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Sa, 13:11 Uhr
18.07.2015
Warnhinweise weit verbreitet

"Akoholfrei" heißt nicht gleich ohne Alkohol

Alkoholfreies Bier ist in den wenigsten Fällen völlig alkoholfrei. Aber immerhin: fast alle Brauer, die untersucht wurden, kennzeichnen inzwischen den Restalkohol in alkoholfreien Bieren. Das belegt ein Marktcheck der Verbraucherzentralen...

Auf 78 Prozent der untersuchten Flaschen fand sich der Hinweis. Das Projekt Lebensmittelklarheit hatte sich beim Deutschen Brauer-Bund dafür eingesetzt.

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2014 hatte das Projekt Lebensmittelklarheit 27 alkoholfreie Biere in Bremen und Leipzig gekauft und dies im Mai 2015 mit zusätzlichem Standort Berlin wiederholt. 21 von 27 alkoholfreien Bieren tragen den Hinweis auf möglichen Restalkohol. Im Frühjahr 2014 trugen nur sechs der gekauften Flaschen einen solchen Hinweis.

„Wir freuen uns, dass die deutschen Brauer die Empfehlung umsetzen“, sagt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Die Verhandlungen wurden mit dem Deutschen Brauer-Bund (DBB) geführt. Dieser empfahl seinen Mitgliedern im Juni 2014, den Hinweis künftig zu deklarieren.

Die DBB-Mitglieder kündigten an, die Empfehlung bis Herbst 2015 umzusetzen. Alle DBB-Direktmitglieder haben die Empfehlung bereits umgesetzt – dazu gehören Brauereien wie Bitburger, Jever, Krombacher, Radeberger oder Warsteiner.

Bei fünf der 21 Flaschen befindet sich der Hinweis, wie von Lebensmittelklarheit gefordert, auf dem vorderen Etikett. Die Bierhersteller Kulmbacher und Bitburger garantieren einen Alkoholgehalt von 0,00 Prozent.
Wichtige Informationen gehören auf die Vorderseite

Eine Kennzeichnung wichtiger Informationen für Verbraucher auf der Vorderseite ist eine der wesentlichen Forderungen des vzbv. Dies ist besonders wichtig, wenn eine Information auf der Vorderseite eine bestimmte Qualitätseigenschaft vermittelt wie den Begriff „alkoholfrei“.

Ein wesentliches Ziel des Projekts Lebensmittelklarheit ist es, Hersteller zu motivieren, die Kennzeichnung freiwillig verbrauchernäher zu gestalten. Seit dem Start des Onlineportals am 20. Juli 2011 wurden circa 8.800 Produkte von Verbraucherinnen und Verbrauchern gemeldet. Zurzeit werden etwa 640 Produkte auf dem Portal abgebildet, davon rund 400 in der Rubrik „Getäuscht?“. Die Produkte werden mit ihrer Kennzeichnung im Portal sowohl von Verbraucherschützern als auch von den Herstellern kommentiert.

Lebensmittelklarheit ist ein Gemeinschaftsprojekt des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mit den Verbraucherzentralen. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziell gefördert.
Autor: red

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