Do, 19:38 Uhr
19.02.2015
Becker setzte auf Krauth – und verlor
Dagmar Becker setzte auf Jutta Krauth – und verlor. Deutlich. Matthias Jendricke ist der Kandidat der Sozialdemokraten für das Landratsamt. Becker warf das Handtuch. SPD-Kreisvorsitzende? Das war gestern. Der Frust, der sie bewog, das Zepter aus der Hand zu geben, saß tief. Gleich den Vorsitz hinzuschmeißen, zeugt nicht von Größe. Gekränkte Eitelkeit...
Dass Dagmar Becker über die Landesliste in den Landtag kam, wurde allgemein von den Sozialdemokraten begrüßt. Man war froh, überhaupt jemanden für den Kreisvorsitz gefunden zu haben.
Allein der Aufschwung, der frische Wind, den sich die Partei erhoffte, blieb aus. Becker war nicht die Person, die mitreißen, die begeistern, die zu Siegen führen konnte. Im Gegenteil. Sie spaltete mehr als sie vereinte.
Was bewog sie, auf Jutta Krauth, die sie einst aus Erfurt nach Nordhausen holte und die derzeit noch als amtierende Landrätin fungiert, zusetzen? Zu einer Zeit, als Matthias Jendricke seinen Hut bereits in den Ring geworfen hatte? War ihr unbekannt, dass er der große Favorit der Sozialdemokraten ist? Er, der der SPD nahestehenden Bürgermeister und Kommunalpolitiker – was auch eine nnz-Umfrage ergab - hinter sich wusste. Sollte die Kreisvorsitzende ihr Ohr nicht an der Basis gehabt haben. Unwahrscheinlich!
Nein, Herr Jendricke ist nicht unser Kandidat, sondern einer von vielen, zitierte sie eine Thüringer Zeitung, die in Weimar erscheint. Ein Affront gegen den erfolgreichsten Kandidaten ihrer eigenen Partei. Ihn wollte sie durch die politische Knochenmühle schicken. Das öffentlich zu äußern, war unklug, entbehrte diplomatisches Geschick. Prompt folgte die Quittung.
Matthias Jendricke wird gegen einen Kandidaten der CDU antreten. Stefan Nüßle,der zweite Beigeordnete im Kreis, den Egon Primas favorisiert, oder Dirk Erfurt,der Neustädter Bürgermeister? Morgen werden wir es wissen. Schwere Geschütze wie zur Wahl von Rot-Rot-Grün im Lande, wird die CDU diesmal kaum auffahren. Man kennt sich gut. Es könnte von Nachteil sein, über den einen anderen schlecht zu reden.
Kurt Frank
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Autor: redDass Dagmar Becker über die Landesliste in den Landtag kam, wurde allgemein von den Sozialdemokraten begrüßt. Man war froh, überhaupt jemanden für den Kreisvorsitz gefunden zu haben.
Allein der Aufschwung, der frische Wind, den sich die Partei erhoffte, blieb aus. Becker war nicht die Person, die mitreißen, die begeistern, die zu Siegen führen konnte. Im Gegenteil. Sie spaltete mehr als sie vereinte.
Was bewog sie, auf Jutta Krauth, die sie einst aus Erfurt nach Nordhausen holte und die derzeit noch als amtierende Landrätin fungiert, zusetzen? Zu einer Zeit, als Matthias Jendricke seinen Hut bereits in den Ring geworfen hatte? War ihr unbekannt, dass er der große Favorit der Sozialdemokraten ist? Er, der der SPD nahestehenden Bürgermeister und Kommunalpolitiker – was auch eine nnz-Umfrage ergab - hinter sich wusste. Sollte die Kreisvorsitzende ihr Ohr nicht an der Basis gehabt haben. Unwahrscheinlich!
Nein, Herr Jendricke ist nicht unser Kandidat, sondern einer von vielen, zitierte sie eine Thüringer Zeitung, die in Weimar erscheint. Ein Affront gegen den erfolgreichsten Kandidaten ihrer eigenen Partei. Ihn wollte sie durch die politische Knochenmühle schicken. Das öffentlich zu äußern, war unklug, entbehrte diplomatisches Geschick. Prompt folgte die Quittung.
Matthias Jendricke wird gegen einen Kandidaten der CDU antreten. Stefan Nüßle,der zweite Beigeordnete im Kreis, den Egon Primas favorisiert, oder Dirk Erfurt,der Neustädter Bürgermeister? Morgen werden wir es wissen. Schwere Geschütze wie zur Wahl von Rot-Rot-Grün im Lande, wird die CDU diesmal kaum auffahren. Man kennt sich gut. Es könnte von Nachteil sein, über den einen anderen schlecht zu reden.
Kurt Frank
Kommentare bitte nur mit Klarnamen


