Do, 14:15 Uhr
23.04.2015
Neue Brücke bei Loch und Quelle
Die Infrastruktur des Landes bröckelt. Da freut man sich schon über kleine Projekte, die trotz Haushaltssperre umgesetzt werden können. So heute geschehen bei Salza: am "Grundlosen Loch" wurde eine neue Brücke für Spaziergänger und Erholungssuchende eingeweiht...
An der Salza kann wieder spaziert werden, und zwar ohne das man Gefahr läuft, sich nasse Füße zu holen. Oberbürgermeister Zeh, der Heimatverein Salza und die Fördermittelgeber des Vereins für Wirtschaftsentwicklung eröffneten heute die neue Fußgängerbrücke an der Quelle der Salza.
Die alte Brücke, die den kleinen Bach am "Grundlosen Loch" überspannte, war nach rund 12 Jahren äußerst baufällig und eigentlich nicht mehr begehbar. Für 6900 Euro wurde nun eine neue Brücke installiert, die dank einer Unterkonstruktion aus Metall mindestens 15 Jahre, der Hoffnung der Bauherren nach aber auch gerne länger halten soll. Die Stadt Nordhausen beteiligte sich an den Kosten mit "symbolischen" 400 Euro. Das restliche Geld für den kleinen Brückenbau konnte vom "Verein für Wirtschaftsförderung - Region Nordhausen" über das Projekt "Regionalbudget" bereit gestellt werden.
Neue Brücke eröffnet: v.l. Oberbürgermeister Zeh, Kerstin Ittershagen, Steffen Iffland, Jana Henning-Jacob, Sven Holzapfel und Heinz Whallenta (Foto: Angelo Glashagel)
Die Salzaquelle sei einer der ersten Höhepunkte gewesen, die ihm seine Frau damals gezeigt hätte als er nach Nordhausen kam, erzählte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh. Diesen "verborgenen Schatz" könne man nun "wieder heben", so Zeh anlässlich der Eröffnung und dankte insbesondere den ehrenamtlichen Helfern.
Die hatten vertreten durch ihr Mitglied und Stadtrat Steffen Iffland das Unterfangen angeschoben, fleißig gespendet und auch selbst in die Hände gespuckt. So musste die Fläche entlang der Salza von der Stadt erst einmal aus privater Hand erworben werden bevor sie vom Heimatverein beräumt werden konnte. "Wir haben die Pfosten entfernt und den Unrat und umgestürzte Bäume aus dem Fluss geholt", sagte Iffland. Auch die Infotafel wurde von Vereinsmitglied Heinz Whallenta und seinem Sohn mit einem neuen Rahmen versehen, der nun "Sturmfest" sei.
Und man hat noch weitere Pläne. Mit der Brücke hätte man bei dem "schwächsten Element" angefangen, erklärte Iffland. Längerfristig plant man das Areal um die Salzaquelle "in kleinen Schritten" als Naturdenkmal und Erholungsgebiet zu erhalten. Eine neue "Waldschenke", die über den Grünfonds der Stadt finanziert werden konnte, steht bereits am Ufer der Quelle, eine weitere soll bald am Hirschenteich folgen. Außerdem will man Bänke und Infotafeln erneuern und die "allgemeine Platzsituation" verbessern.
Wer sich die neue Brücke selber einmal ansehen will: ein Spaziergang entlang der Salza lohnt sich bei bestem Frühlingswetter schon jetzt.
Angelo Glashagel
Autor: redAn der Salza kann wieder spaziert werden, und zwar ohne das man Gefahr läuft, sich nasse Füße zu holen. Oberbürgermeister Zeh, der Heimatverein Salza und die Fördermittelgeber des Vereins für Wirtschaftsentwicklung eröffneten heute die neue Fußgängerbrücke an der Quelle der Salza.
Die alte Brücke, die den kleinen Bach am "Grundlosen Loch" überspannte, war nach rund 12 Jahren äußerst baufällig und eigentlich nicht mehr begehbar. Für 6900 Euro wurde nun eine neue Brücke installiert, die dank einer Unterkonstruktion aus Metall mindestens 15 Jahre, der Hoffnung der Bauherren nach aber auch gerne länger halten soll. Die Stadt Nordhausen beteiligte sich an den Kosten mit "symbolischen" 400 Euro. Das restliche Geld für den kleinen Brückenbau konnte vom "Verein für Wirtschaftsförderung - Region Nordhausen" über das Projekt "Regionalbudget" bereit gestellt werden.
Neue Brücke eröffnet: v.l. Oberbürgermeister Zeh, Kerstin Ittershagen, Steffen Iffland, Jana Henning-Jacob, Sven Holzapfel und Heinz Whallenta (Foto: Angelo Glashagel)
Die Salzaquelle sei einer der ersten Höhepunkte gewesen, die ihm seine Frau damals gezeigt hätte als er nach Nordhausen kam, erzählte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh. Diesen "verborgenen Schatz" könne man nun "wieder heben", so Zeh anlässlich der Eröffnung und dankte insbesondere den ehrenamtlichen Helfern.
Die hatten vertreten durch ihr Mitglied und Stadtrat Steffen Iffland das Unterfangen angeschoben, fleißig gespendet und auch selbst in die Hände gespuckt. So musste die Fläche entlang der Salza von der Stadt erst einmal aus privater Hand erworben werden bevor sie vom Heimatverein beräumt werden konnte. "Wir haben die Pfosten entfernt und den Unrat und umgestürzte Bäume aus dem Fluss geholt", sagte Iffland. Auch die Infotafel wurde von Vereinsmitglied Heinz Whallenta und seinem Sohn mit einem neuen Rahmen versehen, der nun "Sturmfest" sei.
Und man hat noch weitere Pläne. Mit der Brücke hätte man bei dem "schwächsten Element" angefangen, erklärte Iffland. Längerfristig plant man das Areal um die Salzaquelle "in kleinen Schritten" als Naturdenkmal und Erholungsgebiet zu erhalten. Eine neue "Waldschenke", die über den Grünfonds der Stadt finanziert werden konnte, steht bereits am Ufer der Quelle, eine weitere soll bald am Hirschenteich folgen. Außerdem will man Bänke und Infotafeln erneuern und die "allgemeine Platzsituation" verbessern.
Wer sich die neue Brücke selber einmal ansehen will: ein Spaziergang entlang der Salza lohnt sich bei bestem Frühlingswetter schon jetzt.
Angelo Glashagel














