Mi, 06:55 Uhr
10.06.2015
Kreisjugendspiele Karate
Am vergangenen Sonntag fanden in der Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums die Kreisjugendspiele in der Kampfkunst Karate statt. Und obwohl der Kindertag schon ein paar Tage vorbei ist, gab es nach dem Wettkampf noch ein ordentliches Vereins-Kinderfest...
Kreisjugendspiele im Karate (Foto: S. Schröter)
Doch vor dem Vergnügen kam zunächst die Arbeit. Seit Wochen schon hatten sich die Starter im Training speziell darauf vorbereitet und natürlich wurden besonders diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, nicht vom Lampenfieber verschont.
In vier verschiedenen Gruppen, gestaffelt nach Leistungsniveau, kämpften die Kinder bei den einzelnen Wettbewerben gegeneinander. Zuerst startete die Gruppe Anfänger - 9. Kyû (Weiß- und Weiß-Gelbgurte). Nachdem sie den Kampfrichtern eine Kata (Form) zur Wertung gezeigt hatten, mussten sie sich im Angriff auf einen Ball als Ziel beweisen.
Konnte jeder der Gegner eine Disziplin für sich entscheiden, kam es zu einem Stechen. Bewertet wurde dann der sauberste und effektivste Yoko-Geri (Seitwärtsfußtritt) auf eine Pratze. Erster wurde hier Nils Schneppel, vor Johnnathan Eichhorn. Till Tabatt und Hendrik Wolf landeten gemeinsam auf Platz 3.
Bei den Mädchen in der Unterstufe (8. - 7. Kyû) siegte Lea Antonia Jödicke vor Lucie-Trine Hildenbrandt. Bronze teilten sich hier Isabell Balali Soufi und Marlene Prade.
Danach waren die Jungen der Unterstufe dran. Auch hier wurde mit viel Ehrgeiz und Fairness gekämpft. Im Finale gewann Julian Bruns gegen Konstantin Probst. Die beiden hatten zunächst im Halbfinale Philipp Herbst und Fynn Quentin Ritter besiegt. Gerade in dieser Gruppe, konnte man gut beobachten, wie sich die Kontrahenten, die sich eben noch auf der Kampffläche gegenüberstanden, danach als Freunde gegenseitig beglückwünschten oder trösteten.
Spektakulär ging es weiter. In der Mittelstufe (6. Kyû) wurde in jedem Durchgang nach der Kata der Freikampf ausgetragen. Der Sieger aus dem Formenlauf startete jeweils mit einem 3-Punkte-Vorsprung in das Kumite (Freikampf). Gold ging hier verdientermaßen an Leon Schneider, der zwar aufgrund seiner Körpergröße die Reichweite der Gegner kompensieren musste, aber geschickt jedes Mal seinen Punktevorsprung über die Zeit verteidigen konnte. Silber errang Dennis Kratzing vor Kevin Freyberg und Arnim Lepperhoff.
Nun waren die Kobudô-Kämpfer an der Reihe. Während beim Karate die Hände, Füße und andere Körperteile als Waffe dienen, benutzt man beim Kobudô zusätzliche Hilfsmittel. An diesem Tag kamen der Bô (Langstock) und die Tekkô (Handgewichten) zum Einsatz. Auch hier wurden festgelegte Abläufe - die Katas - gezeigt. Anschließend mussten die Kämpfer die Beherrschung ihrer Waffen im abgesprochenen Zweikampf mit dem Bô demonstrieren. Am Ende gewann Florian Bruns Gold vor Matthias Zeaiter - Silber und Kevin Freyberg - Bronze.
Alles in allem sein noch zu erwähnen, dass auch die Sportler, welche diesmal keine Medaille erringen konnten, mit viel Kampfgeist, ihr Bestes gaben. Die hierbei anwesenden Eltern und Großeltern verfolgten aufmerksam das Geschehen und honorierten gute Leistungen mit viel Beifall.
Nach einer standesgemäßen Verabschiedung, konnten sich nun Klein und Groß dem angenehmen Teil des Tages widmen. Ob beim Balancieren, Springen in allen erdenklichen Varianten, Ballspielen, Zielwerfen und einigem mehr, nun stand der Spaß im Vordergrund. Ein Dankeschön an dieser Stelle dem Kreissportbund Nordhausen für die Leihgabe einiger Geräte. Aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Leckere Würstchen vom Grill, Salate oder selbstgebackener Kuchen (Herzlicher Dank an die Eltern!), es musste keiner hungern oder dürsten. Und nach einem Nachmittag voller Bewegung gingen alle zufrieden heim - nicht zuletzt mit der Erkenntnis, dass es im Verein eben mehr als nur Training zu erleben gibt!
Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, für Erwachsene und für Senioren. Kobudô (Waffenkarate) und Selbstverteidigung sind erst für Jugendliche ab 14 Jahre geeignet. Ebenso wie Shaolin Kung-Fu, Qi-Gong. Karate Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal zur Fitness geeignet. Die Kleinsten (4-6 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport heran geführt.
Sven Schröter, Karate-Do-Kwai Nordhausen
Die Ergebnislisten und Fotos vom Wettkampf sind auch unter www.karate-nordhausen.de abrufbar.
Autor: red
Kreisjugendspiele im Karate (Foto: S. Schröter)
Doch vor dem Vergnügen kam zunächst die Arbeit. Seit Wochen schon hatten sich die Starter im Training speziell darauf vorbereitet und natürlich wurden besonders diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, nicht vom Lampenfieber verschont.
In vier verschiedenen Gruppen, gestaffelt nach Leistungsniveau, kämpften die Kinder bei den einzelnen Wettbewerben gegeneinander. Zuerst startete die Gruppe Anfänger - 9. Kyû (Weiß- und Weiß-Gelbgurte). Nachdem sie den Kampfrichtern eine Kata (Form) zur Wertung gezeigt hatten, mussten sie sich im Angriff auf einen Ball als Ziel beweisen.
Konnte jeder der Gegner eine Disziplin für sich entscheiden, kam es zu einem Stechen. Bewertet wurde dann der sauberste und effektivste Yoko-Geri (Seitwärtsfußtritt) auf eine Pratze. Erster wurde hier Nils Schneppel, vor Johnnathan Eichhorn. Till Tabatt und Hendrik Wolf landeten gemeinsam auf Platz 3.
Bei den Mädchen in der Unterstufe (8. - 7. Kyû) siegte Lea Antonia Jödicke vor Lucie-Trine Hildenbrandt. Bronze teilten sich hier Isabell Balali Soufi und Marlene Prade.
Danach waren die Jungen der Unterstufe dran. Auch hier wurde mit viel Ehrgeiz und Fairness gekämpft. Im Finale gewann Julian Bruns gegen Konstantin Probst. Die beiden hatten zunächst im Halbfinale Philipp Herbst und Fynn Quentin Ritter besiegt. Gerade in dieser Gruppe, konnte man gut beobachten, wie sich die Kontrahenten, die sich eben noch auf der Kampffläche gegenüberstanden, danach als Freunde gegenseitig beglückwünschten oder trösteten.
Spektakulär ging es weiter. In der Mittelstufe (6. Kyû) wurde in jedem Durchgang nach der Kata der Freikampf ausgetragen. Der Sieger aus dem Formenlauf startete jeweils mit einem 3-Punkte-Vorsprung in das Kumite (Freikampf). Gold ging hier verdientermaßen an Leon Schneider, der zwar aufgrund seiner Körpergröße die Reichweite der Gegner kompensieren musste, aber geschickt jedes Mal seinen Punktevorsprung über die Zeit verteidigen konnte. Silber errang Dennis Kratzing vor Kevin Freyberg und Arnim Lepperhoff.
Nun waren die Kobudô-Kämpfer an der Reihe. Während beim Karate die Hände, Füße und andere Körperteile als Waffe dienen, benutzt man beim Kobudô zusätzliche Hilfsmittel. An diesem Tag kamen der Bô (Langstock) und die Tekkô (Handgewichten) zum Einsatz. Auch hier wurden festgelegte Abläufe - die Katas - gezeigt. Anschließend mussten die Kämpfer die Beherrschung ihrer Waffen im abgesprochenen Zweikampf mit dem Bô demonstrieren. Am Ende gewann Florian Bruns Gold vor Matthias Zeaiter - Silber und Kevin Freyberg - Bronze.
Alles in allem sein noch zu erwähnen, dass auch die Sportler, welche diesmal keine Medaille erringen konnten, mit viel Kampfgeist, ihr Bestes gaben. Die hierbei anwesenden Eltern und Großeltern verfolgten aufmerksam das Geschehen und honorierten gute Leistungen mit viel Beifall.
Nach einer standesgemäßen Verabschiedung, konnten sich nun Klein und Groß dem angenehmen Teil des Tages widmen. Ob beim Balancieren, Springen in allen erdenklichen Varianten, Ballspielen, Zielwerfen und einigem mehr, nun stand der Spaß im Vordergrund. Ein Dankeschön an dieser Stelle dem Kreissportbund Nordhausen für die Leihgabe einiger Geräte. Aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Leckere Würstchen vom Grill, Salate oder selbstgebackener Kuchen (Herzlicher Dank an die Eltern!), es musste keiner hungern oder dürsten. Und nach einem Nachmittag voller Bewegung gingen alle zufrieden heim - nicht zuletzt mit der Erkenntnis, dass es im Verein eben mehr als nur Training zu erleben gibt!
Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, für Erwachsene und für Senioren. Kobudô (Waffenkarate) und Selbstverteidigung sind erst für Jugendliche ab 14 Jahre geeignet. Ebenso wie Shaolin Kung-Fu, Qi-Gong. Karate Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal zur Fitness geeignet. Die Kleinsten (4-6 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport heran geführt.
Sven Schröter, Karate-Do-Kwai Nordhausen
Die Ergebnislisten und Fotos vom Wettkampf sind auch unter www.karate-nordhausen.de abrufbar.











