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Mi, 06:00 Uhr
01.04.2015

Wohltat für alle Mindestrentner im Landkreis Nordhausen

Trotz leerer Kassen im Landkreis und in der Stadt haben sich die kommunalen Politiker zu einer sozialen Wohltat entschlossen. Kritiker meinen, das sei dem beginnenden Wahlkampf geschuldet...


Ausschnitt aus dem gemeinsamen Aufruf von Stadt und Landkreis (Foto: nnz) Ausschnitt aus dem gemeinsamen Aufruf von Stadt und Landkreis (Foto: nnz)
Jeder Mindestrenter im Landkreis Nordhausen kann nun einmal im Monat bis zu drei Kilogramm Haushaltswäsche zur "kostenlosen Bearbeitung" zu den entsprechenden Annahmestellen bringen.

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Jeder Mindestrentner erhält dazu mit einem Rundschreiben eine Karte mit 12 Abschnitten. Bei Abholung oder Empfang der sauberen Wäsche ist diese Karte vorzulegen und der für den Monat vorgesehene Abschnitt als Zahlungsmittel für die in Anspruch genommene Waschleistung abzu­geben. Die Abschnitte für Januar, Februar und März gelten rückwirkend.

Auf der Karte ist der Name und die vollständige Adresse des Mindestrent­ners aufzutragen und auf dem jeweiligen Monatsabschnitt muss der Name eingetragen werden. Die Leistung darf nur von dem jeweiligen Rentner in Anspruch genom­men werden und ist nicht übertragbar, heißt es in einer gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Landkreis. Diese Karte wird nur einmal ausgegeben. Bitte achten Sie darauf, dass sie nicht verloren geht. Die Karte ist nur in Verbindung mit dem Rentenaus­weis gültig.

Kritik an dieser Vorgehensweise kommt naturgemäß von den Wirtschaftsverbänden wie dem Nordhäuser Unternehmerverband und der Bundesvereinigung der Mittelständischen Wirtschaft. Statt über die Erhöhung von Steuern nachzudenken, sollte auf diese sozialen Wohltaten lieber verzichtet werden, so die Interessensvertreter der Wirtschaft. Für die Verbände treibe insbesondere der Wahlkampf immer tollere Blüten.
Peter-Stefan Greiner

Die Bezugsscheine gibt es hier zum Download.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
01.04.2015, 07:09 Uhr
April, April...
... oder was?
ellen64
01.04.2015, 07:10 Uhr
Hilfe
Es ist nicht wahr wo gibt es eine An-und Ausgabestelle in Nordhausen aber bitte Zentrum , da ich als voller EU Rentner nicht mehr so beweglich bin , und 3KG Wäsche durch die Stadt tragen und das ohne fahrbaren Untersatz fällt mir richtig schwer . Ist da vielleicht im Rathaus Platz geschaffen worden um eine Annahmestelle zu errichten ?,oder ist das Bürgerzentrum dafür im LANDRATSAMT zuständig ???
Wolfi65
01.04.2015, 07:12 Uhr
Ich dachte der Krieg ist vorbei
Jetzt fehlen bloß noch Lebensmittelkarten. Einfach lächerlich, die vom Volk gewählten.
Arni
01.04.2015, 07:22 Uhr
April
Hallo schöner Scherz aber etwas zu Auffällig.
h3631
01.04.2015, 07:35 Uhr
Wolfi65 volle Punktzahl
Heute gebe ich für seinen Kommentar volle Punktzahl,Null Punkte.Bitte nicht antworten der Kommentar war ironisch gemeint. MfG
flieger
01.04.2015, 11:51 Uhr
April, April
Nichts gegen einen gelungenen Aprilscherz! Ich lache auch sehr gern.
Warum muss man hier unbedingt die Mindestrentner veräppeln? Sind die nicht schon genug gestraft mit der Mindestrente?
Ein besserer Aprilscherz wäre:
alle Politiker spenden monatlich 5.000,00 €für einen guten Zweck !!!
Wolfi65
01.04.2015, 12:07 Uhr
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acki82
01.04.2015, 12:10 Uhr
April, April der macht was er will !?!?
Diesmal hat Wolfi 65 den Spaß nicht verstanden und wurde in den April geschickt.
Wolfi65
01.04.2015, 12:14 Uhr
Die Sorgen der Mindestrentner...
dürfte die BRD Sicherheitsbeamten nicht stören, da diese niemals in so eine Lage kommen werden.
Es sei denn, es kommt eine Staatsform, bei der Alle für ihr Geld hart arbeiten müssen.
Na da freue ich mich jetzt schon darauf, wenn die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vom Himmel herabregnen.
Bodo Schwarzberg
01.04.2015, 13:47 Uhr
unsoziale Wortmeldung der Unternehmer
Natürlich sind das unbeholfene Versuche der Politik, das träge Wahlvolk mit kurzfristigen Sahnekleksen für sich einzunehmen - wenn halt die Überzeugungskraft sonst nicht allzuweit reicht. "Schau mal wie nett die sind", sollen sich die Menschen sagen. Von größeren Problemen wird so abgelenkt.
Befremden tut mich die Meinung Nordhäuser Unternehmer zu der kurzfristigen Unterstützung armer Menschen. Da lässt der Neoliberalismus in seinen unsozialsten Auswüchsen warnend grüßen. Der Untergang der FDP war offensichtlich noch nicht Warnung genug. Im Mittelpunkt sollte stets der Mensch stehen und nicht eine Denk- und Handlungsweise, die nur den Erfolgreichen zugute kommt. Eine Aufweichung der stellenweise schon recht unsozialen sozialen Marktwirtschaft sollte nicht zugelassen werden. Eine unsoziale Gesellschaft war 1989 nicht das Ziel der Bürgerrechtsbewegung. Wohin Unsozialität führen kann, sehen wir in Ländern wie den USA oder in Entwicklungsländern, in denen Armut, Verelendung und Zukunftsängste das Leben von Millionen Menschen bestimmen. - Mit sozialem Sprengstoff übrigens auch für die Politik- und Wirtschaftseliten, der u.a. auch durch die selbst verschuldeten zunehmenden Flüchtlingsströme generiert wird. Nationales und internationales soziales Denken und Handeln bedeutet Nachhaltigkeit.
Boris Weißtal
01.04.2015, 15:38 Uhr
komplette Ignoranz offenbart Herr Schwarzberg
nicht nur, dass Sie die Ironie der Meldung zum 1. April nicht kapieren, nein Sie offenbaren, dass Sie ihren Senf noch auf Kommentare gießen, die Sie nicht einmal gelesen haben.
Wo ist eigentlich der Eingang zu Ihrer (Gedanken-)Welt? Da möchte ich auch leben. Dann hätte ich einige Sorgen weniger.
muendh
01.04.2015, 15:48 Uhr
blöder Scherz
Ich habe auch mal einen ähnlichen Scherz gemacht - sogar etwas harmloser.

Der hat mir eine Kündigung eingebracht!

muendh
alterNeunordhäuser
01.04.2015, 15:55 Uhr
Oh Herr laß Hirn vom Himmel regnen
ich finde es sehr interessant, welche "Dauerkommentatoren", nicht mal einen Aprilscherz verstehen.....................
BrunoVI
01.04.2015, 16:25 Uhr
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