Mo, 10:52 Uhr
26.01.2015
nnz-Ergebnisdienst: Salza verschenkt Sieg
Im Spitzenspiel gegen Rudolstadt müssen die Damen des TSG Salza mit einer ärgerlichen Niederlage leben. Den Herren erging es wenig besser. Trotz guter Leistung reichte es nicht zum Sieg. Die Nordhäuser Seniorenmannschaft konnte sich hingegen im Spiel gegen starke Wintersdorfer behaupten, berichtet Uwe Tittel...
ESV Lok Rudolstadt – TSG Salza 4:2 (2011:2006/6:10)
Mit einer sehr, sehr ärgerlichen Niederlage kehrten die Frauen der TSG Salza vom Spitzenspiel der Landesliga aus Rudolstadt zurück. Nur um sechs Holz hatte man den Sieg verfehlt. Fünf Holz mehr und es wäre zumindest ein Unentschieden geworden. Dabei hatte man in der Einzelbahnwertung mit 10:6 klar die Nase vorn.
In dem mit Spannung erwarteten Match zeigten sich im ersten Durchgang die Gäste dem Druck besser gewachsen. Kapitän Steffi Boenki begann sehr gut und hatte Ines Engelmann zwei Bahnen lang sicher im Griff, gewann schließlich auch noch Bahn Drei, wenn auch nur knapp und hatte damit den ersten Punkt sicher. Gleicher Verlauf auch im anderen Duell zwischen Toni Herrmann und Bernadette Petrick. Auch hier musste die Salzaerin erst die vierte Bahn abgegeben. 2:0 und 35 mehr gefallene Kegel Vorsprung für Salza. Doch der Vorsprung war schnell weg, denn Heike Hase und Ines Werner starteten ganz schwach, verloren zusammen auf der erste Bahn 53 Holz. Und es kam noch bitterer.Heike Hase steigerte sich zwar und gewann gegen die Rudolstädter Ersatzfrau, aber Ines Werner konnte mit nahezu unterirdischen 93 Holz die Steilvorlage von nur 115 Holz ihrer Kontrahentin Ines Zeyen nicht aufnehmen und brachte Salza weiter in die Kreide.
Die Gäste lagen nun um 28 Holz zurück. Und es kamen dann weitere sieben Holz dazu. Jetzt endlich hatte sich zwar Ines Werner gefangen, spielte mit 152 eine tolle Bahn, dafür stürzte Heike Hase wieder ab. Sie rappelte sich dann wieder auf, spielte noch eine sehr gute letzte Bahn, konnte den zuvor eingefangenen Rückstand aber nicht mehr ganz wett machen. Auch Ines Werner hatte schon zu viel Boden verloren, um ihr Duell noch gewinnen zu können. Sie holte sich die letzte Bahn, konnte ihre Gegnerin aber nicht entscheidend abschütteln. Da ärgerten sich am Ende auch Steffi Boenki und Toni Herrmann über ihre zu deutlich abgegebenen vierten Bahnen. Denn die ganz große Chance war vertan, sich an der Tabellenspitze einen Vorteil zu verschaffen. Statt dessen thront nun wieder Rudolstadt auf dem Platz an der Sonne, zwei Zähler vor der TSG.
In Gerstungen zu gewinnen, das ist bislang nur der Mannschaft vom USV Jena gelungen. Und das, weil die Gerstungen da nicht ihren allerbesten Tag hatten. Ansonsten waren die Gäste zumeist chancenlos. Wie nun auch erwartungsgemäß die Salzaer Senioren. Dabei warteten sie erneut mit einer sehr guten Leistung auf, machten ihr bestes Auswärtsspiel und kamen zur zweitbesten Saisonleistung. Das war zwar zu wenig, macht aber dennoch Mut für den weiteren Kampf gegen den Abstieg. Gerstungen ist nun Tabellenzweiter.
Es fing ja ganz gut an für die TSG, denn sowohl Erwin Fessel (138:118) als auch der wieder ganz stark auftrumpfende Wolfgang Heinze (154:130) gewannen ihre erste Bahn überlegen. Aber während Heinze auf hohem Niveau weiter spielte, nur die dritte Bahn abgab und auf der vierten noch einmal mit 151:140 groß auftrumpfte, baute Fessel gegen den sich nun gewaltig steigernden Klaus Bauer mächtig ab. Damit ging es bei Punktgleichheit aber einem Rückstand von 30 Holz für Salza in den zweiten Durchgang. Da war nach zwei Bahnen praktisch schon die endgültige Entscheidung gefallen.
Rainer Krätzschel gewann zwar knapp seine erste Bahn, verlor dann aber nach schwachem Spiel die zweite. Salzas Kapitän Rainer Schubert konnte in seinem Duell gegen den besten Gerstunger Jürgen Langlotz nur in die Vollen mithalten, ließ im Räumen aber zu viel stehen und war schließlich auch auf den weiteren zwei Bahnen trotz seiner guten 526 Gesamtholz chancenlos. Rainer Krätzschel hatte sich mit einer sehr guten dritten Bahn nur noch die Chance auf den zweiten Mannschaftspunkt für Salza erhalten, leistete auch auf Bahn Vier bis zuletzt harten Widerstand, am Ende rettete der Gerstunger aber zwei Holz zum Einzelsieg.
Die bisherigen Ergebnisse des Tabellensiebenten Wintersdorf gleichen einer Fieberkurve. Auch zu Hause. Und so waren die Senioren des Nordhäuser SV gespannt, wie sich die Gastgeber aus der Nähe von Altenburg diesmal präsentieren würden. Im letzten Jahr hatten die Nordhäuser beim ASV nur ganz knapp gewonnen. Diesmal schienen sie aber einem ganz sicheren Sieg entgegen zu streben, denn nach dem ersten Paar führte man schon mit 75 Holz. Ersatzmann Roland Rahn machte ein ganz starkes Spiel, vor allem seine 321 Holz in die Vollen waren absolute Spitze. Er war am Ende auch bester Nordhäuser. Aber auch Reiner Hagemeier ließ seinem Gegner keine Chance. Nordhausen im Hoch, Gerstungen im Tief.
Im zweiten Paar aber wurde es plötzlich doch noch einmal eng. Im Spiel in die Vollen agierten alle vier Akteure auf gleich gutem Niveau. Kalle Karl-Josef Gleitze aber hatte im Räumen arge Probleme, leistete sich zudem 13 Fehlwürfe, mehr als die drei anderen Nordhäuser zusammen. Sein Gegner Heinz Rohland hingegen schwang sich mit 158 Holz bei nur einem Fehlwurf zum überragenden Räumer des Tages auf und war mit gesamt 462 Holz zugleich Tagesbester.
60 Punkte machte allein er vom Rückstand gut. Im anderen Duell zwischen Rainer Wille und Lutz Schneider lagen beide bis zum zweiten Räumen nahezu gleichauf. Dann aber versagten beim Wintersdorfer etwas die Nerven während Rainer Wille sein Pensum sicher zu Ende spielte und noch deutlich gewann. Gerstungen mit einer am Ende guten Mannschaftsleistung, aber Nordhausen hielt dem Druck stand.
Das Spiel der NSV-Zweiten in der Landesliga in Weißensee wurde verlegt.
Uwe Tittel
Autor: redSalzaerinnen verschenken Sieg im Spitzenspiel
Kegeln Landesliga Frauen 120 WurfESV Lok Rudolstadt – TSG Salza 4:2 (2011:2006/6:10)
Mit einer sehr, sehr ärgerlichen Niederlage kehrten die Frauen der TSG Salza vom Spitzenspiel der Landesliga aus Rudolstadt zurück. Nur um sechs Holz hatte man den Sieg verfehlt. Fünf Holz mehr und es wäre zumindest ein Unentschieden geworden. Dabei hatte man in der Einzelbahnwertung mit 10:6 klar die Nase vorn.
In dem mit Spannung erwarteten Match zeigten sich im ersten Durchgang die Gäste dem Druck besser gewachsen. Kapitän Steffi Boenki begann sehr gut und hatte Ines Engelmann zwei Bahnen lang sicher im Griff, gewann schließlich auch noch Bahn Drei, wenn auch nur knapp und hatte damit den ersten Punkt sicher. Gleicher Verlauf auch im anderen Duell zwischen Toni Herrmann und Bernadette Petrick. Auch hier musste die Salzaerin erst die vierte Bahn abgegeben. 2:0 und 35 mehr gefallene Kegel Vorsprung für Salza. Doch der Vorsprung war schnell weg, denn Heike Hase und Ines Werner starteten ganz schwach, verloren zusammen auf der erste Bahn 53 Holz. Und es kam noch bitterer.Heike Hase steigerte sich zwar und gewann gegen die Rudolstädter Ersatzfrau, aber Ines Werner konnte mit nahezu unterirdischen 93 Holz die Steilvorlage von nur 115 Holz ihrer Kontrahentin Ines Zeyen nicht aufnehmen und brachte Salza weiter in die Kreide.
Die Gäste lagen nun um 28 Holz zurück. Und es kamen dann weitere sieben Holz dazu. Jetzt endlich hatte sich zwar Ines Werner gefangen, spielte mit 152 eine tolle Bahn, dafür stürzte Heike Hase wieder ab. Sie rappelte sich dann wieder auf, spielte noch eine sehr gute letzte Bahn, konnte den zuvor eingefangenen Rückstand aber nicht mehr ganz wett machen. Auch Ines Werner hatte schon zu viel Boden verloren, um ihr Duell noch gewinnen zu können. Sie holte sich die letzte Bahn, konnte ihre Gegnerin aber nicht entscheidend abschütteln. Da ärgerten sich am Ende auch Steffi Boenki und Toni Herrmann über ihre zu deutlich abgegebenen vierten Bahnen. Denn die ganz große Chance war vertan, sich an der Tabellenspitze einen Vorteil zu verschaffen. Statt dessen thront nun wieder Rudolstadt auf dem Platz an der Sonne, zwei Zähler vor der TSG.
| Steffi Boenki | 1:0 | (523:504/3:1) |
| Toni Herrmann | 1:0 | (503:487/3:1) |
| Heike Hase | 0:1 | (490:496/2:2) |
| Ines Werner | 0:1 | (490:525/2:2) |
Beste Auswärtsleistung reichte Salza nicht zum Sieg
Kegeln Verbandsliga Senioren 120 Wurf ESV Gerstungen – TSG Salza 5:1 (2161:2093/10:6)In Gerstungen zu gewinnen, das ist bislang nur der Mannschaft vom USV Jena gelungen. Und das, weil die Gerstungen da nicht ihren allerbesten Tag hatten. Ansonsten waren die Gäste zumeist chancenlos. Wie nun auch erwartungsgemäß die Salzaer Senioren. Dabei warteten sie erneut mit einer sehr guten Leistung auf, machten ihr bestes Auswärtsspiel und kamen zur zweitbesten Saisonleistung. Das war zwar zu wenig, macht aber dennoch Mut für den weiteren Kampf gegen den Abstieg. Gerstungen ist nun Tabellenzweiter.
Es fing ja ganz gut an für die TSG, denn sowohl Erwin Fessel (138:118) als auch der wieder ganz stark auftrumpfende Wolfgang Heinze (154:130) gewannen ihre erste Bahn überlegen. Aber während Heinze auf hohem Niveau weiter spielte, nur die dritte Bahn abgab und auf der vierten noch einmal mit 151:140 groß auftrumpfte, baute Fessel gegen den sich nun gewaltig steigernden Klaus Bauer mächtig ab. Damit ging es bei Punktgleichheit aber einem Rückstand von 30 Holz für Salza in den zweiten Durchgang. Da war nach zwei Bahnen praktisch schon die endgültige Entscheidung gefallen.
Rainer Krätzschel gewann zwar knapp seine erste Bahn, verlor dann aber nach schwachem Spiel die zweite. Salzas Kapitän Rainer Schubert konnte in seinem Duell gegen den besten Gerstunger Jürgen Langlotz nur in die Vollen mithalten, ließ im Räumen aber zu viel stehen und war schließlich auch auf den weiteren zwei Bahnen trotz seiner guten 526 Gesamtholz chancenlos. Rainer Krätzschel hatte sich mit einer sehr guten dritten Bahn nur noch die Chance auf den zweiten Mannschaftspunkt für Salza erhalten, leistete auch auf Bahn Vier bis zuletzt harten Widerstand, am Ende rettete der Gerstunger aber zwei Holz zum Einzelsieg.
| Erwin Fessel | 0:1 | (497:552/1:3) |
| Wolfgang Heinze | 1:0 | (567:542/3:1) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (503:504/2:2) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (526:563/0:4) |
Wintersdorf im Hoch aber Nordhausen noch besser
Kegeln Verbandsliga Senioren 100 Wurf ASV Wintersdorf – Nordhäuser SV 1699:1735Die bisherigen Ergebnisse des Tabellensiebenten Wintersdorf gleichen einer Fieberkurve. Auch zu Hause. Und so waren die Senioren des Nordhäuser SV gespannt, wie sich die Gastgeber aus der Nähe von Altenburg diesmal präsentieren würden. Im letzten Jahr hatten die Nordhäuser beim ASV nur ganz knapp gewonnen. Diesmal schienen sie aber einem ganz sicheren Sieg entgegen zu streben, denn nach dem ersten Paar führte man schon mit 75 Holz. Ersatzmann Roland Rahn machte ein ganz starkes Spiel, vor allem seine 321 Holz in die Vollen waren absolute Spitze. Er war am Ende auch bester Nordhäuser. Aber auch Reiner Hagemeier ließ seinem Gegner keine Chance. Nordhausen im Hoch, Gerstungen im Tief.
Im zweiten Paar aber wurde es plötzlich doch noch einmal eng. Im Spiel in die Vollen agierten alle vier Akteure auf gleich gutem Niveau. Kalle Karl-Josef Gleitze aber hatte im Räumen arge Probleme, leistete sich zudem 13 Fehlwürfe, mehr als die drei anderen Nordhäuser zusammen. Sein Gegner Heinz Rohland hingegen schwang sich mit 158 Holz bei nur einem Fehlwurf zum überragenden Räumer des Tages auf und war mit gesamt 462 Holz zugleich Tagesbester.
60 Punkte machte allein er vom Rückstand gut. Im anderen Duell zwischen Rainer Wille und Lutz Schneider lagen beide bis zum zweiten Räumen nahezu gleichauf. Dann aber versagten beim Wintersdorfer etwas die Nerven während Rainer Wille sein Pensum sicher zu Ende spielte und noch deutlich gewann. Gerstungen mit einer am Ende guten Mannschaftsleistung, aber Nordhausen hielt dem Druck stand.
Das Spiel der NSV-Zweiten in der Landesliga in Weißensee wurde verlegt.
| Roland Rahn | 453:416 |
| Reiner Hagemeier | 442:404 |
| Rainer Wille | 438:417 |
| Karl-Josef Gleitze | 402:462 |
Uwe Tittel


