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Mo, 14:26 Uhr
19.01.2015

Kinder haben es gut in Hohenstein

Die Hohensteiner Kinder nehmen einen der wichtigsten Plätze im Geschehen der Gemeinde Hohenstein ein. Ein „Saatgut“, in das Hohenstein gern investiert, damit es wächst und gedeiht, denn die Kinder sind unsere Zukunft...

Gute Betreuung (Foto: privat) Gute Betreuung (Foto: privat)

"Von besonderer Wichtigkeit ist mir als Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein dabei der Grundschulstandort im Ortsteil Klettenberg, ein nicht wegzudenkender wesentlicher Eckpfeiler unserer Infrastruktur. Zurzeit besuchen 68 Kinder dort die Klassenstufen 1 bis 4. Wenn wir als Gemeinde etwas für den Erhalt der Grundschule tun können, zögert auch kein Gemeinderatsmitglied und dies soll auch so bleiben", sagt Bürgermeister Andreas Gerbothe.

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In der Vergangenheit hat die Gemeinde schon sehr oft geholfen. So wirkte sie an dem Umbau des jetzigen Grundschulgebäudes mit, dass es überhaupt als Schulgebäude genutzt werden konnte. Im Jahr 2010 gaben man 15.000 Euro der Konjunkturmittel, dies entsprach 11,1 % der gesamten zur Verfügung stehenden Mittel, für die Grundschule Klettenberg an den Landkreis für Investitionen ab. Aber damit nicht genug. Mit dem Bauhof wurden die folgenden Investitionen tatkräftig unterstützt und alle Hausanschlussleitungen für den Schulstandort neu verlegt.

"Auch in den folgenden Jahren versuchten wir immer zu helfen, wenn es möglich war. Der Erhalt des Grundschulstandortes Klettenberg soll auch eines meiner wichtigsten Ziele in der kommenden Wahlperiode sein."

Aber auch unsere jüngsten Mitbürger sind sehr gut in Hohenstein aufgehoben. Zwei moderne und gut ausgestattete Kindertagesstätten in den Ortsteilen Mackenrode und Klettenberg werden von den Kleinen gern besucht. Ein tolles Fachkräfteteam betreut sie dort, und sorgt mit viel Engagement dafür, dass sie später gut vorbereitet in das Schulleben starten können. Viele spannende Ereignisse erleben die Kinder bis dahin und Mutti und Vati können beruhigt zur Arbeit gehen.

In jedem Jahr nimmt die Gemeinde finanzielle Mittel in die Hand, damit die Einrichtungen auch so attraktiv bleiben. So worden in den letzten sechs Jahren Investitionen von insgesamt 174.200 Euro getätigt, wozu Fördermittel von 70.500 Euro geflossen sind. Dabei wurden Sanitärbereiche neu gestaltet, Gruppenräume saniert, in der Klettenberger Einrichtung ein zweiter Rettungsweg für die Kinder im Dachgeschoß installiert, in Mackenrode wieder ein separater Bereich für die Kleinsten geschaffen oder an den Außenbereichen Hand angelegt.

Im vergangenen Jahr erhielt die Gemeinde für beide Einrichtungen eine neue Betriebserlaubnis, mit der auch die Rahmenkapazität erweitert wurde, da die vorhandene nicht mehr ausreichend war. Jetzt können 15 Kinder der Altersgruppe vom vollendeten ersten bis zweiten Lebensjahr und insgesamt 95 Kinder der Altersgruppe vom vollendeten zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden. Seit Sommer 2010 wird das Fachpersonal konkret entsprechend dem tatsächlichem Betreuungsbedarf eingesetzt und geplant.

Mit Beginn des Jahres 2011 hat dann der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und den Eltern eine neue Benutzungs- und Gebührensatzung beschlossen. Jetzt zahlen die Eltern ihre Betreuungsgebühren in Höhe des entsprechenden Betreuungsumfanges, unterschieden nach zwei Altersgruppen und gestaffelt nach der Anzahl der Kinder innerhalb der Familie, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Eltern können aus einer Palette von fünf Betreuungszeiträumen wählen, die nach dem täglichen Ablauf in beiden Einrichtungen gestaltet wurden. Von den durch Landesmitteln oder anderen Betriebskostenanteilen ungedeckten Kosten werden 30 % auf die betreuten Kinder als Gebühr umgelegt, 70 % trägt die Gemeinde.

Im gewogenen Durchschnitt lag die Gebührenbelastung 2014 bei 109 Euro pro Kind und Monat und liegt in einer Spanne von 51,10 Euro bis maximal 180 Euro. Der maximale Gebührensatz trifft bei einem Kind vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, aus einer Ein-Kind-Familie und mit einem zehnstündigen Betreuungszeitraum zu.

Mit der neuen Gebührensatzung zahlt ein Teil der Eltern sogar weniger als 2010. Für die jüngste Altersgruppe wurden die Gebühren seit 2011 nicht wieder geändert. In 2013 erfolgte eine geringfügige Anhebung des Gebührensatzes für die große Altersgruppe (vom vollendeten dritten Lebensjahr bis Schulbeginn). 2014 und auch im Jahr 2015 müssen die Gebühren nicht erhöht werden. Im Ergebnis haben sich die Änderungen bei den Kindertagesstätten in der Planung und Kalkulation positiv für die Eltern und die Gemeinde ausgewirkt.

"Künftig möchte ich mich auch weiterhin als Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein für die stetige Entwicklung unserer beiden Kindertagesstätten einsetzen und die Gebühren für die Eltern weiterhin erträglich und bezahlbar gestalten, ohne dabei den Blick für die Entwicklung der gesamten Gemeinde Hohenstein zu verlieren. Ich möchte unseren Kindern weiterhin eine Gemeinde gestalten, in der sie sich auch in Zukunft zu Hause fühlen und in der sie gern leben."
Autor: red

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