Fr, 15:55 Uhr
07.08.2015
Fast 40 Grad Celsius:
TÜV Thüringen warnt vor Hitzeschock
Bei über 30 Grad Celsius suchen viele nach Abkühlung in Freibädern und Badeseen. Das plötzliche Abkühlen des Körpers kann zu Badeunfällen führen, im schlimmsten Fall mit Todesfolge...
In diesem Jahr sind in Deutschland aufgrund der hohen Temperaturen aber auch von Leichtsinn oder Unwissenheit bereits eine Vielzahl von Badeunfällen passiert - Unfälle die oftmals hätten vermieden werden können.
Der TÜV Thüringen empfiehlt für ein sicheres Badevergnügen:
Autor: redIn diesem Jahr sind in Deutschland aufgrund der hohen Temperaturen aber auch von Leichtsinn oder Unwissenheit bereits eine Vielzahl von Badeunfällen passiert - Unfälle die oftmals hätten vermieden werden können.
Der TÜV Thüringen empfiehlt für ein sicheres Badevergnügen:
- Niemals ohne vorheriges Abkühlen ins kalte Wasser springen, es droht ein Kreislaufschock.
- Nicht in ungesicherten Gewässern baden, im Wasser könnten sich Gegenstände befinden, an denen man sich verletzen kann oder aber auch gefährliche Schlingpflanzen, in denen man sich verfangen kann.
- Niemals kopfüber in unbekannte Gewässer springen, das Wasser könnte zu seicht sein, es drohen schwere Kopfverletzungen und Atemstillstand.
- Nicht nach einem üppigen Essen oder Alkoholkonsum ins Wasser gehen, auch hierbei kann es zu einem Kreislaufschock kommen.
- Ältere Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei zu großer Hitze generell auf das Baden verzichten.
- In Schwimmbädern auf Andere achten und nicht ohne sich zu vergewissern vom Beckenrand springen.
- Eltern sollten stets ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und kleine Kinder niemals allein spielen lassen, denn selbst Nichtschwimmerbecken können zur tödlichen Gefahr werden.
- Auf Wasserrutschen unbedingt die Nutzungs- und Warnhinweise an der Rutsche beachten: genügend Abstand zum Vordermann lassen, nie mit dem Kopf voraus rutschen. Wasserrutschen müssen jährlich auf ihre Sicherheit geprüft werden, sichere Rutschen erkennt man an der aktuellen Prüfplakette.


