Mo, 16:15 Uhr
15.06.2015
Zweiter Rettungsweg und eine Küche
In die Grund- und in die Regelschule in Ellrich sollen noch in diesem Jahr fast 268.000 Euro investiert werden. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Im Kreisausschuss wurde heute beraten, dass die Grundschule der Südharzstadt unbedingt eines zweiten Rettungsweges bedarf.
Zwar war die Schule im Jahr 1995 teilweise saniert worden und erhielt zudem einen Neubautrakt, aber der sogenannte zweite Rettungswegs erfolgte lediglich über einen Rettungsbalkon.
Nach den heute geltenden brandschutz-technischen Vorgaben aus der Thüringer Bauordnung ist diese Variante keinesfalls mehr ausreichend, um im Brand- und Katastrophenfall das Leben von Schülern, insbesondere der unteren Klassenstufen, ausreichend schützen zu können und eine gefahrlose Evakuierung zu gewährleisten.
In solchen Fällen erlischt der Bestandsschutz aus der bauordnungsrechtlichen Abnahme, weil der Schutz des Lebens Vorrang hat. Im Rahmen einer am 12. Mai durch den Brandschutzoberinspektor des Landkreises Nordhausen durchgeführten Gefahrenverhütungsschau wurden konkrete Auflagen zur Brandschutzertüchtigung und Herstellung eines 2. baulichen Rettungsweges aus allen Geschossen erlassen. Für die Planungen, die Ausschreibung und die Bauausführung wurden durch den Kreisausschuss 100.000 Euro freigegeben.
An der Regelschule Ellrich besteht die Notwendigkeit der Herstellung einer Hauswirtschaftsküche. Diese wird im Rahmen des Lehrplanes der Klassenstufen 5 und 6 im technischen Werken benötigt und ist deshalb innerhalb der internen schulischen Lern- und Lehrplanung auch fester Bestandteil.
Zur Sicherstellung einer integrativen Beschulung im gemeinsamen Unterricht mit dem Förderschwerpunkt Lernen und individuelle Lebensbewältigung ist diese Maßnahme ein wichtiger Bestandteil des Gesamtschulkonzeptes. Die Mittel werden für Planung, Ausschreibung und Bauausgaben benötigt. Und auch diese 166.000 Euro wurden am Nachmittag bewilligt.
PS: Beschlossen wurde letztlich alles einstimmig.
Autor: redIm Kreisausschuss wurde heute beraten, dass die Grundschule der Südharzstadt unbedingt eines zweiten Rettungsweges bedarf.
Zwar war die Schule im Jahr 1995 teilweise saniert worden und erhielt zudem einen Neubautrakt, aber der sogenannte zweite Rettungswegs erfolgte lediglich über einen Rettungsbalkon.
Nach den heute geltenden brandschutz-technischen Vorgaben aus der Thüringer Bauordnung ist diese Variante keinesfalls mehr ausreichend, um im Brand- und Katastrophenfall das Leben von Schülern, insbesondere der unteren Klassenstufen, ausreichend schützen zu können und eine gefahrlose Evakuierung zu gewährleisten.
In solchen Fällen erlischt der Bestandsschutz aus der bauordnungsrechtlichen Abnahme, weil der Schutz des Lebens Vorrang hat. Im Rahmen einer am 12. Mai durch den Brandschutzoberinspektor des Landkreises Nordhausen durchgeführten Gefahrenverhütungsschau wurden konkrete Auflagen zur Brandschutzertüchtigung und Herstellung eines 2. baulichen Rettungsweges aus allen Geschossen erlassen. Für die Planungen, die Ausschreibung und die Bauausführung wurden durch den Kreisausschuss 100.000 Euro freigegeben.
An der Regelschule Ellrich besteht die Notwendigkeit der Herstellung einer Hauswirtschaftsküche. Diese wird im Rahmen des Lehrplanes der Klassenstufen 5 und 6 im technischen Werken benötigt und ist deshalb innerhalb der internen schulischen Lern- und Lehrplanung auch fester Bestandteil.
Zur Sicherstellung einer integrativen Beschulung im gemeinsamen Unterricht mit dem Förderschwerpunkt Lernen und individuelle Lebensbewältigung ist diese Maßnahme ein wichtiger Bestandteil des Gesamtschulkonzeptes. Die Mittel werden für Planung, Ausschreibung und Bauausgaben benötigt. Und auch diese 166.000 Euro wurden am Nachmittag bewilligt.
PS: Beschlossen wurde letztlich alles einstimmig.

