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Do, 11:50 Uhr
26.02.2015

"Dreierpasch" in Nordhausen und Sondershausen

Schon drei Mal hat er das Publikum in Sondershausen und Nordhausen mit seinem fulminanten Klavierspiel begeistert, nun kommt der russische Pianist Lev Vinocour für das 5. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters am 7. und 8 März erneut zu uns...

Er gilt als einer der großen Pianisten der Gegenwart, den eine „geradezu philosophische Neugier auszeichnet, hinter dem Notenbild den eigentlichen, tieferen Sinn der Musik ausfindig zu machen und in plausible Klangrede zu verwandeln“, wie ein Rezensent der Zeitschrift „Stereoplay“ hervorhob.

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Lev Vinocour hat sich in den vergangenen Jahren als herausragender Interpret von Werken Franz Liszts (in Weimar etwa spielte er 2005 in vierzehn aufeinander folgenden Wochen Solo-Programme mit dessen Kompositionen) oder Robert Schumanns (im Frühjahr 2010 erschien ein Einspielung sämtlicher Werke für Klavier und Orchester von Schumann auf CD) einen Namen gemacht. Und auch seine Fernseh-Dokumentationen zu Haydn, Beethoven, Chopin, Liszt und Wagner sowie eine weitere über Lev Vinocour selbst werden immer wieder ausgestrahlt.

Gilt als einer der großen Pianisten der Gegenwart: Lev Vinocour (Foto: Iris Kühmstedt) Gilt als einer der großen Pianisten der Gegenwart: Lev Vinocour (Foto: Iris Kühmstedt) Lev Vinocour, geboren in St. Petersburg, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht an der Hochbegabtenschule des Konservatoriums seiner Heimatstadt. Mit dreizehn Jahren gab er sein professionelles Konzertdebüt mit den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mrawinsky mit dem 2. Klavierkonzert von Schostakowitsch. Nach dem Studium am Moskauer Konservatorium unter Lev Vlasenko und Mikhail Pletnev begann dann seine imposante internationale Karriere und er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbspreise. Besonders folgenreich war der 1. Internationale Concours „Clara Schumann“ in Düsseldorf, denn hier lernte er den Pianisten Alexis Weissenberg kennen, der Vinocours Freund und Mentor wurde.

Bisher spielte Vinocour mit dem Loh-Orchester Werke von Franz Liszt, diesmal jedoch hat er das 3. Klavierkonzert von Béla Bartók im Gepäck. Es ist das letzte Werk des ungarischen Komponisten, das er 1945 wenige Monate vor seinem Tod zu komponieren begann, um es seiner zweite Ehefrau zum Geburtstag zu schenken. Es fasziniert durch seinen Reichtum an Klangfarben und rhythmischen Raffinessen, die zum Teil der ungarischen Volksmusik entlehnt sind.

Neben Bartoks 3. Klavierkonzert spielt das Loh-Orchester in diesem Sinfoniekonzert unter dem Motto „Dreierpasch“ Beethovens mitreißende 3. Sinfonie („Eroica“) sowie Ernst von Dohnányis amüsante Sinfonie-Miniatur mit dem Titel „Sinfonische Minuten“. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Markus L. Frank.

Die Konzerte sind am 7. März im Haus der Kunst Sondershausen sowie am 8. März im Theater Nordhausen. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Um 18.45 Uhr laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer und im Anschluss an das Konzert in Sondershausen zum Aprés-Konzert, zum stimmungsvollen Ausklang bei einem gemeinsamen Glas Wein.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: red

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