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Mi, 16:06 Uhr
18.03.2015

Erst geklaut, dann geschlagen

Eine Gruppe Jugendlicher beschäftigte am Dienstagabend die Polizei in Nordhausen. Anzeigen wegen räuberischem Diebstahl, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Hausfriedensbruch sind die Folgen...


Vier Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren wurden bei den Vorfällen sowohl Opfer, als auch Verdächtige.

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Gegen 20 Uhr versuchten in der Altstadt Unbekannte sich Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen. Als sie erfolglos geklopft und geklingelt hatten, entnahmen sie aus der Straße einen Gullydeckel und warfen ihn gegen die Haustür. Dabei ging eine Doppelglasscheibe zu Bruch.

Als die Eindringlinge bemerkten, dass die Polizei gerufen wurde, ergriffen sie die Flucht. Es ist zu vermuten, dass es sich bei diesen Personen um eine rivalisierende Gruppe der 15- bis 18-Jährigen handelt, denn die saßen in der Altstadt in der Wohnung.

Kurz vor 22 Uhr wurde der Polizei ein Raub in einem Einkaufsmarkt in der Bochumer Straße gemeldet. Ein junger Mann hatte vier Schachteln Zigaretten gestohlen und wurde dabei von einer Verkäuferin erwischt. Ein Wachmann wollte die Flucht des Diebes verhindern, wurde aber von dem Dieb angegriffen, der gemeinsam mit einem Komplizen auf den 64-Jährigen einschlug. Beide konnten flüchten. Bei der Fahndung wurden in Tatortnähe erneut die vier Jugendlichen festgestellt. Es besteht der Verdacht, dass zwei von ihnen den Raub der Zigaretten begangen hatten. Dazu laufen umfangreiche Ermittlungen.

Wenig später wurde der Polizei eine Auseinandersetzung am Van-der-Foehr-Damm gemeldet. Nach bisherigen Ermittlungen waren die beiden rivalisierenden Gruppen erneut aneinander geraten. Dabei sollen auch zwei Eisenrohre als Hiebwaffen eingesetzt worden sein. Als die Polizeibeamten die Gruppen voneinander trennten um eine Eskalation zu verhindern, wurden sie bedroht und beschimpft.

Die Ermittlungen zu den aufgenommenen Straftaten dürften die Polizei noch einige Zeit beschäftigen, da man sich gegenseitig beschuldigt und letztlich auch Alkohol in nicht geringen Mengen im Spiel war.
Autor: red

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Kommentare
Opa Hardrock
19.03.2015, 06:35 Uhr
Asozial,
so werte ich dieses Verhalten. Leider gibt es solche Urteile wie für die Graffitti - Spayer in Singapur bei uns nicht. Das würde seine Wirkung garantiert nicht verfehlen.

Stattdessen werden sich sicher 2 Sozialarbeiter 100 Stunden darum kümmern, damit diese verirrten Seelen wieder auf den richtigen Weg zurück geführt werden.

Der angegriffene Wachmann wird dann sicher als Kollateralschaden längst in Vergessenheit geraten sein.
Hoffentlich kommen diese Leute irgendwann mal an den Richtigen...
Gutentag
27.03.2015, 23:07 Uhr
Zeitung weiß es besser
Die Leute die angeblich in der Wohnung gesessen haben waren nicht mal in Nordhausen zu dem zeitpunkt und sind auch keine Feinde von den Kindern die aus LW Leute zusammen schlagen und Eigentum zerstören. Sondern habe nur die faxen dicke das ihre Familien Mitglieder bedroht werden und in Angst leben. Außerdem wurden sie nicht zu Opfern sondern wurden nur aufgegriffen und der Polizei über geben. Obwohl der eine oder andere Schlag keinen falschen getroffen hätte wenn man hört was sie noch so veranstaltet haben.
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