Sa, 08:16 Uhr
28.03.2015
Spender-Jubiläum gefeiert
Am Abend wurde in das Südharz Klinikum zum nunmehr schon 25. Blutspenderforum des DRK nach der Wiedervereinigung eingeladen. Das allerdings war nicht das einzige Jubiläum, das gestern gefeiert werden konnte...
Ganz vorne stand die Ehrung eines Mannes aus Branderode. Karl-Heinz Thielmann hat in seinem Leben 150 Blutspenden geleistet.
Auf 100 Blutspenden können Hartmut Arndt, Reinhard Besser, Eberhard Kossyk, Waltraud Roesch (alle Nordhausen), Günther Metz aus Auleben, Falk Pavlitscheck aus Bleicherode, Dr. Karsten Uhlig aus Niedergebra sowie Dr. Eckhard Wildgrube aus Leipzig zurückblicken.
Alle gestern 120 eingeladenen Spender sowie 30 Helfer des DRK erhielten Präsentkörbe mit leckeren Lebensmitteln, um die Regeneration der verlorenen Blutbestandteile anzuregen.
In den 60er Jahren wurden europaweit Blutspendedienste gegründet und auch der Blutspendedienst der DDR organisierte sich in staatlichen Bezirks-und Gebietsblutspendezentralen. Als Karitativen Unterstützer suchte man sich meistens Rot-Kreuz-Vereinigungen.
Auch die Gebietsblutspendezentrale Nordhausen, die sich 1962/63 gründete, organisierte ihre mobilen Blutspendetermine im Landkreis Nordhausen und Sondershausen mit Hilfe der örtlichen DRK-Verbände. Da die Spender meist unentgeltlich Blut spendeten, organisierte man Blutspenderauszeichnungsveranstaltungen (DRK-Blutspenderforum). Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die ehemals staatlichen Blutspendedienste der DDR gezwungen, sich neu zu organisieren. Viele von ihnen wurden abgewickelt, fusioniert oder wie die Blutspendezentrale Nordhausen schloss man sich an örtliche Krankenhäuser an.
Die Blutspendezentrale Nordhausen wurde so zu einem kommunalen Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses Nordhausen. Sogar die Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden in Nordhausen und Sondershausen blieb erhalten und die Tradition der Blutspenderehrung bei DRK-Blutspenderforen wurde weitergeführt. Allerdings wird das in Deutschland nicht überall weitergeführt. Deshalb feiern wir mit den Blutspendern in diesem Jahr 25 Jahre Nachwende-Spenderehrung!
Autor: redGanz vorne stand die Ehrung eines Mannes aus Branderode. Karl-Heinz Thielmann hat in seinem Leben 150 Blutspenden geleistet.
Auf 100 Blutspenden können Hartmut Arndt, Reinhard Besser, Eberhard Kossyk, Waltraud Roesch (alle Nordhausen), Günther Metz aus Auleben, Falk Pavlitscheck aus Bleicherode, Dr. Karsten Uhlig aus Niedergebra sowie Dr. Eckhard Wildgrube aus Leipzig zurückblicken.
Alle gestern 120 eingeladenen Spender sowie 30 Helfer des DRK erhielten Präsentkörbe mit leckeren Lebensmitteln, um die Regeneration der verlorenen Blutbestandteile anzuregen.
In den 60er Jahren wurden europaweit Blutspendedienste gegründet und auch der Blutspendedienst der DDR organisierte sich in staatlichen Bezirks-und Gebietsblutspendezentralen. Als Karitativen Unterstützer suchte man sich meistens Rot-Kreuz-Vereinigungen.
Auch die Gebietsblutspendezentrale Nordhausen, die sich 1962/63 gründete, organisierte ihre mobilen Blutspendetermine im Landkreis Nordhausen und Sondershausen mit Hilfe der örtlichen DRK-Verbände. Da die Spender meist unentgeltlich Blut spendeten, organisierte man Blutspenderauszeichnungsveranstaltungen (DRK-Blutspenderforum). Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die ehemals staatlichen Blutspendedienste der DDR gezwungen, sich neu zu organisieren. Viele von ihnen wurden abgewickelt, fusioniert oder wie die Blutspendezentrale Nordhausen schloss man sich an örtliche Krankenhäuser an.
Die Blutspendezentrale Nordhausen wurde so zu einem kommunalen Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses Nordhausen. Sogar die Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden in Nordhausen und Sondershausen blieb erhalten und die Tradition der Blutspenderehrung bei DRK-Blutspenderforen wurde weitergeführt. Allerdings wird das in Deutschland nicht überall weitergeführt. Deshalb feiern wir mit den Blutspendern in diesem Jahr 25 Jahre Nachwende-Spenderehrung!



