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Di, 15:28 Uhr
27.01.2015

Richtfest an der Geseniusstraße

Heute war Richtfest. Auf einer ehemaligen Wildnis. Jahrelang wucherten dort Gestrüpp und Unkräuter um die Wette. Jahrelang bemühte sich die Stadtverwaltung darum, das Areal des ehemaligen Kraftverkehrs an der Geseniusstraße zu verwerten. Erfolglos...

Richtfest an der Geseniusstraße (Foto: nnz) Richtfest an der Geseniusstraße (Foto: nnz)
Nordhausen. Dann trat das Internationale Bildungs-und Sozialwerk mit Sitz in Iserlohn auf den Plan. Mit ihm kam die Wende. Ein übler Schandfleck verschwand. Oberbürgermeister Klaus Zeh, der dem Richtfest beiwohnte, hat allen Grund zur Freude.

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Für ein Senioren-Wohn- und Pflegezentrum erwarb das Bildungswerk das rund 11 000 Quadratmeter große Grundstück und bereitete es für den Neubau vor. Leerstehende Gebäude, so auch der Garagenkomplex, wurden abgerissen, befestigte Grundstücksteile entsiegelt, der Wildwuchs entfernt. Der erste Spatenstich – 13. August 2014 - liegt erst fünf Monate zurück. In dieser kurzen Zeit wuchs das Objekt zu einer stattlichen Größe. Der Rohbau ist fertig, der Dachstuhl gerichtet.

Auf einer Teilfläche von rund 6100 Quadratmetern entsteht ein dreigeschossiger, teilweise unterkellerter massiver Flügelbau mit einem Brutto-Rauminhalt von 18 000 Kubikmetern. Die Baukosten belaufen sich auf sieben Millionen Euro. Mit Rohbau und Dachstuhl sind 30 Prozent des Bauvorhabens realisiert, über 1,7 Millionen an Gewerken abgerechnet.

Richtfest an der Geseniusstraße (Foto: nnz) Richtfest an der Geseniusstraße (Foto: nnz)
Bauleiter Steffen Lochner bei seinem Richtspruch

Das Richtfest erfolgte mit großem Bahnhof, mit Prominenz aus Politik und Wirtschaft, wir berichteten bereit aktuell. Aus Iserlohn waren die Hauptakteure angereist: Vorsitzender Siegfried Renneke, Finanzvorstand Prof. Dr. h.c. Heinrich Schnatmann sowie Geschäftsführer Benno Wolfgang Ecker. Renneke, der die Zeremonie eröffnete, und Schnatmann dankten allen am Werk beteiligten Firmen, unter ihnen Henning Bau aus Urbach, Architektin Eva Matern mit ihrem Team aus Paderborn und Handwerkern.

Anfang Oktober soll das Haus seine Pforten öffnen. Für 74 Bewohner. Ohne Ausnahme wird das Senioren-Wohn-und Pflegezentrum über komfortable Einzelzimmer mit eigenem Bad/WC verfügen, schwärmte Geschäftsführer Ecker gegenüber dieser Zeitung. In jedem Wohnbereich, fügte er an, wird es zusätzlich ein großzügiges Pflege-und Wohlfühl-Bad geben, jedes Zimmer einen eigenen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Keineswegs fehlen werden Gemeinschaftsräume. Die künftigen Bewohner können dort gemütlich essen und miteinander plaudern. Kreative und therapeutische Angebote sind ebenfalls vorgesehen. Geräumige und überdachte Terrassen laden zum Verweilen ein.

Grafik (Foto: ISB) Grafik (Foto: ISB) Außenansichten

Das Auge soll sich auch am Umfeld erfreuen. Um das Haus legt man eine Gartenanlage an. Mit Duft-und Sinnesbeeten. Dort sollen sich die Senioren erholen und entspannen. Wer von ihnen Interesse hat, kann sich gärtnerisch betätigen, sich um Blumen und Pflanzen kümmern.

Dennoch weiß man: Trotz aller Fürsorge fällt es vielen Menschen schwer, aus ihrer bisher heimischen Umgebung aus- und in ein Seniorenwohnheim einzuziehen. Alle Bemühungen werden deshalb darauf gerichtet sein, so etwas wie ein „neues Zuhause“ zu schaffen.

Wie viele Mitarbeiter zur Pflege und Betreuung älterer Menschen die Einrichtung benötigt, darüber wollte sich Geschäftsführer Ecker gegenüber nnz nicht exakt festlegen. Vielleicht könnten es für die Bereiche Pflege und Betreuung, Verwaltung und Hauswirtschaft über 70 werden. Interessenten können sich noch bewerben, und zwar beim Bildungs-und Sozialwerk Nordhausen, Geseniusstraße 19. E-Mail nordhausen@int-bsw.de.

Leiterin Annett Tolle (Bild) wird auch der künftigen Einrichtung, für die laut Ecker schon Bewerbungen vorliegen, vorstehen.
Kurt Frank
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Von einer Brache zur Investition (Foto: Kurt Frank)
Zimmergrundriss (Foto: IBS)
Autor: red

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