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Fr, 11:32 Uhr
15.06.2001

WBG übergab "ungewöhnliche Wohnung"

Nordhausen (nnz). Heute haben Karola und Uwe Rüdiger ihre neue Wohnung in der Pestalozzistraße 1 in Nordhausen übergeben worden. Nun sind Wohnungsübergaben heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Wohl aber, wenn eine Familie Drillinge hat.

Fünffaches Wohnungsglück Im März wurden die Rüdiger-Drillinge geboren. Bereits damals überlegte die Familie, wie man sich künftig räumlich auf die neue Situation einstellen sollte. Kompetente Partner wurden dabei in der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) gefunden und es reifte der Gedanke, eine Wohnung in der Pestalozzistraße 1 großzügig umzubauen. Heute nun die Übergabe. Die 81 Quadratmeter große Vier-Raum-Wohnung erhielt einen völlig neuen Zuschnitt. Eine große Küche mit zwei Fenstern, zusätzlich einen Hauswirtschaftsraum sowie einen großzügig gestalteten Flur.

WBG-Vorstandsmitglied Harald Eisentraut überreichte nicht nur Blumen, sondern brachte auch noch ein besonderes Geschenk für die fünfköpfige Familie mit. Je Kind wird Familie Rüdiger einen Monat mietfrei die Wohnung nutzen können. Macht also drei Monatsmieten oder einen Wert von rund 2.000 Mark.

Derzeit wird in Pestalozzistraße nicht nur die Wohnung der Rüdigers saniert. Der gesamte Wohnungsstandort erhält eine Verschönerungskur. „Komplexsanierung“ nennen das die Experten. Abgeschlossen wird die Sanierung der 80 Wohnungen voraussichtlich Ende September. Dann hat die WBG in diesen Standort rund 3,1 Millionen Mark investiert, je Wohnung sind das fast 40.000 Mark.

Für die Mieter werden sich dann die Wohnbedingungen entscheidend verbessern. Bleibt die Frage, ob die Pestalozzistraße mit ihren Schlaglöchern und dem gänzlich fehlenden Bedarf seitens der Stadt eine Aufwertung erfährt. Denn auch gegenüber dem WBG-Standort sind in den zurückliegenden Jahren die Wohnungen saniert worden. Der häßlichste Fleck ist sozusagen die Verbindung der beiden Standorte. Und dafür ist die Stadt Nordhausen zuständig. Für Autofahrer ist die Pestalozzistraße schon seit Jahren eine Zumutung.
Autor: nnz

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