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Do, 19:20 Uhr
07.05.2015

Nicht edlen Tropfen galt ein Besuch

Wer die Echte Nordhäuser Traditionsbrennerei besucht, kommt um einen Versuch, die edlen Tropfen aus dem Hause Nordbrand zu genießen, nicht umhin. So war es auch heute, wie Kurt Frank für die nnz erfuhr...

Wahlkampfhelfer in der "Tradi" (Foto: Kurt Frank) Wahlkampfhelfer in der "Tradi" (Foto: Kurt Frank)
Stärkten SPD-Landratskandidaten Matthias Jendricke den Rücken. Von links: Andreas Bausewein, Harald Zanker, Matthias Jendricke, Marko Wolfram.

Nordhausen. Das tat heute Nachmittag auch SPD-Prominenz des Freistaates: Vornean Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt. Der Landeschef der Thüringer Sozialdemokraten brachte Verstärkung mit:

Harald Zanker, ein alter Hase im politischen Geschäft, ist Landrat im Unstrut-Hainich-Kreis. Der zählt etwa 104245 Einwohner und dehnt sich über eine Fläche von 975,4 Quadratkilometern aus. Vier Städte und 38 Gemeinden prägen das Gesicht der Region.

Seit dem 3. Oktober 2014 führt Marko Wolfram das Zepter in Saalfeld-Rudolstadt. Mit seinen 40 Jahren war er heute der Jüngste in der prominenten Runde. Er sei, war zu hören, auch der jüngste Landrat in Thüringen. Angesagt hatte sich auch Antje Hochwind, die im Nachbarkreis Kyffhäuser das Sagen hat.

Bausewein und Gefolge waren natürlich nicht nach Nordhausen gekommen, um Alkoholproben vorzunehmen. Sie waren angereist, um ihren Mann, Landratskandidaten Matthias Jendricke, den Rücken für die Stichwahl am Sonntag zu stärken. Was anschließend an gedeckten Tischen im Saal des Hauses beraten und besprochen wurde, war intern.

Andreas Bausewein machte aber kein Geheimnis aus seinem Wunsch, dass mit Matthias Jendricke ein weiterer Kreis einen SPD-Landrat erhält. Überhaupt, war außerhalb der großen Runde zu vernehmen, sei die Wahl in Nordhausen von hoher Bedeutung für Rot-Rot-Grün in Erfurt. Sie habe Signalwirkung.

Bereits gestern weilte auf Einladung des CDU-Landeschefs Mike Mohring Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (nnz berichtete) mit Politgrößen der Christdemokraten in der Stadt, um für ihren Kandidaten Stefan Nüßle Stimmung zu machen. Keine Seite scheut bis zum Schluss weder Mittel, Mühen noch Aufwand, um für ihren Mann die Trommel zu schlagen.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
Roland82
07.05.2015, 21:22 Uhr
Pleitegeier besucht Pleitegeier!!!!
Na prima, Harald Zanker, der den Unstrut Hainich Kreis in die Zwangsverwaltung geführt hat, unterstützt Jendricke!!!!! Da wissen wir genau, was uns erwartet, wenn Jendricke Landrat wird!!!! Leute, lasst uns das verhindern. Ich habe Angst um unseren Landkreis!!
Eckenblitz
08.05.2015, 10:17 Uhr
Roland82
was glauben sie was dem landkreis schon seit langem bevorsteht. bisher haben doch nur die rechentricks vor der zwangsverwaltung geschützt. und nun die frage: wer hat den landkreis bisher geführt? war er nicht jahrzente fest in cdu hand und zum schluss hatte man auch noch das pech von den linken (ver)führt zu werden, oder nicht? wie viel schulden wurden eigendlich unter cdu-führung angehäuft, herr roland82, da sie ja alles wissen können sie sicher genaue auskunft geben,oder? leider ist es so das viele vergessen, dass wir von der cdu in die PLEITE geführt wurden, oder nicht?
NDHler
08.05.2015, 13:04 Uhr
Richtig @RaWu
Genau so ist es! Übrigens auch im Nordhäuser Stadtrat, nur eben anders herum!
Eckenblitz
08.05.2015, 22:12 Uhr
NDHler
in diesem fall kann ich ihnen nur zustimmen, allerdings wird das der cdu-fanclub nicht so sehen. eine frage wie viele von den cdu-mitgliedern waren in der blockflöten-cdu? das hat man natürlich auch schon vergessen,oder?
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