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Di, 19:02 Uhr
28.07.2015
VERANSTALTER HECK ERWARTET IHN:

Besucheransturm zum Altstadtfest

Das Altstadtfest steht vor der Tür. Nicht nur die Haudegen-Konzert-Fans fiebern ihm entgegen. Das ergab heute ein Besuch im Organisationsbüro des Veranstalters Sven-Bolko Heck in der Mensa des Humboldt-Gymnasiums...

Fähnrich, Heck (Foto: Kurt Frank) Fähnrich, Heck (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Wenn Oberbürgermeister Klaus Zeh nicht unbedingt eine Laudatio auf den Veranstalter halten oder ihn umarmen möge, so wäre immerhin ein herzliches Dankeschön angebracht. Es sei das einzige kulturelle Fest, versicherte mir heute Heck, das der Stadt Geld bringe:

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Gäste aus nah und fern würden nach Nordhausen strömen. Fans des Haudegen-Konzerts erwartet der Veranstalter aus einem 300-Kilometer-Radius. Auch aus Bremen würden sie kommen. Bis 5000 Besucher erwarte man. In seinen Bann ziehen wird ebenfalls das Marv-Konzert mit Top Hits.

Besucher-Ströme von weit her, argumentiert Heck, lasten Nordhäuser Hotels aus, steigern den Umsatz in den Gaststätten, an den Tankstellen. Etwa 18.000 Euro, wurde errechnet, fließen in städtische Unternehmen. Ihm, einem alten Nordhäuser, sei daran gelegen, seine Heimatstadt bundesweit bekannt zu machen. Sie soll mit dem Fest einen nachhaltigen Eindruck bei Auswärtigen wie Einheimischen gleichermaßen hinterlassen. Nicht zuletzt rücke die Altstadt selbst in den Fokus der Öffentlichkeit.

Zum guten Gelingen des Festes will auch Gerald Michael Fähnrich beitragen. Er ist der Chef der „Nordhäuser Bühne“, die ihre Talente präsentiert, tatkräftig unterstützt und gefördert von Axel-Heck-Immobilien. Fähnrich ist für Koordination und Programm zuständig.

Einen Namen machte sich der Mann mit der Aufführung des „Barbarossa Musicals“ Ostern auf dem Terrain vor der deutschlandweit bekannten Höhle. Die Premiere war überwältigend, freut sich Fähnrich heute noch. Im Herbst erfolgt eine weitere Aufführung mit „Barbarossas Erwachen“ als Teil 1.

Im Vorfeld des Festes erfolgt morgen eine Sicherheitskonferenz. Mit Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und einer Sicherheitsfirma aus Bleicherode. Allen Eventualitäten wolle man vorbeugen. Freude, Frohsinn, Entspannung, Humor und Heiterkeit soll das Fest bringen. Nur lachende Gesichter wolle man sehen. Und eine einhellige Aussage der Besucher nach drei Tagen hören, nämlich, das es sich gelohnt habe, nach Nordhausen in die Altstadt zu kommen.

Sven-Bolko Heck war es, der das Altstadtfest vor dem Exitus rettete, der verhinderte, das zum Trauermarsch geblasen wurde, obwohl der Schwanengesang schon vernehmbar war. Kreissparkasse, Echte Nordhäuser Marktpassage, Heck-Immobilien wissen offenbar das Engagement Sven-Bolko Hecks zu schätzen, sind sie es doch, die Bühnen präsentieren. Nur die Stadt mit ihrem OB hat ihm gegenüber Vorbehalte. Warum? Das wissen womöglich auch nicht die Götter.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
wissender
29.07.2015, 08:40 Uhr
Wofür braucht die Stadt ein Kulturamt
frage ich mich da. Überdurchschnittlich gut bezahlte Mitarbeiter sitzen dort und vergeben die großen Feste der Stadt an externe Organisatoren. Selbst unfähig zur Organisation schmeißen sie diesen dann noch Knüppel zwischen die Beine.

Herr Zeh kommt meines Wissens wohl auch nicht zur Eröffnung und wird von Frau Haase vertreten. So nimmt das Kulturamt in Form seiner Leiterin wenigstens teil.
Glaskugel
29.07.2015, 10:15 Uhr
frech
In Anbetracht der Tatsache, dass ein ganzes Stadtgebiet über Tage hinweg und vermutlich für lau an einen privaten Veranstalter vermietet wurde, ist dieser Anti-Zeh Artikel von K Frank und SB Heck nicht mehr dreist, sondern schon eine Frechheit. Aber auf der Stadtverwaltung lässt man sich so etwas ja gern gefallen.
Altstadtfan
29.07.2015, 10:21 Uhr
Wir freuen uns - oder auch nicht !!!
Der Veranstalter des Altstadtfestes Herr Sven Bolko Heck ist ein Unternehmer der Gewinne erzielen muss , um zu überleben .Da er sich schon öffters in Nordhausen beworben hat muss er auch hier Gewinne gemacht haben .Weshalb dann die Seitenhiebe gegen die Stadtverwaltung ? Wenn es ihn in Nordhausen nicht gefällt muss er doch nicht kommen .
Wir freuen uns doch auf das Altstadtfest da sehen die Bürger,dass die Altstadt noch lebt .
Der Bericht von Herrn Frank ist sehr einseitig ein bisschen mehr Neutralität wäre angemessen .
Stadtbürger
29.07.2015, 10:39 Uhr
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