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Mo, 16:53 Uhr
26.01.2015

Zwischenbericht ohne Konkretes

Neben den Ausgaben über 10.000 Euro und der Vertragsverlängerung für das Sammeln von gefährlichen Abfällen, sollten die Mitglieder des Kreisausschusses am Nachmittag einen Zwischenstand zur Haushaltskonsolidierung erhalten...

Freyer beim Vortrag (Foto: nnz) Freyer beim Vortrag (Foto: nnz)

Verantwortlich dafür war der Mitarbeiter einer durch das Land vorgegebenen Consultingfirma. Zuvor sollte über die Mittelfreigabe an freie Träger beraten werden. Allerdings gebe es noch keinen beschlossenen Haushalt.

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Vorgeschlagen wurde, ein Vierteljahr der jährlichen Pauschale freizugeben. Es solle keine Eskalationssituation herbeigeführt werden, wie das vor einigen Jahren der Fall war und es zu Demos vor einer Kreistagssitzung gekommen war. Insgesamt werden mehr als 245.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Dann war der Mann der Veberas Consulting GmbH an der Reihe. Stefan Freyer untersucht seit Mitte Dezember die Finanzen der Kreisverwaltung. Man sei mittendrin in der „Ist-Aufnahme“, so Freyer. Ziel der Arbeit sei ein ausgeglichener Haushaltsansatz und die Beantwortung von sechs Fragen, die seitens der Rechtsaufsicht in Weimar gestellt wurden. Es werde hier jedoch keine Schnellschüsse – wie etwa zum geforderten eventuellen Verkauf des Südharz Klinikums.

Neben aktuellen Fehlbeträgen von rund drei Millionen Euro kommen weitere 20 Millionen Euro aus den Vorjahren hinzu. Das bedeute einen Abbau der Fehlbeträge von fünf Millionen Euro pro Jahr – ein sehr „sportliches Vorhaben“. Überprüft werden die Personalausgaben, die Stellenausstattung oder auch die Aufwendungen für Immobilien.

Fazit. Dass alles war heute lediglich ein Bericht zum Zwischenstand. Und es wird noch viel zu tun geben. Bis Ende März geben sich die Konsolidierer selbst Zeit.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
26.01.2015, 20:27 Uhr
Erwartungen
man sollte die erwartungen an die kreistagsmitglieder nicht zu hoch hängen. Sie müssen sich doch alle erst in ihr fachgebiet einarbeiten und dauert nun mal seine zeit. was sind da schon 20 und mehr jahre?

man kann doch solch enorme probleme nicht über nacht lösen. sie sind über die jahre gewachsen, also muss man ihnen auch genug zeit geben (vielleicht an die 100 jahre), das sie sich vielleicht von selber lösen.

die mitglieder des kreistages tragen an den schulden keine schuld, nein das sind die bürger mit ihren unverschämten sozialforderungen (HartzV), dass muss man den bürgern einmal klar machen,oder?
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