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Fr, 14:22 Uhr
08.05.2015

Summa cum laude

Am 29. April verteidigte Birgit Lustermann, Laboringenieurin im Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Nordhausen, erfolgreich ihre Doktorarbeit. Sie erzielte dabei das bestmögliche Prädikat „summa cum laude“ – „mit höchstem Lob“...

In Zusammenarbeit der Hochschule Nordhausen mit der Technischen Universität Ilmenau untersuchte Birgit Lustermann in den vergangenen fünf Jahren ein zentrales Problem der Elektromobilität: Wie kann man Brände verhindern, die durch fehlerhafte Hochvolt-Verbindungen im Fahrzeug verursacht werden?

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Grundlage der Untersuchungen bildete die patentierte Idee von Matthias Viehmann, Professor für Industrieelektronik der HSN, die Isolierung der elektrischen Leiter als lichtführende Umhüllung auszuführen. Eventuell auftretende Störlichtbögen können so praktisch augenblicklich entdeckt und erforderliche Spannungsabschaltungen unverzüglich vorgenommen werden.

Um die für die Lichtführung notwendige mehrschichtige Umhüllung optimal designen zu können, wurde von Birgit Lustermann ein Simulationsmodell des optisch-elektrischen Kombinationsleiters entwickelt.

Birgit Lustermann mit Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Matthias Viehmann im Labor für Bildverarbeitung (Foto: Tina Bergknapp) Birgit Lustermann mit Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Matthias Viehmann im Labor für Bildverarbeitung (Foto: Tina Bergknapp)

Aufbauend auf hochgenauen Materialuntersuchungen am Lehrstuhl für Präzisionsmesstechnik der TU Ilmenau führte sie umfangreiche numerische Analysen durch, mit deren Hilfe die optimalen Parameter der Kabelmaterialien präzise bestimmt werden können, ohne dass langwierige Untersuchungen an aufwändig herzustellenden Labormustern erforderlich sind.

Birgit Lustermann betont, dass der erfolgreiche Abschluss der Promotion neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit ohne die umfassende Unterstützung seitens der Hochschule nicht möglich gewesen wäre. So wurde die Anfangsphase der Arbeit an der Dissertation im Rahmen des Professorinnenprogramms finanziell unterstützt. In ihrer täglichen Arbeit erfuhr sie Entlastung u. a. von den Mitarbeitern in den Forschungsprojekten des Instituts für Regenerative Energietechnik (in.RET) wie auch des Instituts für Informatik, Automatisierung und Elektronik (IAE).

Die Kolleginnen und Kollegen gratulieren Birgit Lustermann ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit an der Nordhäuser Hochschule.
Autor: red

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