Di, 08:57 Uhr
14.04.2015
Dachdecker suchen Nachwuchs mit Hand und Kopf
Dachdecker sorgen dafür das die Ziegel auf dem Dach richtig sitzen, richtig? Nur zum Teil. Heutzutage können Dachdecker sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen, den Pool abdichten, das Dach begrünen, die Fassade energetisch sanieren - Auszubildende könnten hier viel Abwechslung finden, trommelt der Verband der Thüringer Dachdecker...
Zugegeben – es ist eher unwahrscheinlich: Während der Swimmingpool undicht wird und der Wind durch die Wände pfeift, soll auf dem Dach ein Park entstehen. Dennoch gut zu wissen, dass für alle drei Fälle Dachdecker die kompetenten Ansprechpartner wären.
In wohl kaum einer anderen Berufsausbildung ist eine so große Vielseitigkeit geboten wie bei uns – da ist sich der Sprecher des Dachdeckerhandwerks Thüringen in Brotterode sicher. Als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik fängt unser Job nicht erst am Dach an.
Der verbreitete Irrtum, die Ausbildung im Dachdeckerhandwerk beschränke sich auf das richtige Verlegen von Dachziegeln, gehört also der Vergangenheit an. Inzwischen beauftragen Bauherren auch den Dachdecker-Fachbetrieb mit der Abdichtung von Gebäudefundamenten oder Tiefgaragen gegen drückendes Wasser – und auch wenn der betonierte Pool im Garten wieder dicht werden soll. Ebenso klingelt das Telefon beim Dachdecker, wenn die gesamte Gebäudehülle inklusive Fassade energetisch optimiert werden soll. Nicht nur im Dachbereich sorgen Dachdecker mit fachgerechter Wärmedämmung dafür, dass sich der Primärenergieverbrauch in Grenzen hält. Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme garantieren eine optische und energetische Aufwertung des Hauses.
Coole Hand- und Kopf-Werker: Wer das Interesse für vielseitiges Arbeiten mitbringt, ist im Dachdeckerhandwerk am richtigen Platz. (Foto: HF.Redaktion)
Energie besser nutzen ist gut. Energie selbst erzeugen, ist mit Solarmodulen auf und im Dach und in der Fassade möglich. Und das ist gleich noch ein Fall für diejenigen, die sich den Dachdeckerberuf als zukunftssicheren Beruf ausgesucht haben. Denn viele Solarmodule gelten nach dem verbindlich vorgeschriebenen Fachregelwerk als Eindeckungs- oder Fassadenelemente. Wer kennt diese Fachregeln besser als der qualifizierte Dachdeckerbetrieb?
Entscheidet sich ein Bauherr – nicht nur aus ökologischer Überzeugung, sondern aus Gründen des Schallschutzes und der Gebäudeklimatisierung – für ein begrüntes Dach über dem Kopf, schafft der Dachdeckerbetrieb die technischen Voraussetzungen dafür. Je nach statischen Möglichkeiten und Vorstellungen des Auftraggebers können so über der obersten Geschossdecke Kleinbiotope oder ganze Parklandschaften entstehen.
Die Vielseitigkeit der Aufgaben setzt auch eine Vielseitigkeit in der Ausbildung zum Dachdecker – oder zur Dachdeckerin – voraus. Der richtige Umgang und das fachgerechte Arbeiten mit Holz, Kunststoff, Keramik, Metall und Bitumen stellt eine nicht gerade geringe Herausforderung für die Auszubildenden dar. Entsprechend gehören zu den Grundqualifikationen für Bewerber um einen Ausbildungsplatz die Fähigkeiten, mit den Händen und dem Kopf arbeiten zu können. Als Belohnung winkt dafür nach der Regel-Ausbildungszeit von drei Jahren der Gesellenbrief in einem Handwerk mit – traditionell - großer Zukunft. Und natürlich ein Einkommen, das dem Talent gerecht wird – übrigens schon als Ausbildungsvergütung vom ersten Tag an. Übrigens: Wer nach abgeschlossener Ausbildung den Meistertitel anstrebt, erhält als zusätzliche Belohnung den Zugang zu vielen Studiengängen. Denn Meister sind die Abiturienten des Handwerks.
Lust auf mehr? Unter www.DachdeckerDeinBeruf.de, bei der regionalen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dach-thueringen.de gibt’s alle Infos zur Ausbildung und zu einem Beruf mit Zukunft, der für das Haus vom Fundament bis zum First zuständig ist.
Autor: redZugegeben – es ist eher unwahrscheinlich: Während der Swimmingpool undicht wird und der Wind durch die Wände pfeift, soll auf dem Dach ein Park entstehen. Dennoch gut zu wissen, dass für alle drei Fälle Dachdecker die kompetenten Ansprechpartner wären.
In wohl kaum einer anderen Berufsausbildung ist eine so große Vielseitigkeit geboten wie bei uns – da ist sich der Sprecher des Dachdeckerhandwerks Thüringen in Brotterode sicher. Als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik fängt unser Job nicht erst am Dach an.
Der verbreitete Irrtum, die Ausbildung im Dachdeckerhandwerk beschränke sich auf das richtige Verlegen von Dachziegeln, gehört also der Vergangenheit an. Inzwischen beauftragen Bauherren auch den Dachdecker-Fachbetrieb mit der Abdichtung von Gebäudefundamenten oder Tiefgaragen gegen drückendes Wasser – und auch wenn der betonierte Pool im Garten wieder dicht werden soll. Ebenso klingelt das Telefon beim Dachdecker, wenn die gesamte Gebäudehülle inklusive Fassade energetisch optimiert werden soll. Nicht nur im Dachbereich sorgen Dachdecker mit fachgerechter Wärmedämmung dafür, dass sich der Primärenergieverbrauch in Grenzen hält. Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme garantieren eine optische und energetische Aufwertung des Hauses.
Coole Hand- und Kopf-Werker: Wer das Interesse für vielseitiges Arbeiten mitbringt, ist im Dachdeckerhandwerk am richtigen Platz. (Foto: HF.Redaktion)
Energie besser nutzen ist gut. Energie selbst erzeugen, ist mit Solarmodulen auf und im Dach und in der Fassade möglich. Und das ist gleich noch ein Fall für diejenigen, die sich den Dachdeckerberuf als zukunftssicheren Beruf ausgesucht haben. Denn viele Solarmodule gelten nach dem verbindlich vorgeschriebenen Fachregelwerk als Eindeckungs- oder Fassadenelemente. Wer kennt diese Fachregeln besser als der qualifizierte Dachdeckerbetrieb?
Entscheidet sich ein Bauherr – nicht nur aus ökologischer Überzeugung, sondern aus Gründen des Schallschutzes und der Gebäudeklimatisierung – für ein begrüntes Dach über dem Kopf, schafft der Dachdeckerbetrieb die technischen Voraussetzungen dafür. Je nach statischen Möglichkeiten und Vorstellungen des Auftraggebers können so über der obersten Geschossdecke Kleinbiotope oder ganze Parklandschaften entstehen.
Die Vielseitigkeit der Aufgaben setzt auch eine Vielseitigkeit in der Ausbildung zum Dachdecker – oder zur Dachdeckerin – voraus. Der richtige Umgang und das fachgerechte Arbeiten mit Holz, Kunststoff, Keramik, Metall und Bitumen stellt eine nicht gerade geringe Herausforderung für die Auszubildenden dar. Entsprechend gehören zu den Grundqualifikationen für Bewerber um einen Ausbildungsplatz die Fähigkeiten, mit den Händen und dem Kopf arbeiten zu können. Als Belohnung winkt dafür nach der Regel-Ausbildungszeit von drei Jahren der Gesellenbrief in einem Handwerk mit – traditionell - großer Zukunft. Und natürlich ein Einkommen, das dem Talent gerecht wird – übrigens schon als Ausbildungsvergütung vom ersten Tag an. Übrigens: Wer nach abgeschlossener Ausbildung den Meistertitel anstrebt, erhält als zusätzliche Belohnung den Zugang zu vielen Studiengängen. Denn Meister sind die Abiturienten des Handwerks.
Lust auf mehr? Unter www.DachdeckerDeinBeruf.de, bei der regionalen Dachdecker-Innung und im Internet unter www.dach-thueringen.de gibt’s alle Infos zur Ausbildung und zu einem Beruf mit Zukunft, der für das Haus vom Fundament bis zum First zuständig ist.


