Mo, 12:45 Uhr
11.06.2001
Auf der Suche nach einer Schule
Nordhausen (nnz). Die Evangelische Grundschule in Nordhausen erfreut sich auch im Jahr 4 ihres Bestehens großer Beliebtheit. 104 Schülerinnen und Schüler werden in der ersten bis vierten Klassen unterrichtet. Was passiert aber danach?, wollte nnz wissen.
Der Superintendent des Kirchenkreises Südharz, Curt Stauss, ist zufrieden und unzufrieden gleichermaßen. So zeigt die bisherige Resonanz auf die Errichtung der Evangelischen Grundschule in der Rolandstadt die Richtigkeit der damaligen Entscheidung. Sie bringt die Schulmacher aber auch an den Rand der Verzweiflung. Von den Schülern, die in Kürze das vierte Schuljahr beenden, haben sich fast alle für das Gymnasium entschieden. Einige würden jedoch auch eine Regelschule besuchen, wenn es eine unter dem Dach der Kirche in Nordhausen geben würde. Die gibt es aber noch nicht, da keine entsprechenden Räumlichkeiten vorhanden sind. Die Vorschläge, die bislang aus der Nordhäuser Stadtverwaltung eingegangen sind, sahen im günstigsten Fall zwei Schulstandorte vor.
Für Stauss ist eine solche Variante eher ungünstig. Der aktuelle Stand ist für die Vertreter der evangelischen Kirche schon sehr unbefriedigend, da sie - wenige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres - noch keine verläßlichen Antworten seitens der Stadtverwaltung haben. Und letztlich sei es für Schüler und Eltern nicht zumutbar, innerhalb kürzester Zeit zweimal umzuziehen. Grund- und Regelschule unter einem Dach, das wäre die ideale Lösung. Die frei werdende Schule in Sundhausen mußte abgelehnt werden, zur künftigen Nutzung der Grundschule in Krimderode gibt es noch keine Information. Die evangelische Kirche liebäugelt ein wenig mit dem Schulstandort am Frauenberg. Hier hätte man das Dach über dem Kopf von Pädagogen und Schülern, hier gebe es Platz für die Hortbetreuung, die zur Zeit an zwei Standorten angeboten werden muß.
Gewiß, der gesamte Frauenberg-Komplex wäre jetzt noch eine Nummer zu groß, doch man könne sich als eventueller Träger natürlich auch Untermieter vorstellen. Eigentlich war es für die Realisierung des Regelschulprojektes bereits Anfang dieses Jahres höchste Eisenbahn, immer noch aber zögert man eine endgültige Entscheidung - sprich Absage oder Zusage an die Eltern - hinaus. In dieser Woche wollen sich der Vorstand der Evangelischen Grundschule und die Stadtverwaltung noch einmal zu einem Vor-Ort-Termin in der Grundschule Käthe Kollwitz treffen.
Autor: nnzDer Superintendent des Kirchenkreises Südharz, Curt Stauss, ist zufrieden und unzufrieden gleichermaßen. So zeigt die bisherige Resonanz auf die Errichtung der Evangelischen Grundschule in der Rolandstadt die Richtigkeit der damaligen Entscheidung. Sie bringt die Schulmacher aber auch an den Rand der Verzweiflung. Von den Schülern, die in Kürze das vierte Schuljahr beenden, haben sich fast alle für das Gymnasium entschieden. Einige würden jedoch auch eine Regelschule besuchen, wenn es eine unter dem Dach der Kirche in Nordhausen geben würde. Die gibt es aber noch nicht, da keine entsprechenden Räumlichkeiten vorhanden sind. Die Vorschläge, die bislang aus der Nordhäuser Stadtverwaltung eingegangen sind, sahen im günstigsten Fall zwei Schulstandorte vor.
Für Stauss ist eine solche Variante eher ungünstig. Der aktuelle Stand ist für die Vertreter der evangelischen Kirche schon sehr unbefriedigend, da sie - wenige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres - noch keine verläßlichen Antworten seitens der Stadtverwaltung haben. Und letztlich sei es für Schüler und Eltern nicht zumutbar, innerhalb kürzester Zeit zweimal umzuziehen. Grund- und Regelschule unter einem Dach, das wäre die ideale Lösung. Die frei werdende Schule in Sundhausen mußte abgelehnt werden, zur künftigen Nutzung der Grundschule in Krimderode gibt es noch keine Information. Die evangelische Kirche liebäugelt ein wenig mit dem Schulstandort am Frauenberg. Hier hätte man das Dach über dem Kopf von Pädagogen und Schülern, hier gebe es Platz für die Hortbetreuung, die zur Zeit an zwei Standorten angeboten werden muß.
Gewiß, der gesamte Frauenberg-Komplex wäre jetzt noch eine Nummer zu groß, doch man könne sich als eventueller Träger natürlich auch Untermieter vorstellen. Eigentlich war es für die Realisierung des Regelschulprojektes bereits Anfang dieses Jahres höchste Eisenbahn, immer noch aber zögert man eine endgültige Entscheidung - sprich Absage oder Zusage an die Eltern - hinaus. In dieser Woche wollen sich der Vorstand der Evangelischen Grundschule und die Stadtverwaltung noch einmal zu einem Vor-Ort-Termin in der Grundschule Käthe Kollwitz treffen.


