Mi, 15:33 Uhr
29.04.2015
Um zwei Prozent geht es nach oben
Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – die Summe der im Freistaat produzierten Güter und geleisteten Dienste – im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 1,6 Prozent. Damit liegt der Freistaat sowohl auf dem gesamtdeutschen als auch auf dem Niveau der neuen Bundesländer einschließlich Berlin...
Die aktuellen Zahlen belegen, dass sich die Thüringer Wirtschaft 2014 als äußerst robust erwiesen hat. Schließlich waren die Rahmenbedingungen in den vergangenen Monaten alles andere als optimal, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Angespannte Finanzmärkte, internationale Krisen, angeschlagene Handelspartner in der EU sowie die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung hätten doch zu einiger Unsicherheit geführt.
Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung ist, dass nicht nur das Auslandsgeschäft stabil verläuft, sondern inzwischen auch die Binnennachfrage eine wichtige Stütze geworden ist, betont der IHK-Chef. Neben der Industrie sei auch das Baugewerbe wieder ein konjunktureller Taktgeber. Aufgrund niedriger Inflation und einer guten Arbeitsmarktlage kam zudem Rückenwind von konsumfreudigen Verbrauchern.
Auch für 2015 stimmen die Signale hoffnungsvoll. Vor allem Sondereffekte liefern der Wirtschaft spürbare Impulse – unter anderem der stark gesunkene Ölpreis und die Abwertung des Euro. Daher dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr sogar um etwa zwei Prozent wachsen, schätzt Grusser ein.
Autor: redDie aktuellen Zahlen belegen, dass sich die Thüringer Wirtschaft 2014 als äußerst robust erwiesen hat. Schließlich waren die Rahmenbedingungen in den vergangenen Monaten alles andere als optimal, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Angespannte Finanzmärkte, internationale Krisen, angeschlagene Handelspartner in der EU sowie die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung hätten doch zu einiger Unsicherheit geführt.
Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung ist, dass nicht nur das Auslandsgeschäft stabil verläuft, sondern inzwischen auch die Binnennachfrage eine wichtige Stütze geworden ist, betont der IHK-Chef. Neben der Industrie sei auch das Baugewerbe wieder ein konjunktureller Taktgeber. Aufgrund niedriger Inflation und einer guten Arbeitsmarktlage kam zudem Rückenwind von konsumfreudigen Verbrauchern.
Auch für 2015 stimmen die Signale hoffnungsvoll. Vor allem Sondereffekte liefern der Wirtschaft spürbare Impulse – unter anderem der stark gesunkene Ölpreis und die Abwertung des Euro. Daher dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr sogar um etwa zwei Prozent wachsen, schätzt Grusser ein.


