Mi, 15:30 Uhr
05.08.2015
Hilfe für Helfer
Weltwärts blicken
Hannah und Kathrin haben ihr Abitur in der Tasche und wie viele ihrer Altersgenossen stehen sie vor der Frage was als nächstes kommt. Ein freiwilliges Jahr im Ausland, genauer in Südamerika ist die Anwort der beiden, allerdings aus unterschiedlicher Motivation. Die nnz hat mit den jungen Damen über den Tellerrand geschaut...
Man könne viel lesen und hören, sagte Hannah Kube, wie es in anderen Ländern wirklich zugeht, müsse man selber sehen, wenn man die Zusammenhänge verstehen will. Deswegen will die junge Frau für 12 Monate nach Costa Rica gehen und dort im Projekt "Korridor" arbeiten, das von der Aktion "Pro Regenwald", einer kleinen Organisation aus München organisiert wird.
In der tropischen Hitze will Hannah dann in einer Baumschule arbeiten, Pflanzen ziehen und auswildern. Pro Regenwald nutze Spenden um Landstücke zu kaufen, wieder aufzuforsten und über grüne Korridore wieder zusammenhängende Lebensräume zu schaffen, erklärt Hannah. "Ich finde das wichtig", sagt sie, "ich bin in Sophienhof selber sehr Naturnah aufgewachsen, da lag ein Engagement im Umwelt- und Naturschutz nahe". Ein Aufenthalt in den USA hatte sie noch weiter bestärkt, berichtet Hannah, die Verschmutzung und der Umgang damit sei dort wesentlich "krasser" als hier.
Neben den Baumpflanzungen will sie in Costa Rica selber sehen, wie man trotz Plantagenanbaus nachhaltig wirtschaften kann und die Bauern in ihrer Arbeit unterstützen.
Sie hätte sich auch im sozialen Bereich engagieren können, das Bundesprogramm "Weltwärts", über das auch Pro Regenwald die Reisen organisiert, bietet viele verschiedene Möglichkeiten für junge Leute an, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Über "Weltwärts" hat auch Kathrin Pham eine Möglichkeit gefunden, die Welt zu erkunden bevor es zum Studium geht. Sie bringt schon Auslandserfahrung mit, bis vor kurzem arbeitete sie mehrere Monate in einem Kibbuz in Israel, jetzt soll es nach Nicaragua gehen. Allerdings nicht um Bäume zu pflanzen, sondern um sich in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Menschenrechtsbildung zu engagieren. "Ich will aus meiner europäischen Blase herauskommen", sagt Kathrin, der Austausch mit den Menschen, ihre kulturellen Werte und Prägungen seien ihr wichtig. Außerdem interessiere sie das sandinistische Erbe des Landes und die Auswirkungen der längst vergangenen Revolution.
Nicaragua ist das zweitärmste Land der Region, nach Haiti. Und wie die Karibikinsel wurde auch Nicaragua von Naturkatastrophen heimgesucht. Über das "Cruz Roja", das Rote Kreuz, möchte Kathrin auch in der Katastrophenvorsorge mitarbeiten.
Kathrin Pham will sich über das Rote Kreuz in Nicaragua als Helferin stark machen (Foto: privat)
Dabei nimmt das "Weltwärts" Programm des Bundes seine Teilnehmer nicht an die Hand. Ein finanzieller Eigenanteil von 25 Prozent ist Vorraussetzung. Der kann von den Eltern oder der Verwandschaft kommen oder aber zumindest zum Teil über Spenden, das ist gern gesehen.
Für Hannah und Kathrin macht das durchaus Sinn. Indem sie selbst um Spenden für sich und ihr Projekt werben müssen, sorgen sie auch dafür, das mehr Menschen von den Projekten und den betroffenen Ländern erfahren, meinen die jungen Frauen. Über das Internet wollen Hannah und Kathrin mit der Heimat in Kontakt bleiben und aus Südamerika berichten, wann immer es die Umstände zulassen.
Wer den jungen Damen und ihren Projekten helfen möchte, kann das mit einer kleinen Spende tun. Wer über Kathrin Solidarität mit Nicaragua zeigen will wendet sich hierhin:
Deutsches Rotes Kreuz
in Hessen Volunta gGmbH
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE31 5502 0500 0008 6171 02
BIC: BFSWDE33MNZ
Verw.Zweck: Spende für Kathrin Pham von Name, Adresse, PLZ
Wer lieber Hannah und den Umweltschutz unterstützen möche kann das hier tun:
Pro Regenwald e.V.
IBAN: DE84 7002 0500 0008 8195 00
BIC: BFSWDE33MUE
Verw.Zweck: "Spende wwcr15-17"
Autor: redMan könne viel lesen und hören, sagte Hannah Kube, wie es in anderen Ländern wirklich zugeht, müsse man selber sehen, wenn man die Zusammenhänge verstehen will. Deswegen will die junge Frau für 12 Monate nach Costa Rica gehen und dort im Projekt "Korridor" arbeiten, das von der Aktion "Pro Regenwald", einer kleinen Organisation aus München organisiert wird.
In der tropischen Hitze will Hannah dann in einer Baumschule arbeiten, Pflanzen ziehen und auswildern. Pro Regenwald nutze Spenden um Landstücke zu kaufen, wieder aufzuforsten und über grüne Korridore wieder zusammenhängende Lebensräume zu schaffen, erklärt Hannah. "Ich finde das wichtig", sagt sie, "ich bin in Sophienhof selber sehr Naturnah aufgewachsen, da lag ein Engagement im Umwelt- und Naturschutz nahe". Ein Aufenthalt in den USA hatte sie noch weiter bestärkt, berichtet Hannah, die Verschmutzung und der Umgang damit sei dort wesentlich "krasser" als hier.
Neben den Baumpflanzungen will sie in Costa Rica selber sehen, wie man trotz Plantagenanbaus nachhaltig wirtschaften kann und die Bauern in ihrer Arbeit unterstützen.
Sie hätte sich auch im sozialen Bereich engagieren können, das Bundesprogramm "Weltwärts", über das auch Pro Regenwald die Reisen organisiert, bietet viele verschiedene Möglichkeiten für junge Leute an, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Über "Weltwärts" hat auch Kathrin Pham eine Möglichkeit gefunden, die Welt zu erkunden bevor es zum Studium geht. Sie bringt schon Auslandserfahrung mit, bis vor kurzem arbeitete sie mehrere Monate in einem Kibbuz in Israel, jetzt soll es nach Nicaragua gehen. Allerdings nicht um Bäume zu pflanzen, sondern um sich in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Menschenrechtsbildung zu engagieren. "Ich will aus meiner europäischen Blase herauskommen", sagt Kathrin, der Austausch mit den Menschen, ihre kulturellen Werte und Prägungen seien ihr wichtig. Außerdem interessiere sie das sandinistische Erbe des Landes und die Auswirkungen der längst vergangenen Revolution.
Nicaragua ist das zweitärmste Land der Region, nach Haiti. Und wie die Karibikinsel wurde auch Nicaragua von Naturkatastrophen heimgesucht. Über das "Cruz Roja", das Rote Kreuz, möchte Kathrin auch in der Katastrophenvorsorge mitarbeiten.
Kathrin Pham will sich über das Rote Kreuz in Nicaragua als Helferin stark machen (Foto: privat)
Dabei nimmt das "Weltwärts" Programm des Bundes seine Teilnehmer nicht an die Hand. Ein finanzieller Eigenanteil von 25 Prozent ist Vorraussetzung. Der kann von den Eltern oder der Verwandschaft kommen oder aber zumindest zum Teil über Spenden, das ist gern gesehen. Für Hannah und Kathrin macht das durchaus Sinn. Indem sie selbst um Spenden für sich und ihr Projekt werben müssen, sorgen sie auch dafür, das mehr Menschen von den Projekten und den betroffenen Ländern erfahren, meinen die jungen Frauen. Über das Internet wollen Hannah und Kathrin mit der Heimat in Kontakt bleiben und aus Südamerika berichten, wann immer es die Umstände zulassen.
Wer den jungen Damen und ihren Projekten helfen möchte, kann das mit einer kleinen Spende tun. Wer über Kathrin Solidarität mit Nicaragua zeigen will wendet sich hierhin:
Deutsches Rotes Kreuz
in Hessen Volunta gGmbH
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE31 5502 0500 0008 6171 02
BIC: BFSWDE33MNZ
Verw.Zweck: Spende für Kathrin Pham von Name, Adresse, PLZ
Wer lieber Hannah und den Umweltschutz unterstützen möche kann das hier tun:
Pro Regenwald e.V.
IBAN: DE84 7002 0500 0008 8195 00
BIC: BFSWDE33MUE
Verw.Zweck: "Spende wwcr15-17"


