Do, 16:14 Uhr
23.04.2015
Als Favorit durchkämpfen
Am Sonntagnachmittag muss der Thüringer HC das Auswärtsspiel gegen die Vulkan Ladies Koblenz/Weibern bestreiten. Mit diversen Verletzungssorgen wird die Partie aber alles andere als ein Selbstläufer, darin sind sich Trainer und Team einig...
Herbert Müller äußerte sich zufrieden mit der spielfreien Zeit. Aber ohne Handball kann er nach wie vor eine solche Phase nicht bestreiten. Die EM-Qualifikation der U19, wo Bruder Helfried das österreichische Team coachte, zog ihn nach Regensburg.
Er sah dort eine souverän auftretende deutsche Mannschaft, die beiden Gegnern keine Chance ließ. (Marielle Bohm wird als Co-Trainerin das Team in Spanien betreuen. Glückwunsch auch an sie. Anm. d. Red.)
Für das eigene Team konnte der Trainer nicht so angenehme Nachrichten vermelden. So werden ihm am Sonntag in Koblenz gleich einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Bei den Torhüterinnen sollte Jana Krause, die schmerzfrei trainieren konnte, das Duo komplettieren - aber Dinah Eckerle zog sich im Training eine Fußprellung zu, die sie zum Pausieren zwingt.
Ebenso werden Sonja Frey, Meike Schmelzer und Nadja Nadgornaja nicht spielen. Meike hat sich eine Kapselprellung mit Bluterguss zugezogen, die u.U. sechs Wochen zur Ausheilung brauchen könnte.
Franziska Mietzner laboriert an einer Blockade im Rücken. Positiv: Martine Smeets kann leicht trainieren und der Trainer hofft, dass sie am Sonntag dabei sein kann. "Dinah und Meike haben als junge Spielerinnen ihre Sache in den letzten Wochen wahnsinnig gut gemacht - wir sind froh, dass wir sie so weit integrieren konnten, das war keine Selbstverständlichkeit.", so das Fazit Herbert Müllers. Der erfahrene Trainer weiß um die Brisanz der nächsten zwei Partien.
Alle Gedanken von Spielerinnen und Umfeld kreisen um das Spiel gegen Buxtehude - die heimstarken Koblenzerinnen mit ihrem gefährlichen Rückraum setzen beim erfahrenen Coach die Antennen auf Alarm. "Wir wollen nicht jammern, aber alles daran setzen, diese Partie, in die wir als Favorit gehen, auch zu gewinnen." Was die Meisterschaft angeht, ergänzt er: "Wir stehen in keiner Titelpflicht, aber wir wollen natürlich, dass etwas hängen bleibt und deshalb werden wir in Meisterschaft und Pokal alles geben."
Das Spiel kann im Liveticker des MDR/THC im Internet und im MDR-Videotext, Tafel 260, verfolgt werden. Anwurf ist um 16 Uhr.
Autor: redHerbert Müller äußerte sich zufrieden mit der spielfreien Zeit. Aber ohne Handball kann er nach wie vor eine solche Phase nicht bestreiten. Die EM-Qualifikation der U19, wo Bruder Helfried das österreichische Team coachte, zog ihn nach Regensburg.
Er sah dort eine souverän auftretende deutsche Mannschaft, die beiden Gegnern keine Chance ließ. (Marielle Bohm wird als Co-Trainerin das Team in Spanien betreuen. Glückwunsch auch an sie. Anm. d. Red.)
Für das eigene Team konnte der Trainer nicht so angenehme Nachrichten vermelden. So werden ihm am Sonntag in Koblenz gleich einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Bei den Torhüterinnen sollte Jana Krause, die schmerzfrei trainieren konnte, das Duo komplettieren - aber Dinah Eckerle zog sich im Training eine Fußprellung zu, die sie zum Pausieren zwingt.
Ebenso werden Sonja Frey, Meike Schmelzer und Nadja Nadgornaja nicht spielen. Meike hat sich eine Kapselprellung mit Bluterguss zugezogen, die u.U. sechs Wochen zur Ausheilung brauchen könnte.
Franziska Mietzner laboriert an einer Blockade im Rücken. Positiv: Martine Smeets kann leicht trainieren und der Trainer hofft, dass sie am Sonntag dabei sein kann. "Dinah und Meike haben als junge Spielerinnen ihre Sache in den letzten Wochen wahnsinnig gut gemacht - wir sind froh, dass wir sie so weit integrieren konnten, das war keine Selbstverständlichkeit.", so das Fazit Herbert Müllers. Der erfahrene Trainer weiß um die Brisanz der nächsten zwei Partien.
Alle Gedanken von Spielerinnen und Umfeld kreisen um das Spiel gegen Buxtehude - die heimstarken Koblenzerinnen mit ihrem gefährlichen Rückraum setzen beim erfahrenen Coach die Antennen auf Alarm. "Wir wollen nicht jammern, aber alles daran setzen, diese Partie, in die wir als Favorit gehen, auch zu gewinnen." Was die Meisterschaft angeht, ergänzt er: "Wir stehen in keiner Titelpflicht, aber wir wollen natürlich, dass etwas hängen bleibt und deshalb werden wir in Meisterschaft und Pokal alles geben."
Das Spiel kann im Liveticker des MDR/THC im Internet und im MDR-Videotext, Tafel 260, verfolgt werden. Anwurf ist um 16 Uhr.

