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Mo, 13:10 Uhr
24.05.2004

nnz-Nach-Betrachtung: Berufsschule

Nordhausen (nnz). Die SPD im Landkreis Nordhausen hatte am Wochenende moniert, daß sich der Landkreis von dem Bau eine Berufsschulzentrums verabschieden könne. Dazu sind jedoch einige Bemerkungen notwendig.


Die nnz schaute mal ein bisschen in ihrem Archiv und fand heraus, daß noch im März dieses Jahres im Landratsamt von Fördermitteln, unter anderem von der EU gesprochen wurde, die eigentlich hätten fließen können. "Wenn wir die Fördermittel bekommen, können wir im Sommer mit dem Bau beginnen", sagte damals Fachbereichsleiter Gunter Brand. Eine neue gewerbliche Berufschule soll in der Morgenröthe entstehen. Das Gebäude wird saniert, der im Krieg zerstörte Teil des Realgymnasiums wieder aufgebaut. Darin hätten dann nicht nur die Schüler aus dem Gebäude in der Freiherr-von-Stein-Straße Platz, auch die Einrichtung in der Elisabethstraße könnte einziehen.

Für das ehrgeizige Projekt werden etwa 12 Millionen Euro benötigt. Ein Förderantrag beim Wirtschaftsministerium wurde schon im Herbst 2003 gestellt. Für die Förderung von Gewerbe gibt´s nämlich Mittel von der EU, sogar ganze 90 Prozent. 1,2 Millionen müßten also noch aus der eigenen Tasche zugeschossen werden. So die Visionen der Kreisverwaltung noch vor knapp zwei Monaten.

Mit dem Thema Berufsschulstandort hatte sich der Nordhäuser Kreistag bereits während der Diskussion zum Haushalt des Jahres 2002 beschäftigt. Damals wollte die Verwaltung mehr als eine halbe Million Euro als Eigenmittel in den Haushaltsentwurf einstellen, das allerdings habe die SPD abgelehnt, wurde heute aus CDU-Kreisen der nnz mitgeteilt. Zu dieser Zeit seien auch noch Gelder im Land Thüringen vorhanden gewesen. Da der Landkreis dann aber mit dem beschlossenen Haushalt keine Eigenmittel habe nachweisen können, habe das Land seine Förderzusage wieder zurückgezogen.
Autor: nnz

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