Di, 19:11 Uhr
12.05.2015
Da bleibt was übrig – Lohnerhöhung in der Pflege
Renè Griesel und Andrè Sinkwitz (beide im Bild), die beiden Geschäftsführer des Pflegeunternehmens Critical Care Company Gmbh aus Nordhausen wissen genau um wieviel Prozent sich die Löhne ihrer Mitarbeiter in diesem Jahr erhöhen werden...
Geschäftsführung: links André Sinkwitz, rechts René Griesel (Foto: Miriam Kaaden)
Einen Tarifvertrag, der dies regelt, gibt es nicht. Daher hat sich das Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern verpflichtet, die Grundlöhne mindestens an der Steigerung der Inflationsrate zu orientieren.
"In diesem Jahr können wir sogar noch mehr unseren wertvollen Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Insgesamt ergeben sich insoweit Lohnsteigerungen von bis zu 5,5% mehr Gehalt. Die Prognose der Bundesregierung hingegen rechnet mit einer durchschnittlichen Erhöhung der Löhne von 3,2% in der Bundesrepublik. Damit bewegen wir uns weit über dem Durchschnitt", so Sinkwitz.
Es geht dabei auch darum, zufriedene Mitarbeiter zu haben. Griesel gibt an dieser Stelle zu bedenken, dass Streiks wie bei der Deutschen Bahn, bei den Fluglotsen oder bei der Post nicht notwendig sind. Durch die derzeitig niedrige Inflationsrate dürfte bei den Arbeitnehmern also unterm Strich ein gutes Plus übrig bleiben. Wer nun denkt, dass andere Geldleistungen des Unternehmens wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Kinderbetreuungsgeld sich verändern hat sich geirrt.
Diese Leistungen bleiben ebenfalls bestehen. Dabei ist der Pflegeberuf aus Sicht der Geschäftsführung ein ganz wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft und findet leider nicht die entsprechende Würdigung in der breiten Öffentlichkeit. Denn die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich immer an dem Beispiel wie wir alle mit den schwächsten und pflegebedürftigen Mitmenschen umgehen.
Autor: red
Geschäftsführung: links André Sinkwitz, rechts René Griesel (Foto: Miriam Kaaden)
Einen Tarifvertrag, der dies regelt, gibt es nicht. Daher hat sich das Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern verpflichtet, die Grundlöhne mindestens an der Steigerung der Inflationsrate zu orientieren.
"In diesem Jahr können wir sogar noch mehr unseren wertvollen Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Insgesamt ergeben sich insoweit Lohnsteigerungen von bis zu 5,5% mehr Gehalt. Die Prognose der Bundesregierung hingegen rechnet mit einer durchschnittlichen Erhöhung der Löhne von 3,2% in der Bundesrepublik. Damit bewegen wir uns weit über dem Durchschnitt", so Sinkwitz.
Es geht dabei auch darum, zufriedene Mitarbeiter zu haben. Griesel gibt an dieser Stelle zu bedenken, dass Streiks wie bei der Deutschen Bahn, bei den Fluglotsen oder bei der Post nicht notwendig sind. Durch die derzeitig niedrige Inflationsrate dürfte bei den Arbeitnehmern also unterm Strich ein gutes Plus übrig bleiben. Wer nun denkt, dass andere Geldleistungen des Unternehmens wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Kinderbetreuungsgeld sich verändern hat sich geirrt.
Diese Leistungen bleiben ebenfalls bestehen. Dabei ist der Pflegeberuf aus Sicht der Geschäftsführung ein ganz wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft und findet leider nicht die entsprechende Würdigung in der breiten Öffentlichkeit. Denn die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich immer an dem Beispiel wie wir alle mit den schwächsten und pflegebedürftigen Mitmenschen umgehen.


