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Do, 10:33 Uhr
27.05.2004

Tschernobylhilfe wird unterstützt

Nordhausen (nnz). Das Land Thüringen hatte in diesem Jahr die generelle Unterstützung für Tschernoby-Hilfe-Vereine zurückgefahren. Eine punktuelle Förderung gibt es dennoch. Auch im Landkreis Nordhausen...


Der Nordhäuser Tschernobyl-Hilfe-Verein erhält vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit einen Lottomittelbescheid in Höhe von 1.722,50 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für die Anschaffung einer Videoausrüstung. Einen entsprechenden Lottomittelbescheid wird Sozialminister Dr. Klaus Zeh am Samstag an den
Vereinsvorsitzenden Thomas Kleemann übergeben.

Dazu erklärte Minister Dr. Zeh: "Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist nunmehr rund 18 Jahre her. Das öffentliche Interesse hat inzwischen stark nachgelassen. Noch immer bemühen sich jedoch zahlreiche Hilfsvereine in Thüringen und im gesamten Bundesgebiet, insbesondere den betroffenen Kindern aus Tschernobyl zu helfen. Jedes Jahr kommen mehrere hundert Kinder aus dem Tschernobyl-Gebiet nach Thüringen um einen Erholungsaufenthalt in unserem Freistaat zu ermöglichen.“

Besonders vorbildlich sei die ehrenamtliche Arbeit
des Tschernobyl-Vereins in Nordhausen. Mit zahlreichen Aktionen, zum Beispiel einem Info- und Kuchenstand, ist der Verein auf Stadtfesten und anderen Veranstaltungen vertreten. Der Verein leiste eine gute Öffentlichkeitsarbeit, um die Bürger über die Folgen des Tschernobyl-Unfalls zu informieren. Dies geschieht unter anderem auch mit Hilfe von Videoaufzeichnungen im Rahmen von Informationsabenden.
Autor: nnz

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