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Di, 07:03 Uhr
31.03.2015

Forum: „Wenn Veganer Tiere töten“

1.000 Euro bot die Tierschutzorganisation PETA jüngst für die Ergreifung des Täters, der in der Nähe von Heiligenstadt ein Pony tötete. Doch PETA selbst stand vor gar nicht allzu langer Zeit bezüglich ihres Umganges mit Tieren in der Kritik...

„Wenn Veganer Tiere töten“ lautete ein Artikel über die Organisation in der Frankfurter Rundschau (http://www.fr-online.de/panorama/kritik-an-peta--wenn-veganer-tiere-toeten--,1472782,22314072.html) - PETA soll in den USA ihr anvertraute Tiere letztlich aus Platzgründen in größerem Stil umgebracht haben. Das mag in Deutschland hoffentlich anders sein, dennoch sind derartige Berichte nicht unbedingt förderlich, wenn es um ein gutes Image des Tierschutzes insgesamt und um den der Tierschutzorganisation PETA im Besonderen geht.

Auch sollte hinterfragt werden, ob sich der exorbitante deutsche Fleischkonsum mit dem Verurteilen der Tat von Heiligenstadt verträgt. „Um eines kleinen Bissens Fleisches Willen“, lautet entsprechend der zutiefst erschütternde Beitrag einer Tiermedizinstudentin über ihr Praktikum auf einem deutschen Schlachthof.

Vielleicht, liebe nnz-Leserinnen und –leser, mögen Sie ihn lesen. - Er zeigt, wie sehr wir selbst verdrängen, was an Abscheulichkeiten in unser aller Namen, zu unser aller Wohl und ganz in unserer Nähe geschieht. In Übereinstimmung mit dem Tierschutzgesetz übrigens, -das sollte man zumindest annehmen.

Pferde haben ein anderes Image als Schweine. Auch dies wird beim Umgang unserer Gesellschaft mit diesem Thema deutlich. Dabei hat kein Tier, welcher Art auch immer, Leiden „verdient“.

Aber: Sind vor Angst zitternde und bebende Schweine und Rinder im Angesicht ihres Todes in den großen Medien ein Thema? Wohl eher selten. Hier mehr dazu. Ungeschönt und verstörend:
http://www.react-online.de/themen/schlachthof.html
Bodo Schwarzberg
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Alfi2002
31.03.2015, 15:24 Uhr
Tiere abschlachten
Sehr geehrter Herr Schwarzberg,
Ihren Äußerungen in Ihrem Artikel entnehme ich, dass es in Ihren Augen legitim ist, einfach auf eine Koppel zu gehen und ein Tier bestialisch abzuschlachten? Egal ob es es ein Pferd ist oder ein anderes Tier.
Dass der Fleischkonsum und die damit verbundene Massentierhaltung und -schlachtung indiskutable Missstände sind, ist unumstritten. Aber daraus schließen Sie, dass aufgrund dieser "legitimen" Tötungen einfach so ein Tier ohne ersichtlichen Grund abgeschlachtet werden darf?
Über diese Aussage muss ich mich doch sehr wundern. Noch mehr als über Ihre sonstigen Äußerungen.
I.H.
31.03.2015, 15:59 Uhr
Was haben Veganer und Oberlehrer gemeinsam?
Sie wollen alle die Welt bekehren und nutzen jede Gelegenheit aus, der Welt ihre ungesunde Lebensweise aufzuzwingen. Die einen setzen medienwirksam Belohnungen für möglichst spektakuläre Fälle aus. Die anderen benutzen diese Theatralik um sich selbst in Szene zu setzen. Keinem der beiden geht es wirklich um Tiere. Es geht nur um's recht haben.
Eckenblitz
31.03.2015, 19:10 Uhr
Veganer
lieber „Sxxxxxr Wxxxxxf“ die veganer denken nach bevor sie etwas schlucken, die OBERLEHRER schlucken was man ihnen vorsetzt, dass ist der unterschied. wenn sie verstehen?
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