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Do, 08:39 Uhr
19.03.2015

"Gefahrenbäume" müssen weg

An der B81 müssen derzeit zahlreiche "Gefahrenbäume" weichen. Mehrere Erlen, Fichten und Buchen sind durch Pilze derart zersetzt worden, dass sie jetzt eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen. Das Forstamt Bleicherode musste mit Spezialgerät anrücken, um die Bäume zu fällen...


Die groß angelegte Verkehrssicherungsmaßnahme an der Bundesstraße 81 im Beretal des Forstrevieres Christianenhaus steht kurz vor dem Abschluss. Die Fällung der Gefahrenbäume ist weitestgehend abgeschlossen. In diesem Bereich zeigte sich das ganze Ausmaß des Eschentriebsterbens.

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Die für den Straßenverkehr gefährlichen Bäume waren nicht nur kronentrocken, sondern auch faul. Im besonderen Maße waren auch Fichten, Erlen und Buchen, die nahe dem Flussbett standen, betroffen. Durch im Hochwasser mitgeführtes Geröll und Eis, kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu Stammverletzungen, die Eintrittspforten für Pilze bilden. Die Holzzersetzung beginnt und führt rasch zu gravierendem Stabilitätsverlust.

Aus diesen Gründen war es unumgänglich die Gefahrenbäume mit Hilfe einer Spezialmaschine, dem „Doll Tree Trimmer“ fällen zu lassen. Ein 45 Tonnen schwerer Autokran mit Harvesteraggregat trug die Bäume Stück für Stück ab.

Die Gefahrenbäume mit Hilfe einer Spezialmaschine, dem „Doll Tree Trimmer“ , gefällt (Foto: Forstamt Bleicherode-Südharz) Die Gefahrenbäume mit Hilfe einer Spezialmaschine, dem „Doll Tree Trimmer“ , gefällt (Foto: Forstamt Bleicherode-Südharz)

Dennoch reichte seine immense Auslage von 24 m oft nicht aus, kurzerhand entschloss man sich, einen Seilschlepper zur Unterstützung zu holen, um die gefährlichen Baumriesen sicher zu Boden zu bringen. Letze Arbeiten wie das Abfahren des angefallenen Holzes und anschließendes Hacken, sollen bis zum Wochenende beendet sein.

Lediglich die Beräumung des Berebachbettes von Ast- und Kronenmaterial steht noch aus und wird ebenfalls von Waldarbeitern erledigt. Hierbei steht der korrekte Wasserabfluss im Vordergrund, gerade bei starken Regenfällen kommt auch diesem Vorhaben eine außerordentliche Bedeutung zu. Seit gut zwei Jahren läuft die Vorbereitung und Durchführung der schwierigen Verkehrssicherungsmaßnahme nahezu reibungslos, dieser Umstand ist eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Das Forstamt Bleicherode-Südharz bedankt sich bei allen Akteuren, die bei der zügigen Umsetzung mitgewirkt haben.
Autor: red

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