Di, 18:15 Uhr
27.01.2015
Aus der Personalnot eine Tugend gemacht
Mit einem klaren 32:23-Sieg nahmen die Frauen der TSG Ruhla erfolgreich Revanche für die damals schon überraschende Hinspielniederlage im Thüringenligaspiel gegen Aufsteiger Nordhäuser SV. Es war allerdings ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten...
Die Nordhäuserinnen arg gehandikapt – mit den verletzten Claudia Dudek, Anna Schneider, Diana Dudek und Viola Böttcher sowie der nun in Leipzig studierenden Marie Apel und beruflich verhinderten Torhüterin Nancy Brodhuhn musste nahezu die komplette erste Rehe ersetzt werden – begannen viel zu zaghaft, schafften in der Anfangszeit zwar zweimal den Ausgleich, gerieten dann aber gegen die enormen Druck machenden Ruhlaerinnen regelrecht unter die Räder.
Über 5:2 und 10:4 zog Ruhla bis auf 14:6 davon.Weder in der Abwehr noch im Angriff passte es da beim NSV. Erst nach einer Auszeit verbunden mit Auswechslungen und Umformierungen in der Abwehr konnten die Gäste dem Ruhlaer Ansturm besser entgegen halten und den Rückstand nicht größer werden lassen. Zwar klappte noch nicht alles im Zusammenspiel mit den Jugendlichen, die nun mit auf der Platte standen, gab es immer wieder noch Fehler oder wurden Chancen vergeben, aber es doch ein klarer Ruck zu verspüren. 19:11 für Ruhla hieß es beim Seitenwechsel.
Und die Mannnschaft machte mit Beginn der zweiten Halbzeit da weiter wo sie aufgehört hatte. Es wurde gekämpft und zunehmend auch gut kombiniert Zwar erhöht Ruhla sofort auf 21:11, doch dann wurde es ein nahezu ausgeglichenes Spiel. Bei Nordhausen harmonierten Alt und Jung immer besser und so sah sich Ruhlas Trainer Mitte der Halbzeit sogar genötigt eine Auszeit zu nehmen. Denn immer wieder kam der NSV zu schnellen und erfolgreichen Gegenstößen.
In wirkliche Gefahr allerdings konnte man Ruhla nicht mehr bringen, dazu war einerseits der Rückstand schon zu groß, andererseits gab es auch immer wieder zu überhastete und damit schwache Torwürfe. Dennoch eine sehr gute Mannschaftsleistung in Halbzeit Zwei, die Maßstab für die nächsten Spiele sein sollte. Fazit: Aus der personellen Notsituation eine Tugend gemacht. Und die nachrückenden Jugendspielerinnen Anna Schneider, Desiree Balik und Jenny Struck erwiesen sich als echte Verstärkungen, bewiesen dass man auf sie auch künftig bauen kann.
Uwe Tittel
Alexandra Briese – Evelayn Kallmeyer, Julia Nagler (2), Lina Freudenberg (1), Marianne Kiel (3), Jenny Mohrig (3), Stephanie Kruse (1), Jenny Struck (7), Anna Reinhardt (1), Desiree Balik (5)
Autor: redHandball-Thüringenliga Frauen
TSG Ruhla – Nordhäuser SV 32:23Die Nordhäuserinnen arg gehandikapt – mit den verletzten Claudia Dudek, Anna Schneider, Diana Dudek und Viola Böttcher sowie der nun in Leipzig studierenden Marie Apel und beruflich verhinderten Torhüterin Nancy Brodhuhn musste nahezu die komplette erste Rehe ersetzt werden – begannen viel zu zaghaft, schafften in der Anfangszeit zwar zweimal den Ausgleich, gerieten dann aber gegen die enormen Druck machenden Ruhlaerinnen regelrecht unter die Räder.
Über 5:2 und 10:4 zog Ruhla bis auf 14:6 davon.Weder in der Abwehr noch im Angriff passte es da beim NSV. Erst nach einer Auszeit verbunden mit Auswechslungen und Umformierungen in der Abwehr konnten die Gäste dem Ruhlaer Ansturm besser entgegen halten und den Rückstand nicht größer werden lassen. Zwar klappte noch nicht alles im Zusammenspiel mit den Jugendlichen, die nun mit auf der Platte standen, gab es immer wieder noch Fehler oder wurden Chancen vergeben, aber es doch ein klarer Ruck zu verspüren. 19:11 für Ruhla hieß es beim Seitenwechsel.
Und die Mannnschaft machte mit Beginn der zweiten Halbzeit da weiter wo sie aufgehört hatte. Es wurde gekämpft und zunehmend auch gut kombiniert Zwar erhöht Ruhla sofort auf 21:11, doch dann wurde es ein nahezu ausgeglichenes Spiel. Bei Nordhausen harmonierten Alt und Jung immer besser und so sah sich Ruhlas Trainer Mitte der Halbzeit sogar genötigt eine Auszeit zu nehmen. Denn immer wieder kam der NSV zu schnellen und erfolgreichen Gegenstößen.
In wirkliche Gefahr allerdings konnte man Ruhla nicht mehr bringen, dazu war einerseits der Rückstand schon zu groß, andererseits gab es auch immer wieder zu überhastete und damit schwache Torwürfe. Dennoch eine sehr gute Mannschaftsleistung in Halbzeit Zwei, die Maßstab für die nächsten Spiele sein sollte. Fazit: Aus der personellen Notsituation eine Tugend gemacht. Und die nachrückenden Jugendspielerinnen Anna Schneider, Desiree Balik und Jenny Struck erwiesen sich als echte Verstärkungen, bewiesen dass man auf sie auch künftig bauen kann.
Uwe Tittel
Alexandra Briese – Evelayn Kallmeyer, Julia Nagler (2), Lina Freudenberg (1), Marianne Kiel (3), Jenny Mohrig (3), Stephanie Kruse (1), Jenny Struck (7), Anna Reinhardt (1), Desiree Balik (5)


