Zum Gipsabbau: Informieren statt polemisieren
Wer sich über den Gipsabbau im Südharz informieren will, kann jetzt eine neue Informationsquelle nutzen. Ab sofort ist die Webseite "www.naturgips-im-harz.de" freigeschaltet, die zu allen einschlägigen Fragen Stellung nimmt...
"Wir wollen damit alle Vorgänge rund um den Gipsabbau transparent machen und die Debatte versachlichen", sagt Dr. Alfred Schiffer, Geschäftsführer der Casea GmbH in Ellrich.
Die neue Webseite enthält sowohl Sachbeiträge zum Gipsabbau im thüringischen Südharz als auch einen umfangreichen Frage- und Antwort-Teil. Auch wird die politische Diskussion um diesen Komplex dort aktuell kommentiert. Ein Kontaktformular ermöglicht es jedem Nutzer der Seite, selbst Fragen zur Sache zu stellen, die Antwort darauf wird sich dann auf der Webseite wiederfinden.
Die redaktionelle Verantwortung für diese Seite liegt bei der Prof. Rutz Communications GmbH in Berlin, die von der Casea GmbH mit der Realisierung einer transparenten und fairen Informationspolitik in Sachen Gips beauftragt wurde.
Autor: red
Kommentare
Bodo Schwarzberg
01.04.2015, 14:02 Uhr
Webseite Gipsindustrie: neues Zerstörungsimage?
Kritisch geprüft und bewertet werden sollte die Seite allemal. Fakt jedoch ist und bleibt: Die Gipsindustrie hat nur ein Ziel: Geld verdienen durch den Abbau von Naturgips im größten und wichtigsten Gipskarstgebiet Mitteleuropas. Das dürfen wir niemals vergessen. Versachlichung hin und Versachlichung her: Am Ende geht es ihr immer um die Zerstörung dieser Jahrmillionen alten Landschaft innerhalb weniger Jahre.
Ein auswärtiges Unternehmen mit der Führung einer solchen Webseite zu beauftragen ist zudem auch deshalb ein falscher Weg, weil nur hier lebende und arbeitende Personen einen wirklichen Einblick in die Sensibilität dieser Landschaft haben können. Die Industrie sollte endlich aufhören, gegen die Mehrheit der Bevölkerung krampfhaft nach Argumenten zu suchen.
Horst Schneider
01.04.2015, 22:14 Uhr
Irgendwann reicht es Herr Schwarzberg!!!
Sie, Herr Schwarzberg, sind gegen alles!? Gegen Gips, gegen Bergbau, gegen Massentierhaltung, gegen Verbuschung irgendwelcher Wiesen, gegen Braunkohle, gegen Fracking, gegen verwilderte Waldwege, gegen Bigasanlagen, gegen Mais, gegen Holzeinschlag, gegen Bauern die 30 cm über Ihre Grenze pflügen, usw. usw.
Natürlich wollen Firmen mit Bergbau Geld verdienen - was es daran immer wieder zu kritisieren gibt, wissen wahrscheinlich nur Sie. Das ist der Sinn unseres Wirtschaftssystems, ob Sie es wollen oder nicht. Aber wahrscheinlich kann sich das jemand wie Sie, der keiner geregelten Arbeit nachgeht und nur vom Nachlass seiner Verwandten lebt, nicht vorstellen ...
Was sind denn die Alternativen? Sie sind immer gegen alles, aber es kommen nie Vorschläge wie man es anders oder besser machen kann - immer nur gegen, gegen, gegen.
Ist es nicht langsam peinlich immer nur gegen alles zu sein, nur weil es der gemeine Bürger hören will.
Wir brauchen hier keinen Gipsabbau, da man ja alles durch REA-Gips ersetzen kann - gleichzeitig demonstrieren Ihre Freunde vom BUND gegen neue Braunkohletagebaue. Kommen Sie sich nicht schäbig vor? Wie geht REA-Gips ohne Braunkohle? Ach ja ist ja egal - hauptsache man ist dagegen. Ist ja auch einfacher als wirkliche Vorschläge zu machen.
Bitte belasten Sie uns nicht mehr mit ihren abstrakten Forderungen und populisitschen Äußerungen! Lösungen sind gefragt!!!
Leser X
02.04.2015, 07:39 Uhr
unsachlich...
... ist das, was Herr Schneider hier von sich gibt. Es bräuchte sehr viel mehr Menschen in diesem Land wie Herrn Schwarzberg, um Alternativen zu diesem hemmungslosen und menschen- wie naturfeindlichen Kapitalismus zu entwickeln.
Nicht Leute wie Herr Schwarzberg sind das Problem, sondern die, die so ticken wie Herr Schneider.
NDHler
02.04.2015, 08:34 Uhr
Nein @Leser X
Meiner Meinung nach hat Herr Schneider völlig Recht! Wer ständig gegen alles und jeden ist muss sich hinterfragen, ob wirklich immer nur die anderen das Problem sind!
Eckenblitz
02.04.2015, 14:28 Uhr
Wahrheit
es ist schon zur tradition geworden, wer die wahrheit sagt oder schreibt, der wird von einer bestimmten klientel aus der politik oder wirtschaft runtergemacht. ja die versager vertragen es nicht, wenn die wahrheit ihrer geschäfte ans licht kommt, oder?
viele von den kommentarschreibern und vor allem den möchtegern politiker/innen sollten sich ein beispiel an Peter Gauweiler (CSU) nehmen. dieses urgestein der CSU hat all seine politischen ämter niedergelegt. begründung: er will sich nicht länger verbiegen lassen!
Von mir ist öffentlich verlangt worden, dass ich - weil CSU-Vize - im Bundestag so abstimme, dass ich mich für das Gegenteil dessen entscheide, was ich seit Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht und vor meinen Wählern vertrete und was ich als geltenden Inhalt der CSU-Programme verstehe. Dies ist mit meinem Verständnis der Aufgaben eines Abgeordneten unvereinbar
herr gauweiler ist jemand der über die grenzen deutschlands bekannt ist, an solch einen mann können sich so manche politiker/innen eine scheibe abschneiden. aber bei vielen zählt der eigene vorteil mehr, als der wille und das wohl des gesamten volkes, oder nicht?
es fängt bei der dorfgemeinde an und zieht sich bis in die höchsten etagen, wer es nicht glaubt, der soll sich doch einmal näher mit dem schwarzbuch beschäftigen.
R.Hesse
02.04.2015, 17:38 Uhr
Es geht um die Entwicklung in der Region
und nicht um die Verhinderung jeglicher Investitionen.
Sachlich betrachtet steht aus Sicht der hier lebenden Menschen auch fest:
- daß die Natur stark zerstört wird, Menschen und Tieren entrissen wird
- Touristen dadurch nicht animiert werden, unsere Dörfer zu besuchen
- die Renaturierung nicht stattfindet
- Investitionen (siehe Kurklinik Neustadt) erschwert werden
- die Verkehrsbelastung der Anwohner extrem steigt und damit psychische Probleme einhergehen
- die Steuergelder grösstenteils abfliessen
- die Immobilienpreise der betreffenden Gemeinden sinken werden
- die derzeitigen Vorkommen noch Jahrzehnte reichen
- einige Politiker,auch jene fernab dieser Gebiete, keine Ideen entwickeln, um die Zukunft zu sichern; es reicht eben nicht, nur nach Geld aus Erfurt zu rufen, wenn die Kassen leer sind
usw, usw....
Und persönliche Diffamierungen sind völlig inakzeptabel.
Horst Schneider
08.04.2015, 21:42 Uhr
Alles scheinheilige Argumente
Kommen Sie doch nicht immer mit den gleichen abgedroschenen und teilweise bewusst gelogenen Argumenten:
"Die Natur wird stark zerstört"
Natürlich gibt es einen Eingriff, unbestritten, aber es ist immer albern von Natur zu reden und den Menschen auszuklammern - der Mensch ist auch Natur. Dann kaufen Sie bitte keine Gipsprodukte mehr, dann gibt es auch keinen Eingriff in die Natur, wenn nicht: Ganz ruhig sein!
"Psychische Probleme der Einwohner durch Verkehr"
Ist doch Humbug und eine bewusste Lüge. Ist das Ihnen nicht peinlich soetwas zu schreiben.
"Steuergelder fließen ab"
Von was denn und warum? Auch absolut albernes Argument.
"Die Immobilienpreise sinken"
Auch mehr an den Haaren herbeigezogen, als alles andere...
"Investitionen werden erschwert"
Ich wusste gar nicht, dass es ein Gesetz gibt, dass sagt: Hier wird bald Gips abgebaut, also darf man nichts investieren.
Also auch dieses Argument ist schwachsinnig!
Summa summarum sind das alles Scheinargumente. Meistens kommen diese von Leuten die sich in Produkten des Bergbaus laben, aber Bergbau verabscheuen.
Und welche persönlichen Diffarmierungen meinen Sie?
Gibt es nicht - stimmt. Wenn Sie die Wahrheit nich vertragen können, sind es nicht gleich Diffarmierungen.
Auch wieder nur die Scheinkeule schwingen um von den wahren fehlenden Argumenten abzulenken...
Ich erkläre Ihnen auch gerne noch weiter wo überall "Bergbau" drin ist.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.