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Do, 10:33 Uhr
07.06.2001

Wachstum allein durch Industrie

Nordhausen (nnz/tls). Die auskunftspflichtigen Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe Thüringens (Industrie und Baugewerbe) erzielten im ersten Quartal 2001 einen Gesamtumsatz in Höhe von 10,8 Milliarden Mark. Das waren 759 Millionen Mark bzw. 7,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2000. Die exakten Zahlen hat nnz für Sie aufbereitet.

Dieses Ergebnis wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ausschließlich durch die Industrie, die 88,6 Prozent des Gesamtumsatzes des Produzierenden Gewerbes erbrachte, realisiert. Im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten die Betriebe im ersten Vierteljahr 2001 einen Umsatz von 9,6 Milliarden Mark. Das waren 10,5 Prozent bzw. 904 Millionen Mark mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Betriebe des Baugewerbes realisierten einen Umsatz von 1,2 Milliarden Mark. Dieser verringerte sich gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 10,5 Prozent bzw. 145 Millionen Mark.

Ende März 2001 gab es im Produzierenden Gewerbe 176.715 Beschäftigte. Das waren 1.282 Personen weniger als am Ende März 2000. Dieser Stellenabbau resultierte aus einem nicht mehr ganz so starkem Beschäftigtenanstieg in der Industrie gegenüber einem höher werdenden Beschäftigtenabbau im Baugewerbe.

Ende März 2001 waren 135.798 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Gegenüber dem gleichen Stichtag des Jahres 2000 trat ein Beschäftigtenanstieg um 6.176 Personen ein. Dagegen ging in den Betrieben des Baugewerbes die Anzahl der Beschäftigten um 7.458 Personen auf 40.917 Beschäftigte zurück. Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) stieg im Produzierenden Gewerbe im 1.Vierteljahr 2001 auf 61.042 Mark. Das waren 8,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2000. Diese Entwicklung wurde in unterschiedlicher Weise von den beiden Bereichen des produzierenden Gewerbes beeinflusst.

Die Betriebe der Industrie erzielten im 1.Vierteljahr 2001 eine Produktivität in Höhe von 70.540 Mark. Sie lag um 4,4 Prozent über dem Umsatz je Beschäftigten des Vergleichszeitraums 2000, da die Umsätze deutlicher stiegen als die Beschäftigtenzahlen. Die Produktivität des Baugewerbes erreichte im 1.Vierteljahr 2001 einen Wert von 30.184 Mark und stieg gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent, da der Beschäftigtenrückgang höher ausfiel als die Verringerung des Umsatzes.
Autor: nnz

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