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Mo, 14:14 Uhr
04.05.2015

Kurz mal informiert

Die zweite Station des Besuchs von Holger Poppenhäger war am Mittag das Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ). Hier informierte sich der Innen- und Kommunalminister auch über die Aufgaben des BBZ. Im Mittelpunkt stand jedoch die Arbeit der Kreisverkehrswacht...

Poppenhäger (2. von rechts) zu Gast bei der Kreisverkehrswacht (Foto: nnz) Poppenhäger (2. von rechts) zu Gast bei der Kreisverkehrswacht (Foto: nnz)
… sowie ein Lottomittelbescheid, den der Gast aus Erfurt mitbrachte. Den bekam die Kreisverkehrswacht überreicht. Zuvor berichtete der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Olaf Salomon über die Aufgaben, Ziele und die Bilanz der Verkehrswacht im Landkreis Nordhausen und darüber hinaus.

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„Wir sind in Nordhausen als Kreisverkehrswacht sehr gut aufgestellt, haben seit vielen Jahren bewährte und kompetente Partner an unserer Seite, unter anderem auch die Polizei“, berichtete Salomon. Die Polizei berichte öfter, dass immer weniger Kinder in der vierten Klasse ein Fahrrad sicher führen können. Hier wiederum hakt die Kreisverkehrswacht mit der Prävention ein und bietet entsprechende Aktionen für die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen an.

Mit den 2.000 Euro, die an dem Lottomittelbescheid „dranhängen“, sollen unter anderem neue Fahrräder für die Ausbildung der Kleinsten angeschafft werden. Matthias Jendricke, der den Minister „wahlkampftechnisch“ begleitete, verwies unter anderem auf das Projekt der Schulbusbegleiter, das momentan nur noch mit 20 Ein-Euro-Jobbern realisiert wird, die jeweils für sechs Monate in dem Projekt integriert sind. Hier gebe es Handlungsbedarf seitens des Landes, um das bewährte Projekt fortzuführen, sagte Jendricke.

Holger Poppenhäger zeigte sich von den Angeboten und Aktionen der Kreisverkehrswacht Nordhausen beeindruckt. Vor allem merkte er positiv an, dass sich die Angebote an alle Altersschichten – von Kindern bis Senioren – richten.

Danach war der Gast aus Erfurt auch schon wieder verschwunden, in der Landeshauptstadt wartete eine Pressekonferenz auf Poppenhäger.
Autor: red

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Kommentare
Babette Klingert
04.05.2015, 17:40 Uhr
"Nordhäuser System": Weitere städtische Einrichtung für Wahlkampf missbraucht
Auch das Berufsbildungszentrum ist steuerfinanziert wie das Krankenhaus.

Warum findet auch dort Parteienwahlkampf statt?

Nur möglich im "Nordhäuser System".
Liane Enzinger
04.05.2015, 19:52 Uhr
Legitimation entziehen durch Nicht-wählen
Bei den etwas "außergewöhnlichen" Umständen rund um die Nordhäuser Stichwahl sollte man jenes tun, was man in der Wissenschaft "Exit"-Strategie des Widerstands nennt.

Dem System den Rücken kehren und dies ausdrücken: Nicht an der Wahl teilnehmen oder Stimmzettel ungültig machen.

So entzieht man den Kandidaten zumindest Legitimation. Mehr kann man wohl derzeit nicht unternehmen.

Und für die künftigen Wahlen sollten sich die Nordhäuser nicht alle beliebigen Kandidaten der Parteien vorsetzen lassen, sondern selber mal aus ihrer Mitte seriöse, unbelastete aufstellen.

Liane Enzinger, M.A.
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