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Di, 11:20 Uhr
05.05.2015

Forst- und Ehrenamt gemeinsam unterwegs

Naturschutz und vor allem Artenschutz vollzieht sich oft in vielen kleinen Schritten. Gestern gab es hierzu eine Begehung mit Forstfachleuten im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz. Bodo Schwarzberg berichtet...

Wie in der nnz bereits mehrfach dargestellt, bestehen im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz mehrere Restvorkommen der bedrohten Bunten Erdflechtengesellschaft. Deren zum Teil sehr bedrohte und seltene Bestände sind in den vergangenen Jahren durch Nährstoffeintrag infolge Rinderweide und Beschattung durch aufkommende Gehölze deutlich zurückgegangen.

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Bei der Begehung wurden mit den leitenden Forstmitarbeitern Einigungen über die Fällung einer Anzahl größerer und kleinerer Bäume an drei Stellen erzielt.
Damit wird das Ziel möglicherweise erreicht, eine ganze Anzahl der sensiblen Flechtenarten für das Naturschutzgebiet und für die Region zu erhalten – wenn auch historisch auf vergleichsweise nur noch sehr kleinen Restflächen. Einige Arten sind auf Grund ihrer Seltenheit sogar deutschlandweit bedeutsam.
Die Fällungen werden wahrscheinlich ehrenamtlich ab Oktober durchgeführt, sofern auch die Untere Naturschutzbehörde zustimmt.

v.l.n.r.: Knut Apel (stellvertretender Forstamtsleiter Forstamt Bleicherode-Südharz), Stadtförster Axel Axt und der Revierleiter Nordhausen Michael Weißleder bei der Begehung im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz. (Foto: Bodo Schwarzberg) v.l.n.r.: Knut Apel (stellvertretender Forstamtsleiter Forstamt Bleicherode-Südharz), Stadtförster Axel Axt und der Revierleiter Nordhausen Michael Weißleder bei der Begehung im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz. (Foto: Bodo Schwarzberg)

v.l.n.r.: Knut Apel (stellvertretender Forstamtsleiter Forstamt Bleicherode-Südharz), Stadtförster Axel Axt und der Revierleiter Nordhausen Michael Weißleder bei der Begehung im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz.

Den Forstfachleuten sei für Ihr Entgegenkommen gedankt. Es müssen stets Verantwortliche verschiedener Institutionen sowie ehrenamtlich Engagierte an einem Strang ziehen, um die Roten Listen bedrohter Arten vor einer Verlängerung zu bewahren.

In diesem Sinne wurde über gemeinsame Begehungen im Abstand von zwei bis drei Jahren gesprochen.
Das Ziel, im Landkreis Nordhausen, beispielhaft möglichst viele Standorte bedrohter Pflanzenarten zu erhalten, werden wir auch weiterhin mit Engagement verfolgen.
Bodo Schwarzberg
Autor: red

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