eic kyf msh nnz uhz tv nt
Fr, 12:31 Uhr
12.06.2015

Gesegnete Grundsteinlegung

Über Günzerode thront derzeit ein Wahrzeichen auf Zeit: ein großer Baukran. Zu dessen Füßen wurde heute unter Gebet und Fürbitte der Grundstein für das Haus Drei der Sozialstation der Diakonie gelegt. Entgegen dem allgemeinen Trend geht die Diakonie damit einen Schritt auf dem ländlichen Raum zu, anstatt ihn zu verlassen...

Ingird Henkel, Pflegedienstleisterin der Sozialstation, ist ein Urgestein. Schon bei der Gründung der Station anno 1991 war sie dabei. Zur heutigen Grundsteinlegung ist ihr die Freude anzusehen, zehn Jahre, sagt sie, habe man um den Anbau gekämpft, jetzt sei es endlich soweit.

Anzeige Refinery (lang)
Und der Bedarf ist da, erklärte Diakonie Geschäftsführer Michael Görk. Deswegen habe man sich auch zu dem Schritt entgegen dem Strom entschieden und bleibt auf dem Land anstatt es zu verlassen, meinte Görk.

Angefangen hatte man einstmals mit der ambulanten Pflege, dann wurden das Haus 1 und 2 gebaut und man konnte auch Tages- und Kurzzeitpflege anbieten. Mit Haus 3 wird man über insgesamt 36 Plätze verfügen, von denen die meisten (aber nicht alle) der Vollzeitpflege dienen sollen. Um die zu stemmen wird man auch 10 bsi 15 neue Leute einstellen, meinte Görk.

Grundsteinlegung für Haus 3: in Günzerode wird die Sozialstation der Diakonie erweitert (Foto: Angelo Glashagel) Grundsteinlegung für Haus 3: in Günzerode wird die Sozialstation der Diakonie erweitert (Foto: Angelo Glashagel)

Gut 2,4 Mio. Euro investiert die Diakonie in Günzerode, einen Teil der Geldes stammt aus Fördermitteln, das die Stiftung Deutsches Hilfswerk beigesteuert hat. Zur Grundsteinlegung erbat man sich auch Segen und Hilfe von ganz oben. Der Liebenrodener Michael Wegner ist nämlich nicht nur ehrenamtliches Mitglied im Vorstand der Diakonie, sondern auch Superintendent des Altenburger Landes und verfügte somit über die nötige klerikale Autorität, um den Bau im gemeinsamen Gebet zu segnen.

Pflegedienstleiterin Ingrid Henkel freut sich das es endlich losgeht (Foto: Angelo Glashagel) Pflegedienstleiterin Ingrid Henkel freut sich das es endlich losgeht (Foto: Angelo Glashagel)

Gekommen waren auch die Ortsteilbürgermeister der Region. Denn die Sozialstation betreut nicht allein das Dörfchen Günzerode, das über nicht einmal 300 Einwohner verfügt, sondern deckt auch die Umgebung ab. Die Station sei wichtig für die Dorfbevölkerung, sagte Pflegedienstleiterin Henkel, und viele begrüßten die Möglichkeit, im Alter in der Heimat zu bleiben und eben nicht nach Bleicherode oder nach Nordhausen zu müssen.

Spätestens im Februar, so der Herr will, wird man einziehen können und der Günzeroder Baukran sollte bis dahin Geschichte sein.
Angelo Glashagel
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)