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Mo, 18:10 Uhr
23.02.2015

Debakel in den letzten 10 Minuten

14:14 der Stand nach 50 Minuten im Thüringenligaspiel zwischen den Frauen des Nordhäuser SV und dem TSV Motor Gispersleben. Doch was in den restlichen zehn Minuten folgte ist kaum in Worte zu fassen. Die gingen mit 9:0 an die Gäste, die damit noch unverhofft einen überlegenen Sieg feierten...

Handball Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – TSV Motor Gispersleben 14:23 (9:8)

Es war lange ein hart umkämpftes Spiel, in dem sich keine Mannschaft einen größeren Vorsprung verschaffen konnte. Zwei Tore waren es ein einziges Mal, als der NSV durch zwei Kontertore von Jenny Mohrig sich mit 8:6 in die Vorhand bringen konnte.

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Ansonsten machten es sich die Gastgeberinnen aber wieder einmal selber schwer, leisteten sich im Angriff wieder viel zu viele technische Fehler. Mehrfach landeten unbehinderte Abspiele im Niemandsland. Dazu auch immer wieder überhastete oder schlecht vorbereitete Würfe, die die Gästetorhüterinnen vor keine großen Probleme stellten.

Gispersleben war im Angriffsspiel wesentlich sicherer, auch sehr druckvoll. Doch die NSV-Abwehr stand zumeist sehr sicher. Nur über Außen ergaben sich für Gispi Wurfchancen, bei denen anfangs Nancy Brodhuhn im NSV-Tor nicht gut aussah. Aber insgesamt war es der guten Defensive zu danken, dass Nordhausen mit einem 9:8-Vorsprung in die Pause gehen konnte.

In Halbzeit Zwei änderte sich am Spielverlauf zunächst kaum etwas. In der 41. Minute beim 12:11 erstmals wieder nach dem 6:5 eine Gästeführung. Die aber schnell wieder ausgeglichen wurde. Pech, dass sich kurz darauf bei einer Abwehraktion Anna Reinhardt an ihrem ohnehin schon lädierten Fuß verletzte. Sie fehlte danach vor allem in der Angriffsgestaltung. Zunächst aber blieb es weiter ausgeglichen bis zum 14:14 (50.), das Julia Nagler nach guter Vorarbeit aus dem Rückraum erzielte.

Schlechtes Rückzugsverhalten nutzten die Gäste aber postwendend zum 15:14 und kurz darauf einen kapitalen Abwehrfehler zum 16:14. Da ahnte noch niemand, dass diese beiden Leichtfertigkeiten der Anfang vom Untergang sein würden. Zumal auf der NSV-Bank sofort reagiert und eine Auszeit genommen wurde. Vorn sicher spielen, die Würfe besser vorbereiten und hinten wieder zusammen stehen, einander aushelfen. Doch die Worte verhalten. Vor wurden die Bälle verstolpert, hinten gab es keine Bindung mehr.

Weitere drei leichte Torerfolge für die Gäste zur nun schon klaren 19:14-Führung. Das NSV-Team brach völlig auseinander und musste nach einer vorsorglichen Gästeauszeit nach zumeist eigenen Fehlern noch vier weitere Treffer hinnehmen. Dabei konnte das Torhüterinnengespann noch einige weitere Hochkaräter der Gäste entschärfen. Eine größere Enttäuschung als diese letzten zehn Minuten sind kaum vorstellbar.

Nancy Brodhuhn/Alexandra Briese – Jenny Mohrig (5), Anna Reinhardt (1), Julia Nagler (3), Marianne Kiel, Stefanie Knolle, Desiree Balik (2), Diana Bückert (2), Lina Freudenberg (1), Marie Apel, Stephanie Kruse
Uwe Tittel
Autor: red

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