Personen weniger gestorben sind als noch 2013. In den Städten Erfurt (+33 Personen) und Suhl (+23 Personen) sowie im Saale-Orla-Kreis (+12 Personen) wurde hingegen ein leichter Anstieg der Sterbefälle verzeichnet.
Jena konnte 2014 als einzige Stadt einen Geburtenüberschuss aufweisen und diesen im Vergleich zum Jahr 2013 sogar noch um 51 Personen ausbauen. Die Städte Weimar und Erfurt setzten ihren Trend fort und näherten sich immer weiter einem ausgeglichenen natürlichen Bevölkerungssaldo an, sodass nur noch ein kleines Defizit in Weimar (-43 Personen) und Erfurt (-83 Personen) besteht.
Autor: red
Grafik (Foto: TLS)
Die ansteigende Zahl an Geburten bei gleichzeitigem Rückgang an Sterbefällen führte im Jahr 2014 zu einer leichten Verminderung des sogenannten Geburtendefizits in Thüringen. Dieses lag mit 9 070 Personen um 1 097 Personen niedriger als noch 2013. Damit wurde der Trend des wachsenden Geburtendefizits, welcher seit 2010 erkennbar war, gestoppt.
Von den 17 887 in Thüringen geborenen Kindern wurden in der Stadt Erfurt mit 2 150 Geburten die meisten registriert, gefolgt von der Stadt Jena (1 198 Kinder) und dem Landkreis Gotha (1 094 Kinder). Die Städte Suhl (244 Kinder) und Eisenach (342 Kinder), sowie der Landkreis Sonneberg (427 Kinder) wiesen die wenigsten Geburten im Jahr 2014 auf.
Die meisten Sterbefälle wurden wie auch im Vorjahr mit 2 233 gestorbenen Personen in Erfurt erfasst, gefolgt vom Landkreis Gotha mit 1 727 Gestorbenen und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 618 Gestorbenen. Die wenigsten Sterbefälle wurden in der Stadt Suhl (487 Personen), in der Stadt Eisenach (525 Personen) und in der Stadt Weimar (706 Personen) registriert.
Grafik (Foto: TLS)
In 20 Kreisen sind weniger verstorbene Personen als im Vorjahr erfasst worden. Den höchsten Rückgang 2014 verzeichnete der Unstrut-Hainich-Kreis, in welchem 104 Personen weniger gestorben sind als noch 2013. In den Städten Erfurt (+33 Personen) und Suhl (+23 Personen) sowie im Saale-Orla-Kreis (+12 Personen) wurde hingegen ein leichter Anstieg der Sterbefälle verzeichnet.
Jena konnte 2014 als einzige Stadt einen Geburtenüberschuss aufweisen und diesen im Vergleich zum Jahr 2013 sogar noch um 51 Personen ausbauen. Die Städte Weimar und Erfurt setzten ihren Trend fort und näherten sich immer weiter einem ausgeglichenen natürlichen Bevölkerungssaldo an, sodass nur noch ein kleines Defizit in Weimar (-43 Personen) und Erfurt (-83 Personen) besteht.


