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Do, 09:39 Uhr
11.06.2015

SPD fordert: Schluss mit den Diffamierungen

Die Nordhäuser SPD will sich nicht länger anhören, dass die finanzielle Misere der Stadt allein unter ihrer Ägide zustande gekommen sei und geht mit der CDU hart ins Gericht. Die soziale Infrastruktur der Stadt sei am kollabieren, die CDU müsse jetzt aufhören zu lamentieren und mit "konstruktiver Sacharbeit" beginnen...


Seit Monaten wird vom Oberbürgermeister und den Protagonisten der CDU Fraktion die Schuld an den maroden Stadtfinanzen auf die ehemalige Oberbürgermeisterin, auf den ehemaligen Bürgermeister, auf die Art der Buchführung und natürlich auf die neue Landesregierung geschoben. Immer und immer wieder geht der Blick zurück und man ignoriert, dass man seit drei Jahren den Oberbürgermeister stellt und somit in vorderster Verantwortung steht.

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Erst letzte Woche stellt der Fraktionsvorsitzende der CDU die abenteuerliche These auf, dass Kredite in der Vergangenheit zweckentfremdet wurden. Möge ihm verziehen sein, das er aus mangelnden Kenntnissen über Haushaltsführung so eine haltlose Anschuldigung veröffentlicht. Im Übrigen, der selbe Herr Iffland, der vor gut drei Wochen im Stadtrat mit seiner Fraktion sowohl Frau Rinke als auch Herrn Jendricke für das Jahr 2012, das Jahr des Wechsels in der Rathausspitze, nach Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses die Ordnungsmäßigkeit der Finanzen bestätigte und eine Entlastung aussprach.

Hier soll die Öffentlichkeit über Ursache und Wirkung getäuscht werden. Die Infrastruktur im Jugend- und Sozialbereich ist am Kollabieren. Die Nordhäuser Tafel entlässt Ihre Mitarbeiter aber die Hebesätze der Gewerbesteuer bleiben unter denen der Stadt Bleicherode. Auch die Wirtschaft braucht weiche Standortfaktoren wie Kinderkrippen und -gärten, Schulen, Jugend- und Kultureinrichtungen. Wenn schon erhöhte Lasten verteilt werden müssen, dann gerecht.

Für neue Hebesätze 2015 läuft die Frist am 30.06. diesen Jahres ab. Der nächste Stadtrat wurde für den 01. Juli anberaumt.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat in diesem Jahr eine Million Euro an Gewinnausschüttung der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt, doppelt so viel wie in den letzten Jahren. Wenn man nur ein Viertel dieser Einnahmen den Sozial- und Jugendträgern zur Verfügung stellt, ist ihre Existenz gesichert. Die SPD Fraktion wird einen entsprechenden Antrag einbringen und hofft auf Unterstützung des gesamten Stadtrates.

Wenn die CDU Fraktion eine vernünftige Zusammenarbeit wünscht, dann muss Sie jetzt aufhören zu lamentieren und endlich mit konstruktiver Sacharbeit beginnen.
Der Fraktionsvorstand der SPD Stadtratsfraktion
Autor: red

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Kommentare
murmeltier
11.06.2015, 10:29 Uhr
Das Geheule
Ach ja, die SPD. Die hat ja immer alles besser gemacht, die macht auch jetzt alles besser. Na klar, die Polit-Größen dürfen nicht beschädigt werden.

Wer hat die Doppik bei einer Schifffahrt auf der Donau eingeführt? Da müssen Millionen an Abschreibungen erwirtschaftet werden, um den Haushalt auf Null zu bekommen. Mich würde mal interessieren wie der Haushaltsentwurf kameral aussehen würde?

Macht aber keiner die Gegenüberstellung. Die einen sind nicht daran interessiert (SPD), die anderen trauen sich nicht (CDU).

Und wie war das genau bei der Amtsübergabe von Rinke an Zeh mit der einen Million in der Kasse? Immer wieder die alte Leier der SPD, die ist schon jetzt so ausgenuddelt, dass den Mitarbeitern in der Finanzabteilung des Rathauses der Kamm angeschwollen sein soll, hört man. Wenn ich einen Stichtag habe (1. Juli 2012) und mit Fördermitteln sowie Kreditauszahlungen in Millionenhöhe jonglieren kann, dann bekomme ich das Plus in der Kasse zu einem vorbestimmten Zeitpunkt auch hin.

Dumm nur, dass die dicken Rechnungen für Flohburg und Bürgerhaus erst nach dem 1. Juli 2012 bezahlt wurden.

Das einzig Richtige, was ich dieser PR-Meldung entnehmen kann ist die Aussage, dass jetzt alle an einem Strick ziehen sollen. Die restlichen Sätze der Empörungsmeldung Meldung lassen den Schluss zu, dass zwar an einem Strick gezogen wird, nur nicht an einem Ende.
Babette Klingert
11.06.2015, 10:57 Uhr
SPD gegen Rinke oder im Wachkoma
Liebe Sozialdemokraten,

was hatte Frau Rinke kurz vor ihrem Weggang selbst eingestanden:

“Der Schuldenstand beträgt zum Jahresende 2011 38,6 Millionen Euro Aufgaben abbauen bzw. kürzen
Konzentration auf Pflichtaufgaben

Die Stelle eines hauptamtlichen Beigeordneten soll wegfallen

Gesellschaften in den Stadtwerken müssen zusammengelegt werden

Es sind keine neuen Investitionen mehr möglich. Damit werden Zins- und Tilgungsleistung reduziert

Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer
Keine neuen Projekte ohne Gegenüberstellung von Aufwand, Nutzen und Folgekosten“

Warum diffamiert die SPD ihre eigene Oberbürgermeisterin dafür, dass sie damals ehrlich wahr? ;-)
H.Buntfuß
11.06.2015, 13:38 Uhr
Politiker, Deppen oder Korrumpierte???
Seit langem stelle ich mir schon die Frage, was für Personen in den Stadtrat oder dem Kreistag sitzen? Wenn ich hier in der Zeitung lese, wie man sich gegenseitig bis hin unter die Gürtellinie beschuldigt, da kommt einem als außenstehender Bürger schon so manche Bedenken.
Sind diese Menschen überhaupt noch tragbar für das politische Amt, es soll ja Ausnahmen geben unter ihnen. Früher habe ich die Sitzungen des Öfteren besucht, bin aber zu der Überzeugung gekommen, dass es sich nicht mehr lohnt. Wenn ich eine Klamauk Komödie sehen möchte, gehe ich ins Theater.

Zurzeit ist wohl der ganze Bundestag verseucht, hier feiern Computerviren saftige Orgien, so heißt es in den Medien. Wenn ich mir die Beschlüsse und Gesetzesentwürfe und sonstiges Geistesgut des Parlaments anschaue, da habe ich auch eher das Gefühl der ganze Mist wird von den Viren fabriziert und nicht von den Parlamentariern. (das Ganze ist natürlich nur ironisch gemeint, es soll ja Leser geben die alles ernst nehmen)
altmeister
11.06.2015, 14:02 Uhr
Fragen über Fragen
Der Bürger hat besonders an die SPD in Nordhausen noch immer offene Fragen. So unter anderem die Dienstreise des Herrn Jendricke, welche nicht wirklich eine war. Wer hat das gecnehmigt, warum gibt es da keine Konsequenzen?

Was ist mit der Dienstwagenaffäre der Frau Rinke, den gelöschten Daten bei Amtsübergabe, den einbehaltenen, nicht abgeführten Geldern für Posten von Amts wegen?
Wie wird zur Verantwortung gezogen, für Verträge ohne Stadtratszustimmung, welche von Frau Rinke gemacht wurden und der Stadt viel Geld gekostet haben oder noch kosten?

Klar, da ist mal eine Einnahme von der SWG. Dass aber noch viele offene "Mäuler" gefüttert werden müssen, das wird gern von den hier Fordernden verdrängt, da wird populistisch gefordert, wider besserem Wissen. Oder ist das Wissen bei den Verantwortlichen der SPD nicht ganz auf dem aktuell zu erwartenden Stand?

Ansonsten sehe ich nur, wenn meine letzte Frage verneint werden kann, Unfrieden zu bringen, wieder Stunk verbreiten zu wollen. Das kann nicht gut für Nordhausen sein.
T.Gruber
11.06.2015, 15:40 Uhr
Populistische Forderungen der SPD vorbei an der Realität
Der Antrag kann ja gerne gestellt werden, aber so lange die Stadt keinen genehmigten Haushalt hat und sich weiter in der vorläufigen Haushaltsführung befindet, können keine Gelder in freiwillige Leistungen fließen. Selbst wenn die Stadt auf einmal 20 Millionen Euro zur Verfügung hätte.

Hat die Stadtratsfraktion der SPD eigentlich Ahnung vom Haushaltsrecht?
Zukunft
11.06.2015, 19:19 Uhr
Begonnen
Die SPD hat doch diese Diskussion los getreten. Erst gibt man an, dass die Kasse mit einem dicken Plus an den Oberbürgermeister übergeben wurde, immer nur brüsten, koste es was es wolle. Unter dem Motto, "wir sind die Größten".
Wie es scheint, hat man nicht mitgeteilt, wie das Plus zustande gekommen ist und das es nur kurzzeitig verfügbar sein konnte, weil dann die Rechnungen für die schönen Bauwerke gekommen sind.
Der Oberbürgermeister hätte mit Übernahme des Amtes Klartext reden müssen. Durch das reagieren und nicht agieren zieht er, wie es scheint, den kürzeren. Die Akteure der SPD stellen sich immer als "Opfer" oder "Verleumdete"dar, dass fällt auch insofern leicht, weil die Amtszeit der Oberbürgermeisterin schon seit drei Jahren zu Ende ist und erst jetzt "Vorkommnisse" an die Öffentlichkeit kommen. Hier fällt dem Oberbürgermeister wahrscheinlich das reagieren und nicht agieren auf die "Füße".
Glaskugel
11.06.2015, 21:23 Uhr
Die Schuldenmacher von der NDH-SPD
haben sich über Jahre hinweg ihre eigenen, nichtsnutzigen Denkmäler gebaut. Denen war bis zum OB Zeh die soziale Infrastruktur der Stadt vollkommen egal.

Diffamierungen gehören bei der Stadt - SPD in Form von schwachsinnigen, irrelevanten, lächerlichen ... Dienstaufsichtsbeschwerden zum täglichen Geschäft.

Die können jeden Tag drei Stoßgebete gen Nicolai-Himmel beten, dass die zahnlose , von satten Wendegewinnern geführte CDU noch einfaltsloser ist als sie selbst!
Luftikus
12.06.2015, 08:14 Uhr
SPD: Statt Einsicht kommt ein Vorwurf
Das ist ja jämmerlich was hier die SPD vom Stapel lässt! Seit Jahren diffamiert die SPD die CDU und nun, als diese Vorwürfe mit Fakten und Tatsachen von Herrn Iffland widerlegt wurden und in den Reihen der SPD selbst Widerstand aufbrodelt, fordert man ein Ende der Diffamierungen. Schickt Frau Rinke in Rente. Ihre Zeit ist abgelaufen. Wenn jemand nicht weiß wann er gehen sollte, muss man es ihm sagen.
Gudrun1974
12.06.2015, 12:18 Uhr
Nordhäuser SPD hat die Schwächsten verraten
Mit ihrer Politik der finanziell verbrannten Erde hat das SPD - Duo Rinke / Jendricke jene verraten, für die die SPD eingetreten ist: Die Schwächsten.

Die bürgerlichen Prestigeobjekte wie die Bibliothek, Flohburg oder Theater sind vollausfinanziertt. Demonstrieren und um die Existenz kämpfen müssen jetzt die “Kleinen“. Und jetzt kommt die SPD populistisch und will finanziell noch ne Runde schmeißen mit Geld, das nicht mehr da ist, um auf Stimmenfang zu gehen.

Da dreht sich Vollblutsozialdemokraten der Magen um.
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