Mo, 16:51 Uhr
15.06.2015
Neue Wege beim Hochwasser- und Gewässerschutz
Thüringens Flüsse brauchen wieder mehr Raum und Rückhalt in der Fläche. Dies ist ein Zwischenfazit der Teilnehmenden an dem heute gestarteten Workshops zur Anhörung der Landesprogramme Hochwasser- und Gewässerschutz 2015-2021...
Um einen möglichst konfliktarmen Hochwasser- und Gewässerschutz zu gewährleisten, ist ein frühzeitiger und ergebnisoffener Dialog mit betroffenen Flächeneigentümern, Landwirten, Naturschutzverbänden und betroffenen Kommunen notwendig.
Wir wollen die Synergien von Hochwasserschutz, Gewässerschutz und Naturschutz für eine höhere Effektivität unserer Projekte nutzen. Mit den Workshops gehen wir neue Wege und setzen auf eine neue Beteiligungskultur, um die Akzeptanz und Umsetzungsfähigkeit von Hochwasser- und Gewässerschutzprojekten zu stärken und besser auf zukünftige Hochwassergefahren vorbereitet zu sein, so Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund zum heutigen Start der Veranstaltungsreihe in Jena.
Gemeinsam getragener Ansatz der Teilnehmenden ist eine differenzierte Betrachtung von Flächen mit Blick auf deren weitere Nutzung. So sei es einerseits unumgänglich, Flächen für naturnahe Gewässer und Auwaldentwicklung aus der Nutzung zu nehmen. Weite Teile der für Hochwasserschutz und ökologische Gewässerentwicklung notwendigen Flächen können jedoch angepasst weiter genutzt werden. Damit werde die Akzeptanz für Hochwasser- und Gewässerschutzprojekte in den betroffenen Regionen gestärkt.
Die Ministerin kündigte an, die Impulse der Workshops bei der für Ende des Jahres geplanten Veröffentlichung der Landesprogramme Hochwasser- und Gewässerschutz 2015-2021 und die Entwicklung des Leitbildes zur Wasser- und Gewässerpolitik in Thüringen zu berücksichtigen. Die Anhörungsfrist für die beiden Landesprogramme mit jeweils über 3.000 Einzelprojekten läuft noch bis 22. Juni 2015. Das Leitbild zur Wasser- und Gewässerpolitik in Thüringen wird dem Thüringer Landtag vorgelegt und zur Diskussion gestellt.
Hintergrund: Mit den Landesprogrammen Hochwasser- und Gewässerschutz setzt Thüringen die europarechtlichen Verpflichtungen der EU-Wasserrahmen-Richtlinie und Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie um. Stellungnahmen zu den Landesprogrammen sind noch bis 22. Juni 2015 möglich. Weitere Informationen unter www.aktion-fluss.de.
Begleitend zu der Anhörung und der Erstellung eines Leitbildes zur Wasser- und Gewässerpolitik finden von Mitte Juni bis Anfang Juli begleitende Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen statt. In Jena (Gewässer brauchen Raum, 15.06.2015), in Eisenach (Sicher leben mit dem Fluss, 29.06.2015) und in Erfurt (Saubere und lebendige Gewässer entwickeln, 06.07.2015).
Ziel der strategischen Workshops zum Hochwasser- und Gewässerschutz ist es, einen Dialog für eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung der Thüringer Gewässer zu ermöglichen.
Autor: redUm einen möglichst konfliktarmen Hochwasser- und Gewässerschutz zu gewährleisten, ist ein frühzeitiger und ergebnisoffener Dialog mit betroffenen Flächeneigentümern, Landwirten, Naturschutzverbänden und betroffenen Kommunen notwendig.
Wir wollen die Synergien von Hochwasserschutz, Gewässerschutz und Naturschutz für eine höhere Effektivität unserer Projekte nutzen. Mit den Workshops gehen wir neue Wege und setzen auf eine neue Beteiligungskultur, um die Akzeptanz und Umsetzungsfähigkeit von Hochwasser- und Gewässerschutzprojekten zu stärken und besser auf zukünftige Hochwassergefahren vorbereitet zu sein, so Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund zum heutigen Start der Veranstaltungsreihe in Jena.
Gemeinsam getragener Ansatz der Teilnehmenden ist eine differenzierte Betrachtung von Flächen mit Blick auf deren weitere Nutzung. So sei es einerseits unumgänglich, Flächen für naturnahe Gewässer und Auwaldentwicklung aus der Nutzung zu nehmen. Weite Teile der für Hochwasserschutz und ökologische Gewässerentwicklung notwendigen Flächen können jedoch angepasst weiter genutzt werden. Damit werde die Akzeptanz für Hochwasser- und Gewässerschutzprojekte in den betroffenen Regionen gestärkt.
Die Ministerin kündigte an, die Impulse der Workshops bei der für Ende des Jahres geplanten Veröffentlichung der Landesprogramme Hochwasser- und Gewässerschutz 2015-2021 und die Entwicklung des Leitbildes zur Wasser- und Gewässerpolitik in Thüringen zu berücksichtigen. Die Anhörungsfrist für die beiden Landesprogramme mit jeweils über 3.000 Einzelprojekten läuft noch bis 22. Juni 2015. Das Leitbild zur Wasser- und Gewässerpolitik in Thüringen wird dem Thüringer Landtag vorgelegt und zur Diskussion gestellt.
Hintergrund: Mit den Landesprogrammen Hochwasser- und Gewässerschutz setzt Thüringen die europarechtlichen Verpflichtungen der EU-Wasserrahmen-Richtlinie und Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie um. Stellungnahmen zu den Landesprogrammen sind noch bis 22. Juni 2015 möglich. Weitere Informationen unter www.aktion-fluss.de.
Begleitend zu der Anhörung und der Erstellung eines Leitbildes zur Wasser- und Gewässerpolitik finden von Mitte Juni bis Anfang Juli begleitende Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen statt. In Jena (Gewässer brauchen Raum, 15.06.2015), in Eisenach (Sicher leben mit dem Fluss, 29.06.2015) und in Erfurt (Saubere und lebendige Gewässer entwickeln, 06.07.2015).
Ziel der strategischen Workshops zum Hochwasser- und Gewässerschutz ist es, einen Dialog für eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung der Thüringer Gewässer zu ermöglichen.


