Di, 09:57 Uhr
23.06.2015
Vorsorgevollmacht im Theatercasino
Die Nordhäuser Frauenunion hatte Rechtsanwalt Mark Siebold zum Thema "Vorsorgevollmacht"eingeladen. Kreisvorsitzende Christa Biesenbach freute sich über die gute Beteiligung und das Interesse der Frauen an diesem Thema und Gisela Buttgereit berichtet...
Es ist ein wichtiger Aspekt, welcher die ganze Familie beschäftigt. Die Menschen werden immer älter, die lebensverlängernden Maßnahmen und ärztliche Vorsorge immer moderner und komplizierter. Das macht nachdenklich und oft ratlos!
Christa Biesenbach begann den Abend mit folgenden Gedanken: Man muss Vorsorge treffen! Diesen Satz wird wohl jeder unterschreiben können. Aber sind wir ehrlich. Wer beschäftigt sich schon gerne mit so unangenehmen Dingen, wie Rentenlücke, Pflegebedürftigkeit und Betreuung, für die Vorsorge getroffen werden soll. Wer soll für mich sorgen, wenn ich eine Tages wegen einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht in der Lage bin, meine Angelegenheiten selbst zu regeln. Allzu gerne werden diese Themen verdrängt und vergessen. Doch muss es sein, uns damit zu beschäftigen.
Rechtsanwalt Mark Siebold hatte sich gut vorbereitet und referierte in lockerer Form fachlich und konkret über die Vorsorgevollmacht.
Hauptintension dabei war: Vorsorge für weniger gute Zeiten zu treffen, nämlich für den Fall, dass infolge eines Unfalls einer Krankheit oder Nachlassen geistiger Kräfte im Alter (Demenz) die Angelegenheiten des täglichen Lebens nicht mehr selbst geregelt werden können.
Wer ist die vertrauenswürdige Person, die für mich Bankgeschäfte, Wohnungs- und Telefonangelegenheiten klären soll?
In einer vorbereiteten Broschüre, die jede Frau als Leitfaden in die Hand bekam, sind alle wichtigen Fragen und Probleme in juristischen Punkten enthalten.
Welche Rolle spielen Angehörige sowie der Ehegatte? Ein hohes Maß an Selbstbestimmung muss gewährleistet sein. Was ist eine Generalvollmacht? Was passiert, wenn ich keine Vollmacht erstellt habe? Welche Form habe ich bei der Erstellung der Vollmacht zu beachten? Wann wird eine Notarvollmacht erforderlich? Wo bewahre ich die Vollmacht auf?
Die Frauen hatten noch zahlreiche Fragen an RA Siebold und es wurde lebhaft diskutiert. Günstig ist es schon, sich rechtlichen Beistand in Zweifelsfragen einzuholen. Es dient der eigenen Sicherheit und Zufriedenheit.
Ein spannender Abend, der neugierig machte auf einen nächsten Vortrag – Thema: Testamentsfragen. Dieser wird im August 2015 stattfinden.
Vorher feiert die FU das traditionelle Sommerfest. Alle freuen sich schon auf diesen Höhepunkt in gemütlicher niveauvoller Atmosphäre!
Gisela Buttgereit
Autor: redEs ist ein wichtiger Aspekt, welcher die ganze Familie beschäftigt. Die Menschen werden immer älter, die lebensverlängernden Maßnahmen und ärztliche Vorsorge immer moderner und komplizierter. Das macht nachdenklich und oft ratlos!
Christa Biesenbach begann den Abend mit folgenden Gedanken: Man muss Vorsorge treffen! Diesen Satz wird wohl jeder unterschreiben können. Aber sind wir ehrlich. Wer beschäftigt sich schon gerne mit so unangenehmen Dingen, wie Rentenlücke, Pflegebedürftigkeit und Betreuung, für die Vorsorge getroffen werden soll. Wer soll für mich sorgen, wenn ich eine Tages wegen einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht in der Lage bin, meine Angelegenheiten selbst zu regeln. Allzu gerne werden diese Themen verdrängt und vergessen. Doch muss es sein, uns damit zu beschäftigen.
Rechtsanwalt Mark Siebold hatte sich gut vorbereitet und referierte in lockerer Form fachlich und konkret über die Vorsorgevollmacht.
Hauptintension dabei war: Vorsorge für weniger gute Zeiten zu treffen, nämlich für den Fall, dass infolge eines Unfalls einer Krankheit oder Nachlassen geistiger Kräfte im Alter (Demenz) die Angelegenheiten des täglichen Lebens nicht mehr selbst geregelt werden können.
Wer ist die vertrauenswürdige Person, die für mich Bankgeschäfte, Wohnungs- und Telefonangelegenheiten klären soll?
In einer vorbereiteten Broschüre, die jede Frau als Leitfaden in die Hand bekam, sind alle wichtigen Fragen und Probleme in juristischen Punkten enthalten.
Welche Rolle spielen Angehörige sowie der Ehegatte? Ein hohes Maß an Selbstbestimmung muss gewährleistet sein. Was ist eine Generalvollmacht? Was passiert, wenn ich keine Vollmacht erstellt habe? Welche Form habe ich bei der Erstellung der Vollmacht zu beachten? Wann wird eine Notarvollmacht erforderlich? Wo bewahre ich die Vollmacht auf?
Die Frauen hatten noch zahlreiche Fragen an RA Siebold und es wurde lebhaft diskutiert. Günstig ist es schon, sich rechtlichen Beistand in Zweifelsfragen einzuholen. Es dient der eigenen Sicherheit und Zufriedenheit.
Ein spannender Abend, der neugierig machte auf einen nächsten Vortrag – Thema: Testamentsfragen. Dieser wird im August 2015 stattfinden.
Vorher feiert die FU das traditionelle Sommerfest. Alle freuen sich schon auf diesen Höhepunkt in gemütlicher niveauvoller Atmosphäre!
Gisela Buttgereit

