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Fr, 16:51 Uhr
17.04.2015

SBZ-Nutzer verleihen „Regenbogenhaus“ neues Leben

Bei einem sehr gut besuchten Treffen Anfang April mit den Nutzern des Seniorenbegegnungszentrums Nord (SBZ) – es ist für eine geplante Modernisierung und den Barriere freien Umbau derzeit geschlossen – hat Nordhausens Sozialdezernentin Hannelore Haase gesagt, dass für das Begegnungszentrum weiter nach einem sozialen Träger als Betreiber gesucht wird...


Zugleich freute sich die Dezernentin, dass die Senioren dem Zwischendomizil „Regenbogenhaus“ in Nordhausen-Ost neues Leben eingehaucht hätten.

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Mit Blick auf die geplante Übergabe des SBZ an einen freien Träger sagte Frau Haase, „Wir waren mit den `Johannitern´ schon sehr weit in den Verhandlungen. Leider kam eine kurzfristige Absage. Begründet wurde dies damit, dass mit Blick auf die bereits vorhandenen Angebote für ältere Menschen – auch durch die beiden benachbarten Seniorenheime – eine wirtschaftliche Betreibung nur schwer möglich sei.“

Dass ein Weiterbetrieb des SBZ durch die Stadtverwaltung auch nach der Sanierung nicht möglich sein werde, stellte Frau Haase beim Treffen klar und unterstrich die Wichtigkeit, die laufenden Gespräche mit anderen Betreiber-Interessenten fortzusetzen. „Die Stadt kann das SBZ nicht weiter in Eigenregie betreiben. Und zwar aus Gerechtigkeits – und finanziellen Gründen: Den Einnahmen von maximal 2000 Euro standen seit Jahrzehnten Jahr für Jahr Ausgaben in Höhe von 200.000 Euro entgegen! Dieses Defizit ist gewaltig und nicht vertretbar. Auch angesichts des Umstands, dass es unser Ziel ist, die Senioren in den anderen Stadtteilen nicht zu vergessen und auch jene in den Ortschaften nicht.“

Ein freier sozialer Träger könne das SBZ aufgrund des dort vorhandenen Fachpersonals und langjähriger Erfahrung zugleich „deutlich effektiver betreiben. Und wenn dieser Träger dann noch den Generationen übergreifenden Ansatz umsetzt, so ist das die optimale Lösung für das SBZ.“

Einzelne Nutzergruppen des SBZ seien in andere Räume bzw. Gastronomiebetriebe ausgewichen. „Beim Treffen haben wir uns aber sehr gefreut zu hören, dass sich der Großteil der Nutzergruppen des SBZ im `Regebogenhaus´ sehr wohlfühlt und dieser neuen und modernen Einrichtung sogar zu zusätzlich neuem Leben verholfen haben: So haben die Patchwork- und die Tanzgruppe, die Mitglieder der Englisch- und Französischkurse, die Sportgruppen, der Chor, die Gruppe `Viva la musica´, der Singekreis und der Interessenkreis Stadtgeschichte das Regebogenhaus für sich entdeckt.“

„Das ist umso erfreulicher, als es gerade die älteren Menschen sind, die dem 4 Millionen Euro teuren Neubau in Nordhausen-Ost zu neuem Leben verhelfen, und sich gemeinsam mit den jungen Nutzern und den Familien nicht nur gut arrangiert haben, sondern auch gemeinsam etwas unternehmen. Etwas Besseres kann man sich eigentlich nicht wünschen“, sagte Frau Haase. aase.

Wie bereits im SBZ werden auch im `Regebogenhaus´ nach wie vor Kaffee und Tee angeboten, „und der beliebte Kuchen kann, insbesondere bei freien Treffs, zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden“, so die Dezernentin.
Autor: red

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Kommentare
Hans Dittmar
17.04.2015, 22:07 Uhr
Regenbogenhaus das bessere Domiziel!
Ich habe mit einer Rentnerin gesprochen, die auch von heute auf morgen den Standort wechseln musste. Sie ist über 80. Sie sagt mit dem Regenbogenhaus habe sie eine sehr schöne Alternative. Die meisten der Rentner hätten auch kein Problem damit, aber die Art und Weise wie man mit Ihnen umgegangen ist. Ohne Gespräche oder Hinweise einfach mit Tatsachen zu konfrontieren, so geht das nicht. Da muß Frau Haase mit Ihrem Dezernat noch einiges lernen.
Zukunft
18.04.2015, 09:28 Uhr
Richtig
Ich finde die Entscheidung der Stadt richtig, das SBZ nicht weiter zu betreiben. Endlich Mal eine Entscheidung. Das"Netz " der Jugendeinrichtungen ist genau so eng, wie die Treffpunktmöglichkeiten für Senioren. Wollte Frau Rinke nicht auch schon Mal das SBZ schließen? Aber hat es aus Protest der Rentner, wie vieler auch immer, nicht getan? Das Geld sollte lieber in die Kindertagesstätten und Schulen investiert werden. Rentner sind heute schon genug privilegiert!!!!
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