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Mi, 11:59 Uhr
26.05.2004

Minister mag Milch

Nordhausen (nnz). Was gesund ist, das schmeckt nicht und sieht schon unappetitlich aus. Muß nicht sein, deshalb erklärt Hase Kasimir den Kindern im Tabakspeicher die richtige Ernährung. Auch der Sozialminister kam zur Nachhilfe.

Minister mag Milch (Foto: nnz) Minister mag Milch (Foto: nnz) Milchtrinker sind Weicheier, so denken viele Kinder und Jugendliche. Sie lehnen gesunde Ernährung ab, stopfen lieber labberige Burger und süße Limos in sich hinein. Kein Wunder, daß 1/5 aller Kinder übergewichtig ist. Denn auch Sport findet bei vielen nur noch auf der Mattscheibe statt.

Rund 1/3 aller Schüler gehen ohne Frühstück gegessen zu haben in den Unterricht. Es ist also nicht immer die Schuld des Lehrers, wenn sich die Augen schließen. Ohne gesunde Nahrung hat kein Körper Energie dem Lernstoff zu folgen. Hase Kasimir hat das alles längst verstanden und erklärt es den Kindern in einer Ausstellung im Tabakspeicher.

Heute hatte der Hase Unterstützung von Sozialminister Dr. Klaus Zeh. Der bekennt sich zum Milchtrinken und findet diese Anregung zum vernünftigen Essen einfach gut. Mit Kindern müsse viel mehr über die Ernährung geredet werden, meint er. Auch gemeinsam einzukaufen findet er wichtig. Wenn die Eltern von Anfang an eine richtige Ernährung vorleben, dann klappt es bei den Jüngsten.

Neben den Informationstafeln fanden die Kinder mit ihren Lehrern und Erziehern viel zu Ausprobieren und Selbermachen. Sie konnten Kräuter und Gewürzpflanzen kennenlernen und frisch gepreßten Saft trinken. Der Kinderkirchenladen war mit seiner Backstraße " Vom Korn zum Brot" dabei, wo Mehl selber gemahlen und überm offenen Feuer zum Stockbrot verbacken werden konnte.

Neben kulinarischen Angeboten gab es sportliche und künstlerische Aktivitäten, so unter anderem eine Hüpfburg, Mal- und Bastelmöglichkeiten.. Mobile bot Baumklettern an. Viele Kinder kennen solche Aktivitäten kaum aus ihrer Freizeit. Dementsprechend schwer fiel es manchen.

Für Eltern und Erzieher liegen Materialien zur weiteren Information aus. Denn nur durch die Vorbildwirkung können Kinder wirklich lernen und vor allem ausprobieren, daß gesunde Ernährung kein trockenes Körnerfutter sein muß, sondern besser schmecken kann als fertige Artikel von der Imbißbude.
Autor: wf

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