Di, 14:22 Uhr
14.04.2015
Verbindungssammler in Betrieb genommen
Heute wurde der neue Verbindungssammler, der Kraja mit der Abwasserbehandlungsanlage Wipperaue in Bleicherode verbindet, fertiggestellt und durch die zuständigen Behörden, die Untere Wasser- und Naturschutzbehörde des Landkreises Nordhausen, abgenommen...
Der Spatenstich zum Bau dieses Verbindungssammlers erfolgte vor einem Jahr, am 9. April vergangenen Jahres. Den Auftrag erhielt die Firma Tief- und Meliorationsbau aus Worbis, die hier eine sehr gute Leistung erbracht hat.
Die Ausschreibung, Bauleitung und Bauüberwachung hat der AWZV in Eigenleistung erbracht. Die Gesamtkosten für den Bau der 2.200 Meter langen Transportleitung einschließlich des Anschlusses der Krajaer Straße in Kleinbodungen und die Erschließung der Wohngrundstücke in der Kleinbodunger Straße der Gemeinde Kraja kostete rund 600.000 Euro.
Somit sind nun alle drei Mitgliedsgemeinden des AWZV Bode-Wipper im Bereich des Gewässers der Bode (Lipprechterode/Kleinbodungen/Kraja) zentral erschlossen, auch wenn in naher Zukunft der Ausbau der Ortskanalisation noch weiter vorangetrieben werden muss. Laut dem aktuellen Abwasserbeseitigungskonzept hat sich der Verband das Ziel gesetzt, bis Ende 2020 in den drei zuvor genannten Orten alle Kanalbaumaßnahmen abzuschließen. Aktuell leben in diesen 3 Gemeinden insgesamt 1.184 Einwohner.
Da sich der AWZV Bode-Wipper im Jahr 2009/10 im Rahmen einer größeren Gemeinschaftsmaßnahme in der Hauptstraße/Buhlaer Straße der Gemeinde Kraja beteiligt hatte, konnten mit der Inbetriebnahme des oben genannten Verbindungssammlers die Anlieger kurzfristig aufgefordert werden, ihre zum größten Teil maroden Kleinkläranlagen außer Betrieb zu nehmen und ihre Abwasser direkt in den Kanal einzuleiten. Dies betrifft 180 Einwohner.
Besonders erfreulich ist, das es überall dort, wo in den vergangenen Jahren größere Gemeinschaftsmaßnahmen stattgefunden haben (Lipprechterode - Haupstraße, Bleicheröder Str., Krajaer Str.; Kleinbodungen - Oststraße; Kraja - Hauptstraße, Buhlaer Straße, Kleinbodunger Straße) sich das dörfliche Erscheinungsbild wesentlich zum Positiven verändert hat. Im Rahmen solcher Maßnahmen ergreifen viele Anwohner auch die Gelegenheit, Verschönerungsarbeiten an ihren privaten Grundstücken vorzunehmen und somit das Ganze noch zusätzlich aufzuwerten.
Die nächste Maßnahme in diesem Jahr wird die Kanalisation der Lindenstraße in der Gemeinde Kleinbodungen sein. Leider können wir noch nicht sagen, wann wir beginnen, da die Maßnahme gefördert wird. Mit dem Fördermittelbescheid kann aber erst gerechnet werden, wenn der Thüringer Landeshaushalt beschlossen wurde, und das kann Mitte des Jahres werden. Berücksichtig man die Zeitdauer des öffentlichen Vergabeverfahrens, so wird der Baubeginn im 3. oder 4. Quartal liegen. Mit einer Fertigstellung ist dann erst 2016 zu rechnen. Ein vorzeitiger Baubeginn wurde abgelehnt.
Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper
Autor: redDer Spatenstich zum Bau dieses Verbindungssammlers erfolgte vor einem Jahr, am 9. April vergangenen Jahres. Den Auftrag erhielt die Firma Tief- und Meliorationsbau aus Worbis, die hier eine sehr gute Leistung erbracht hat.
Die Ausschreibung, Bauleitung und Bauüberwachung hat der AWZV in Eigenleistung erbracht. Die Gesamtkosten für den Bau der 2.200 Meter langen Transportleitung einschließlich des Anschlusses der Krajaer Straße in Kleinbodungen und die Erschließung der Wohngrundstücke in der Kleinbodunger Straße der Gemeinde Kraja kostete rund 600.000 Euro.
Somit sind nun alle drei Mitgliedsgemeinden des AWZV Bode-Wipper im Bereich des Gewässers der Bode (Lipprechterode/Kleinbodungen/Kraja) zentral erschlossen, auch wenn in naher Zukunft der Ausbau der Ortskanalisation noch weiter vorangetrieben werden muss. Laut dem aktuellen Abwasserbeseitigungskonzept hat sich der Verband das Ziel gesetzt, bis Ende 2020 in den drei zuvor genannten Orten alle Kanalbaumaßnahmen abzuschließen. Aktuell leben in diesen 3 Gemeinden insgesamt 1.184 Einwohner.
Da sich der AWZV Bode-Wipper im Jahr 2009/10 im Rahmen einer größeren Gemeinschaftsmaßnahme in der Hauptstraße/Buhlaer Straße der Gemeinde Kraja beteiligt hatte, konnten mit der Inbetriebnahme des oben genannten Verbindungssammlers die Anlieger kurzfristig aufgefordert werden, ihre zum größten Teil maroden Kleinkläranlagen außer Betrieb zu nehmen und ihre Abwasser direkt in den Kanal einzuleiten. Dies betrifft 180 Einwohner.
Besonders erfreulich ist, das es überall dort, wo in den vergangenen Jahren größere Gemeinschaftsmaßnahmen stattgefunden haben (Lipprechterode - Haupstraße, Bleicheröder Str., Krajaer Str.; Kleinbodungen - Oststraße; Kraja - Hauptstraße, Buhlaer Straße, Kleinbodunger Straße) sich das dörfliche Erscheinungsbild wesentlich zum Positiven verändert hat. Im Rahmen solcher Maßnahmen ergreifen viele Anwohner auch die Gelegenheit, Verschönerungsarbeiten an ihren privaten Grundstücken vorzunehmen und somit das Ganze noch zusätzlich aufzuwerten.
Die nächste Maßnahme in diesem Jahr wird die Kanalisation der Lindenstraße in der Gemeinde Kleinbodungen sein. Leider können wir noch nicht sagen, wann wir beginnen, da die Maßnahme gefördert wird. Mit dem Fördermittelbescheid kann aber erst gerechnet werden, wenn der Thüringer Landeshaushalt beschlossen wurde, und das kann Mitte des Jahres werden. Berücksichtig man die Zeitdauer des öffentlichen Vergabeverfahrens, so wird der Baubeginn im 3. oder 4. Quartal liegen. Mit einer Fertigstellung ist dann erst 2016 zu rechnen. Ein vorzeitiger Baubeginn wurde abgelehnt.
Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper






