Sa, 08:51 Uhr
30.05.2015
Warm und sonnenscheinreich
Ebenso wie im Vorjahr war das Frühjahr 2015, mit den Monaten März, April und Mai, auch diesmal wieder insgesamt recht warm, sehr sonnig und fast überall viel zu trocken. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen...
Wetter-Bild (Foto: Gernot Thelemann)
Die Durchschnittstemperatur in Deutschland lag im Frühling 2015 mit 8,8 Grad Celsius (°C) um 1,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,3 Grad.
Im Frühling 2015 wechselten sich wärmere und kältere Abschnitte immer wieder ab. So trat bis weit in den Mai hinein häufig noch Nachtfrost auf, wie z.B. am 22.5. in Bad Königshofen in Unterfranken mit -1,5°C. Am tiefsten sank das Quecksilber am 7. März in Oberstdorf mit -10,6°C. Hochsommerliche Hitze herrschte dagegen bereits am 12. Mai: An Rhein, Main und Neckar kletterte die Temperatur vereinzelt über 30°C. Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, meldete dabei mit 31,3°C den höchsten Wert.
In Deutschland blieb die Niederschlagsmenge im Frühling 2015 mit etwa 145 Litern pro Quadratmeter (l/m²) um 22 Prozent unter dem Klimawert von 186 l/m². Damit konnte der DWD bereits den sechsten zu trockenen Frühling in den letzten sieben Jahren zählen. Besonders die Mitte Deutschlands litt unter anhaltender Trockenheit.
So kam in Südhessen, Rheinhessen und Unterfranken mit örtlich weniger als 50 l/m² teilweise nicht einmal ein Drittel des Solls zustande. Wasser fehlte hauptsächlich auf den Feldern, in Gärten und Anlagen. In vielen Wäldern herrschte höchste Brandgefahr. Völlig anders sah es sowohl im Norden als auch im Süden Deutschlands aus – dort fiel reichlich Regen.
Am unmittelbaren Alpenrand sowie im südlichen Schwarzwald waren es gebietsweise mehr als 530 l/m². Die größte Tagesmenge meldete dabei St. Blasien-Menzenschwand am 29. März mit 96 l/m². Am 31. März fegte das Orkantief Niklas mit Böen bis 150 km/h über Deutschland hinweg. Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados verursachten am 5. und 13. Mai vor allem in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern örtlich große Schäden.
Autor: red
Wetter-Bild (Foto: Gernot Thelemann)
Die Durchschnittstemperatur in Deutschland lag im Frühling 2015 mit 8,8 Grad Celsius (°C) um 1,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,3 Grad.
Im Frühling 2015 wechselten sich wärmere und kältere Abschnitte immer wieder ab. So trat bis weit in den Mai hinein häufig noch Nachtfrost auf, wie z.B. am 22.5. in Bad Königshofen in Unterfranken mit -1,5°C. Am tiefsten sank das Quecksilber am 7. März in Oberstdorf mit -10,6°C. Hochsommerliche Hitze herrschte dagegen bereits am 12. Mai: An Rhein, Main und Neckar kletterte die Temperatur vereinzelt über 30°C. Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, meldete dabei mit 31,3°C den höchsten Wert.
In Deutschland blieb die Niederschlagsmenge im Frühling 2015 mit etwa 145 Litern pro Quadratmeter (l/m²) um 22 Prozent unter dem Klimawert von 186 l/m². Damit konnte der DWD bereits den sechsten zu trockenen Frühling in den letzten sieben Jahren zählen. Besonders die Mitte Deutschlands litt unter anhaltender Trockenheit.
So kam in Südhessen, Rheinhessen und Unterfranken mit örtlich weniger als 50 l/m² teilweise nicht einmal ein Drittel des Solls zustande. Wasser fehlte hauptsächlich auf den Feldern, in Gärten und Anlagen. In vielen Wäldern herrschte höchste Brandgefahr. Völlig anders sah es sowohl im Norden als auch im Süden Deutschlands aus – dort fiel reichlich Regen.
Am unmittelbaren Alpenrand sowie im südlichen Schwarzwald waren es gebietsweise mehr als 530 l/m². Die größte Tagesmenge meldete dabei St. Blasien-Menzenschwand am 29. März mit 96 l/m². Am 31. März fegte das Orkantief Niklas mit Böen bis 150 km/h über Deutschland hinweg. Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados verursachten am 5. und 13. Mai vor allem in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern örtlich große Schäden.


