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Do, 19:00 Uhr
05.03.2015

nnz-Interview: Was wird mit dem BBZ?

Vor wenigen Minuten wurde Olaf Salomon zum Geschäftsführer der Holding für Versorgung und Verkehr bestellt. Er tritt die Nachfolge von Mathias Hartung an. Die nnz sprach kurz mit dem "Neuen"...

Salomon bei seiner Vorstellung (Foto: nnz) Salomon bei seiner Vorstellung (Foto: nnz)

nnz: Erst einmal herzlichen Glückwunsch, Herr Salomon. Geben Sie jetzt die Geschäftsführung für das BBZ ab?

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Salomon: Das wird nicht der Fall sein, das war auch eine wichtige Bitte meinerseits, welcher der Oberbürgermeister entsprochen hat. Wir haben im BBZ in den zurückliegenden Jahren viele Projekte angeschoben, die immer noch nicht abgeschlossen sind. Für das wichtigste Vorhaben wurde am Montag dieser Woche der Baubeginn mit einem symbolischen Spatenstich vollzogen. Ich bin da so intensiv involviert, dass ich das nicht einfach liegenlassen kann.

nnz: Welche Aufgaben wollen oder müssen Sie in der Holding als erstes angehen?

Salomon: Die Sicherung der Qualität der Arbeit  und Dienstleistungen jetzt und in Zukunft in der Holding und ihrer Töchter steht aktuell im Fokus meiner Arbeit. Dann muss die Situation des gesamten Stadtwerke-Konzerns und auch das Schüllermann-Gutachten bewertet werden. Danach müssen die notwendigen Schritte zur weiteren Konsolidierung und damit der mittel- und langfristigen Perspektive getan werden. Dies natürlich zeitnah, jedoch kein Aktionismus.

nnz: Wie sehen Sie die Situation in der Holding und deren Töchter sowie die angesprochene Insolvenz? 

Salomon: Es gibt nach meiner Überzeugung eine klare Perspektive zur Fortführung und zur Sicherung der Liquidität. Ich will es deutlich sagen: eine mögliche Insolvenz wie sie angesprochen wurde, soll weder kurz-, mittel- und langfristig für die Nordhäuser Stadtwerke kein Thema sein. 

nnz: Und wie geht es im BBZ weiter? 

Salomon: Im BBZ werden die zwei Prokuristen sowie die anderen Verantwortlichen mehr Aufgaben übernehmen. Ich werde aber auch weiterhin im operativen Geschäft des BBZ tätig sein.

nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: red

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Kommentare
Nowhere Man
05.03.2015, 20:39 Uhr
Im Fußball heißt das Interimstrainer !
Da hat sich also das richtig was getan und ich ahne fast schon blühende Landschaften in der alten Molkerei !
Die Mitarbeiter im BBZ werden ein paar Aufgaben mehr übernehmen, da freuen die sich auch schon richtig drauf und der " Neue " macht so lange, bis eine Ausschreibung hoffentlich eine langfristige ,tragfähige Lösung bringt.
Die Probleme aber, sind mit dem Weggang von M. Hartung nicht geringer geworden.
Hartung war zwar die Legislative in Wort und Tat in der Außendarstellung der HVV, die eigentliche, künstlich gezüchtete " Denkabteilung " saß jedoch eine Leitungsebene tiefer und bestimmte was sein durfte und vor allem was nicht sein durfte !
Es ist eine zutiefst deutsche Eigenschaft, daß man mit Macht schlecht umgehen kann und das gilt nicht nur für Männer, sondern eben auch, oder besonders für Männinen.
Luftikus
05.03.2015, 22:41 Uhr
Olaf Saloman der Neue
Ich finde die Personalwahl sehr gelungen. Statt von Außen Unruhe ins Unternehmen zu bringen, greift man auf das Personal vor Ort zurück. Auch Herr Hartung war in mehreren Gesellschaften Geschäftsführer, daher dürfte es hier keine Probleme geben.

Schaut man in das Archiv der NNZ und ins Netz zieht man eine positive Bilanz zur Arbeit von Herrn Salomon. Es ist nie verkehrt mal die Leitung zu wechseln, ich bin da guter Hoffnung.
Sven Svenson
06.03.2015, 00:58 Uhr
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aladin
06.03.2015, 07:51 Uhr
Nowhere Man
Genau so ist es. Sie haben das eigentliche Problem sehr salomonisch beschrieben. Was Sie "Denkabteilung" nennen, ist der eigentliche Krebsschaden der Holding. Das wiederum
wird ein Neuer von außerhalb hoffentlich so schnell wie
möglich erkennen.
kein
10.03.2015, 00:47 Uhr
da stinkt doch was
Aktien verkauft unter Wert unter Regie von Hartung wobei VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft fett verdient......da hat doch einer mit verdient
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