Di, 10:25 Uhr
12.05.2015
Reinstes Wasser im Klinikum
Wir alle kennen das: Wasser leitet Strom. Im Nordhäuser Südharz Klinikum wird aber auch Wasser aufbereitet, das ist so rein, dass es den Strom nicht leitet. Einzelheiten dazu in Ihrer nnz...
Bernd Schimmel am Schaltschrank der Reinstwasseraufbereitung (Foto: SHK)
Das Nordhäuser Südharz Klinikum verfügt jetzt über eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Die Anlage, die von den Technikern des Hauses gebaut wurde, liefert nicht etwa nur sauberes Wasser, sondern sogenanntes Reinstwasser. Dieses Wasser, das frei von Ionen oder Kohlendioxid ist, wird zum Beispiel im Labor des Klinikums oder in der zentralen Sterilgutversorgung verwendet. Technik-Leiter Bernd Schimmel erklärt: Das Wasser, das die Aufbereitungsanlage verlässt, ist so rein, dass es nicht einmal mehr elektrischen Strom leitet.
Zur Vorbereitung der Baumaßnahme wurden in den vorangegangenen Jahren sowohl die vorgeordnete Doppel-Enthärtungsanlage als auch eine separate Dialysewassererzeugung installiert. Neu ist, dass die seit 2000 räumlich von einander getrennten zwei Anlagen nun in einem Raum zusammengeführt wurden. Neu ist weiterhin das in der Anlage arbeitende System namens Elektrodeionisierung (EDI). Es kommt aus den USA und sorgt nicht nur für die Qualität des Endproduktes”, sondern arbeitet derart effizient, dass sich die Investitionskosten von rund 55.000 Euro schon in einigen Jahren amortisiert haben werden.
Besonders stolz ist Bernd Schimmel auf den Fakt, dass die Mitarbeiter seiner Abteilung die übergeordnete Technik für beide Anlagen selbst gebaut haben. Dies betrifft die Füllstandsregelung, die Druckerhöhung und eine umfangreiche Verrohrung.
In der Stunde schafft eine der beiden Anlagen die Aufbereitung von 700 Liter reinstem Wasser, dessen größter Anteil in der Sterilisation in Dampf umgewandelt wird.
Autor: red
Bernd Schimmel am Schaltschrank der Reinstwasseraufbereitung (Foto: SHK)
Das Nordhäuser Südharz Klinikum verfügt jetzt über eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Die Anlage, die von den Technikern des Hauses gebaut wurde, liefert nicht etwa nur sauberes Wasser, sondern sogenanntes Reinstwasser. Dieses Wasser, das frei von Ionen oder Kohlendioxid ist, wird zum Beispiel im Labor des Klinikums oder in der zentralen Sterilgutversorgung verwendet. Technik-Leiter Bernd Schimmel erklärt: Das Wasser, das die Aufbereitungsanlage verlässt, ist so rein, dass es nicht einmal mehr elektrischen Strom leitet.
Zur Vorbereitung der Baumaßnahme wurden in den vorangegangenen Jahren sowohl die vorgeordnete Doppel-Enthärtungsanlage als auch eine separate Dialysewassererzeugung installiert. Neu ist, dass die seit 2000 räumlich von einander getrennten zwei Anlagen nun in einem Raum zusammengeführt wurden. Neu ist weiterhin das in der Anlage arbeitende System namens Elektrodeionisierung (EDI). Es kommt aus den USA und sorgt nicht nur für die Qualität des Endproduktes”, sondern arbeitet derart effizient, dass sich die Investitionskosten von rund 55.000 Euro schon in einigen Jahren amortisiert haben werden.
Besonders stolz ist Bernd Schimmel auf den Fakt, dass die Mitarbeiter seiner Abteilung die übergeordnete Technik für beide Anlagen selbst gebaut haben. Dies betrifft die Füllstandsregelung, die Druckerhöhung und eine umfangreiche Verrohrung.
In der Stunde schafft eine der beiden Anlagen die Aufbereitung von 700 Liter reinstem Wasser, dessen größter Anteil in der Sterilisation in Dampf umgewandelt wird.

