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Di, 15:36 Uhr
12.06.2001

Zwischenbericht "Umweltmanagement"

Nordhausen (nnz). Seit etwa einem halben Jahr untersuchen Studenten der Hochschule Vechta den Landkreis Nordhausen. Sie suchen im Rahmen eines Projektes nach Möglichkeiten zur Umsetzung eines Umweltmanagements. Jetzt legten sie einen ersten Zwischenbericht vor.

Die Studenten setzten sich das Ziel, ein rechnergestütztes Daten- und Informationssystem aufzubauen, damit künftig die Erstellung einer kommunalen Ökobilanz für den Landkreis erleichert wird. Umweltberichterstattung und modernes Umweltmanagement erfordern einen regelmäßigen Überblick über die Veränderung der Umweltsituation. „Die Implementation eines regelmäßigen Erfassungs- und Bewertungssystems zur Entwicklung des Landkreises im Bereich des Natur- und Umweltschutzes ermöglicht es dem Landkreis, Handlungsprioritäten für die Aufgabenstellung, für die Genehmigungspraxis oder die Finanzierung von Projekten im Umweltbereich nachvollziehbar und transparent festzulegen“, erläuterte der Chef des Studienprojektes, Dr. Peter Schaal.

Die Möglichkeiten der Datenverarbeitung durch geographische Informationssysteme, die Nutzung des Internets und die stetige Erweiterung digitaler Geodatenbestände sind Ausdruck einer Entwicklung, der sich auch das Landratsamt nicht verschießen wird. Die Studenten waren bislang vorrangig damit beschäftigt, die vorgeschlagenen Meßgrößen und darauf aufbauende Zielsetzungen des Landratsamtes weiterzuentwickeln und an den Verwaltungsaufgaben sowie der verfügbaren Datenbasis zu orientieren. Die Erhebung von Umweltdatenbeständen erwies sich bislang als schwierigster Teil des Projektes. „Es existiert keine Übersicht, kein Verzeichnis, keine Metadatenbank, die auf verfügbare Daten und datenhaltige Stellen verweist“, führten Anja Myzinski und Mechthild Bode, beide Sprecherinnen des Projektes aus.

Bei der Datenrecherche wurden unter anderem das Landratsamt Nordhausen, die Stadtverwaltung Nordhausen, das Staatliche Umweltamt Sondershausen und die TLU Jena konsultiert. Die Projektarbeit wird im August diesen Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin sollen ein Konzept zur Datenhaltung und Vorschläge für das Umweltmanagement beim Landratsamt vorliegen. An der Informationsveranstaltung im Landratsamt nahmen neben Landrat Claus auch Fachbereichsleiter der Verwaltung, Kreistagsmitglieder sowie interessierte Bürger teil.
Autor: nnz

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