Mi, 16:03 Uhr
06.05.2015
Schulsanierungsvorhaben werden konkreter
Das Vorhaben des Landkreises Nordhausen, mit Unterstützung seiner Service Gesellschaft Schulgebäude zu sanieren, wird konkreter. Die nnz mit den Einzelheiten...
Wir haben beim Land die Fördermittelanträge für das Schiller-Gymnasium in Bleicherode und das Humboldt-Gymnasium in Nordhausen eingereicht, sagt Stefan Nüßle, Bildungsdezernent des Landkreises.
In Bleicherode wollen wir die Sanierung fortsetzen, die der Kreis über das Konjunkturpaket begonnen hat, wo die Westfassade und der Eingangsbereich des Schiller-Gymnasiums instand gesetzt wurden. Für das Gebäude des Humboldt-Gymnasiums in der Blasii-Straße favorisieren wir aufgrund der schwierigen baulichen Ausgangsbedingungen einen Ersatzneubau inklusive neuer Sportanlagen.
Aufgrund der heutigen Brandschutzauflagen müsste man beispielsweise die Treppenaufgänge komplett umgestalten, wodurch diese ihren jetzigen Charme verlieren würden, so Nüßle. Anvisiert ist für der Baubeginn für das Humboldt-Gymnasium im Jahr 2017, anschließend würde das Schiller-Gymnasium folgen.
Gestern gab es ein gemeinsames Gespräch des Landkreises und der Service Gesellschaft mit deren Hausbank, um über die Finanzierung des Eigenanteils zu sprechen. Realisiert würden die Vorhaben ähnlich wie der aktuelle Bau der Schulsporthalle in Ellrich: Die Service Gesellschaft übernimmt das Bauvorhaben und vermietet anschließend das Gebäude zurück an den Landkreis, was sowohl die Sanierung selbst als auch laufende Werterhaltungsmaßnahmen refinanziert.
In der Schulnetzplanung, die der Kreistag derzeit diskutiert, sind diese Sanierungs- bzw. Neubauvorhaben bereits vorgesehen. Wir wollen die Kreistagsmitglieder von diesen Plänen überzeugen, weil sie eine sinnvolle, nachhaltige Investition in unsere Schullandschaft sind, ist Stefan Nüßle überzeugt. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle bereits den beiden Schulen, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder für eine Sanierung beim Landkreis eingesetzt haben.
Auch die Schulleiter des Humboldt- und des Schiller-Gymnasiums, Ralf-Gerhard Köthe und Thomas Gaßmann, stehen hinter den Plänen. Die Schulkonferenzen beider Gymnasien haben sich bereits dafür ausgesprochen – im Humboldt-Gymnasium auch für einen Ersatzneubau statt einer Sanierung. Die jetzigen Ansätze seien ein realistisches Vorhaben, so Ralf-Gerhard Köthe und er zeigte sich zuversichtlich, dass sich damit die umfangreichen Vorarbeiten der letzten Jahre lohnen werden. In der nächsten Woche ist eine Begehung des Schulgeländes des Humboldt-Gymnasiums mit einem Planer angesetzt.
Wir wollen gern den Campusgedanken aufgreifen und die beiden Schulteile und die Sportanlagen des Humboldt-Gymnasiums deutlicher als bislang miteinander verbinden, so Gunnar Reuter, Geschäftsführer der Service Gesellschaft. Die nächsten Schritte seien nun, die Diskussion im Kreistag und seinen Gremien voranzutreiben und die Vorhaben weiter zu konkretisieren, so Nüßle. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesen Investitionen in unsere Bildungslandschaft auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unserer Landkreis als Lebens- und Arbeitsstandort noch attraktiver zu gestalten, so Stefan Nüßle. Dabei hoffe ich auf die Unterstützung unseres Kreistages.
Autor: redWir haben beim Land die Fördermittelanträge für das Schiller-Gymnasium in Bleicherode und das Humboldt-Gymnasium in Nordhausen eingereicht, sagt Stefan Nüßle, Bildungsdezernent des Landkreises.
In Bleicherode wollen wir die Sanierung fortsetzen, die der Kreis über das Konjunkturpaket begonnen hat, wo die Westfassade und der Eingangsbereich des Schiller-Gymnasiums instand gesetzt wurden. Für das Gebäude des Humboldt-Gymnasiums in der Blasii-Straße favorisieren wir aufgrund der schwierigen baulichen Ausgangsbedingungen einen Ersatzneubau inklusive neuer Sportanlagen.
Aufgrund der heutigen Brandschutzauflagen müsste man beispielsweise die Treppenaufgänge komplett umgestalten, wodurch diese ihren jetzigen Charme verlieren würden, so Nüßle. Anvisiert ist für der Baubeginn für das Humboldt-Gymnasium im Jahr 2017, anschließend würde das Schiller-Gymnasium folgen.
Gestern gab es ein gemeinsames Gespräch des Landkreises und der Service Gesellschaft mit deren Hausbank, um über die Finanzierung des Eigenanteils zu sprechen. Realisiert würden die Vorhaben ähnlich wie der aktuelle Bau der Schulsporthalle in Ellrich: Die Service Gesellschaft übernimmt das Bauvorhaben und vermietet anschließend das Gebäude zurück an den Landkreis, was sowohl die Sanierung selbst als auch laufende Werterhaltungsmaßnahmen refinanziert.
In der Schulnetzplanung, die der Kreistag derzeit diskutiert, sind diese Sanierungs- bzw. Neubauvorhaben bereits vorgesehen. Wir wollen die Kreistagsmitglieder von diesen Plänen überzeugen, weil sie eine sinnvolle, nachhaltige Investition in unsere Schullandschaft sind, ist Stefan Nüßle überzeugt. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle bereits den beiden Schulen, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder für eine Sanierung beim Landkreis eingesetzt haben.
Auch die Schulleiter des Humboldt- und des Schiller-Gymnasiums, Ralf-Gerhard Köthe und Thomas Gaßmann, stehen hinter den Plänen. Die Schulkonferenzen beider Gymnasien haben sich bereits dafür ausgesprochen – im Humboldt-Gymnasium auch für einen Ersatzneubau statt einer Sanierung. Die jetzigen Ansätze seien ein realistisches Vorhaben, so Ralf-Gerhard Köthe und er zeigte sich zuversichtlich, dass sich damit die umfangreichen Vorarbeiten der letzten Jahre lohnen werden. In der nächsten Woche ist eine Begehung des Schulgeländes des Humboldt-Gymnasiums mit einem Planer angesetzt.
Wir wollen gern den Campusgedanken aufgreifen und die beiden Schulteile und die Sportanlagen des Humboldt-Gymnasiums deutlicher als bislang miteinander verbinden, so Gunnar Reuter, Geschäftsführer der Service Gesellschaft. Die nächsten Schritte seien nun, die Diskussion im Kreistag und seinen Gremien voranzutreiben und die Vorhaben weiter zu konkretisieren, so Nüßle. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesen Investitionen in unsere Bildungslandschaft auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unserer Landkreis als Lebens- und Arbeitsstandort noch attraktiver zu gestalten, so Stefan Nüßle. Dabei hoffe ich auf die Unterstützung unseres Kreistages.



